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    Aktien New York Schluss  521  0 Kommentare Nasdaq mit neuem Rekord - Dow bleibt im Minus

    Für Sie zusammengefasst
    • KI-Begeisterung treibt Nasdaq auf Rekordhoch
    • Dow Jones und S&P 500 geben moderat nach
    • US-Verbraucherstimmung trübt sich ein, Zinssenkungen möglich

    NEW YORK (dpa-AFX) - Die Begeisterung rund um das Thema Künstliche Intelligenz (KI) hat am Freitag die Technologiebörse Nasdaq auf ein weiteres Rekordhoch geführt. Dieses Mal war es der optimistischere Ausblick des Mediensoftwarekonzerns Adobe, der die Technologiebranche ein neues Stück höher trieb. Der marktbreite S&P 500 und der Dow Jones Industrial gaben unterdessen moderat nach.

    Der Dow beendete den Handel mit einem Abschlag von 0,15 Prozent auf 38 589,16 Punkte, womit er seine frühen Verluste verringern konnte. Im Wochenverlauf steht für den bekanntesten Wall-Street-Index in Summe ein Minus von gut einem halben Prozent zu Buche.

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    Der marktbreite S&P-500-Index sank am Freitag nach mehreren Tagen mit Rekorden um 0,04 Prozent auf 5431,60 Punkte. Der Technologie-Auswahlindex Nasdaq 100 dagegen kletterte um 0,42 Prozent nach oben auf 19 659,80 Zähler. Im Wochenverlauf bedeutet das für den technologielastigen Auswahlindex ein Plus von 3,5 Prozent.

    Dass sich die von der Universität Michigan erhobene US-Verbraucherstimmung im Juni unerwartet eintrübte, belastete die Stimmung nur kurz. Das Konsumklima fiel auf den tiefsten Stand seit November 2023, während Volkswirte mit einem Anstieg gerechnet hatten.

    In den Tagen zuvor hatten die Inflationsdaten für den Monat Mai neue Hoffnungen auf baldige Zinssenkungen in den USA aufkeimen lassen, was vor allem den zinssensiblen Technologiewerten Auftrieb gab. Die US-Notenbank Fed signalisierte am Mittwoch zwar nur eine Zinssenkung im laufenden Jahr, ein Drittel der Währungshüter hält aber zwei Zinsschritte für durchaus möglich. "Viel spricht dafür, dass die US-Notenbank im Herbst mit einer ersten Zinssenkung beginnt, alle weiteren Schritte aber eng an die künftigen Wirtschaftsdaten bindet", schrieb Dekabank-Chefvolkswirt Ulrich Kater.

    Mit Blick auf die Tech-Branche und einzelne Aktien dort machte sich erneut KI-Begeisterung breit. Wie bereits viele andere vor ihm, hat auch der für seine Photoshop-Software bekannte Konzern Adobe seine Produkte mit KI-Funktionen ausgestattet und die Preise angehoben.

    Mit seinem zweiten Geschäftsquartal übertraf Adobe nun die Erwartungen der Analysten und wurde für das Gesamtjahr etwas zuversichtlicher. Wie weggeblasen waren daraufhin die gröbsten Sorgen von Investoren mit Blick auf neue Konkurrenz von KI-Tools zur Medienerzeugung und -bearbeitung. Die Aktie sprang mit plus 14,5 Prozent an die Spitze des Nasdaq 100.

    Die in den vergangenen Tagen veröffentlichten Quartalszahlen von Oracle und Broadcom und jetzt auch die von Adobe untermauern laut den Experten von Index-Radar "einmal mehr die starke Ertragssituation der US-Werte und sind als weiterer Beleg dafür zu werten, dass die KI-Euphorie ihren Zenit offenbar noch nicht überschritten hat". Allerdings könne nun eine kleine Durststrecke bevorstehen, da die US-Berichtssaison erst in gut vier Wochen wieder starte.

    Die tags zuvor in Rekordhöhe geschnellten Aktien des Halbleiterkonzerns Broadcom, der mit seinen Quartalszahlen und Zielen überzeugt hatte, legten um 3,3 Prozent zu. Nvidia gewannen 1,8 Prozent und erreichten eine neue Bestmarke. Apple und Oracle gaben unterdessen einen kleinen Teil ihrer jüngsten Gewinne ab, Microsoft konnten sich ins Plus vorarbeiten.

    Mit Gewinnen in den Handel gestartet, büßten die Aktien von Tesla 2,4 Prozent ein. Die Aktionäre des Elektroautobauers hatten tags zuvor nach Börsenschluss ein zweites Mal ein mehrere Dutzend Milliarden schweres Aktienpaket für Firmenchef Elon Musk genehmigt. Belasten dürften indes vor allem die drohenden EU-Strafzölle auf Elektroautos aus China.

    Der Euro , der kurz nach dem Start an der Wall Street auf den tiefsten Stand seit sechs Wochen gefallen war, erholte sich leicht und wurde zuletzt mit 1,0705 Dollar gehandelt. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs am Nachmittag in Frankfurt auf 1,0686 (Donnerstag: 1,0784) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,9358 (0,9272) Euro. Am Rentenmarkt stieg der Terminkontrakt für zehnjährige Staatsanleihen (T-Note-Future) zuletzt um 0,11 Prozent auf 110,84 Punkte. Die Rendite zehnjähriger Staatspapiere fiel im Gegenzug auf 4,21 Prozent./ck/men

    --- Von Claudia Müller, dpa-AFX ---





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