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    Value-Chance  23033  0 Kommentare Vergiss GameStop und TUI: Dieser Dividendenaristokrat bietet 6,6 Prozent Rendite

    GameStop und TUI besitzen sehr krisenanfällige Geschäftsmodelle. Der folgende Konzern zahlt hingegen bereits seit 33 Jahren durchgehend eine Dividende.

    Für Sie zusammengefasst

    Aktien, die wie GameStop schnell steigen, wecken oft die Fantasie auf schnellen Reichtum. Doch dieser ist an der Börse nur sehr wenigen Tradern und dann auch nur bei Meisterschaften vorbehalten, die dabei zudem ein sehr hohes Risiko eingehen. Privat fallen ihre Renditen hingegen deutlich geringer aus. Hinzu kommt, dass Aktien, die schnell steigen, im Anschluss häufig auch die größten Verlierer sind.

    Für gute Investments sind hingegen eine langfristig gesunde Fundamentalentwicklung, eine solide Bilanz, eine gute Marktstellung und vielversprechende Aussichten entscheidend.

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    GameStop- und TUI-Niedergang

    Schauen wir uns diese Faktoren einmal bei GameStop an. In den vergangenen zehn Geschäftsjahren (2015 bis 2024) sind der Umsatz und Gewinn des Unternehmens von 9.296 Millionen auf 5.273 Millionen US-Dollar beziehungsweise von 393 Millionen auf 6,7 Millionen US-Dollar gesunken. In fünf Jahren fiel sogar ein hoher Verlust im dreistelligen Millionenbereich an. Zwar kann sich ein Aktienkurs kurzfristig von der Fundamententwicklung abkoppeln, doch langfristig kehrt er immer wieder zu ihr zurück.

    TUI entwickelt sich hingegen besser, ist allerdings nicht sehr profitabel. Zwar rief die Coronakrise außerplanmäßig hohe Verluste hervor, doch auch ohne sie verbuchte der Konzern in verschiedenen vorherigen Krisen bereits hohe Fehlbeträge. Infolgedessen wurde die Dividende gestrichen, die somit nicht nachhaltig ist.

    Rubis – 33 Jahre ununterbrochene Dividendenzahlungen

    Ganz anders der französische Energielogistikkonzern Rubis.

    Er zahlt nicht nur seit 33 Jahren kontinuierlich eine Dividende, sondern hat sie auch 28 Jahre infolge erhöht. Zuletzt beschloss das Unternehmen eine weitere Dividendenerhöhung um 3,1 Prozent auf 1,98 Euro je Aktie, was derzeit einer Dividendenrendite von 6,56 Prozent entspricht (13.06.2024).

    Trotz der durch die Coronapandemie ausgelösten Turbulenzen gelang es dem Konzern, zwischen 2017 und 2023, den Umsatz und Gewinn von 3.933 Millionen auf 6.630 Millionen Euro beziehungsweise von 265,6 Millionen auf 353,7 Millionen Euro zu steigern. Das Unternehmen verfügt zudem über eine solide Eigenkapitalquote von 41,46 Prozent (Stand: Ende 2023). Darüber hinaus besitzt es weiterhin eine stabile Gewinnmarge von zuletzt 5,3 Prozent (2023), die sich in den vergangenen zehn Jahren kaum verändert hat.

    Rubis SCA

    +4,61 %
    -16,54 %
    +28,35 %
    -22,27 %
    -39,94 %
    +68,65 %
    +215,98 %
    ISIN:FR0013269123WKN:A2DUVQ

    Rubis ist in der Öl- und Chemielogistik tätig ist, betreibt Terminals zur Zwischenlagerung von flüssigen Produkten und bietet Logistikdienstleistungen für verschiedene Raffinerieprodukte entlang der Downstream-Wertschöpfungskette an. Dabei teilt sich das Geschäft in die drei Bereiche Rubis Energie (Vertrieb von Flüssiggas (LPG) in Flaschen und Tanks sowie LPG-Kraftstoff unter den Marken Vitogaz, Gaz'L und Vito), Rubis Terminal (Lagerung von Erdölprodukten und Chemikalien) sowie Support und Services (verschiedene Dienstleistungen für die Öl- und Gasindustrie, darunter Tanklagerverwaltung, Schiffsbewirtschaftung und Zolldienstleistungen).

    Darüber hinaus bereitet sich der Konzern durch Investitionen in erneuerbare Energien und Wasserstoff auf die Zukunft vor. Erdöl und Erdgas bleiben aber auch in den kommenden Jahrzehnten wichtige fossile Energieträger, nach denen die Nachfrage derzeit sogar weiter steigt.

    Fazit Rubis

    Zwar ist Rubis kein Wachstumswert, die selten mit einer hohen und stabilen Dividendenrendite einhergehen, dafür aber derzeit mit einem Kurs-Buchwert-Verhältnis von nur 1,19 (13.06.2024) günstig bewertet.

    Autor: Christof Welzel, wallstreetONLINE Redaktion





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