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    Estland bei Nato-Treffen  201  0 Kommentare Zwei Prozent Militärausgaben reichen nicht

    Für Sie zusammengefasst
    • Estlands Verteidigungsminister fordert mehr Verteidigungsausgaben der Nato-Partner.
    • Ziel von 2 Prozent BIP für Verteidigung reicht nicht aus, Estland schlägt 2,5 Prozent vor.
    • Deutschland erreicht erstmals Zwei-Prozent-Ziel, viele europäische Alliierte folgen.

    BRÜSSEL (dpa-AFX) - Estlands Verteidigungsminister Hanno Pevkur hat an die Nato-Partner appelliert, jährlich einen größeren Anteil ihrer nationalen Wirtschaftsleistung für Verteidigung auszugeben. "Wir glauben, dass zwei Prozent nicht genug sind. Wir müssen noch weiter gehen", sagte der Este am Freitag am Rande eines Nato-Verteidigungsministertreffens in Brüssel. Estland habe als Ziel 2,5 Prozent der Wirtschaftsleistung vorgeschlagen. Sein an Russland grenzendes Land investiere in diesem Jahr 3,4 Prozent, sagte er.

    Offizielles Ziel der Nato ist es, dass jedes Land jährlich mindestens zwei Prozent seines Bruttoinlandsproduktes (BIP) für die Verteidigung ausgibt.

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    "Wenn wir uns ansehen, wie viel Russland in diesem Jahr in die Verteidigung investiert - fast 9 Prozent seines BIP -, dann verstehen wir alle, dass wir noch mehr investieren müssen, wenn wir unsere 2 Prozent in der NATO oder 3 bis 3,5 Prozent damit vergleichen", sagte Pevkur.

    Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) sagte in Brüssel: "Ich kann für Deutschland sagen, dass wir unsere Hausaufgaben machen." Deutschland erreiche in diesem Jahr zum ersten Mal seit mehreren Jahrzehnten das Zwei-Prozent-Ziel. Auch ein Großteil der europäischen Alliierten der Nato - ungefähr 20 - wolle und werde das Zwei-Prozent-Ziel erreichen, sagte Pistorius. Das sei eine wichtige Botschaft an alle anderen Nato-Partner, aber gerade auch an die amerikanischen Alliierten. "Europa liefert", so der Minister./svv/DP/mis





    dpa-AFX
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