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     133  0 Kommentare Sicher sein Geld verlieren: Oder besser nicht

    Lieber Aktiensegler,

    ich glaube, dass Sicherheit beim Thema „Geld“ eine Illusion ist. Alleine die Inflation frisst die Kaufkraft auf. Aber das ist nicht alles. Auch vermeintlich sichere Anlageformen und das Verstecken bergen ein gewisses Risiko.

    Wer sein Geld unters Kopfkissen legt, muss einen Einbrecher fürchten. Und derjenige, der es ausgibt, verliert zwar nichts durch die Inflation, aber die Rechnung kommt in diesem Falle später. Nämlich dann, wenn man feststellt, dass man nichts fürs Alter zurückgelegt hat und die Rentenlücke einem die finanzielle Flexibilität nimmt.

    Unsicher sind auch Anlageformen, die eine Rendite versprechen, die aber nicht ausreicht, um wirklich etwas zu bewegen. Wohingegen viele Deutsche das Risiko vor der vermeintlichen Unsicherheit meiden, obwohl gerade Aktien, trotz kurzfristiger Risiken, eigentlich historisch sehr sicher sind.

    Sicher sein Geld verlieren: So funktioniert’s!

    Derzeit existieren viele Wege, wie man sicher sein Geld verlieren kann. Wobei sich das sicher auf die Sicherheit der Assets bezieht. Unter anderem Tagesgeld und Anleihen kommen mir dabei in den Sinn. Betrachten wir dazu einige aktuelle Beispiele.

    Die Zinsen sind hoch und Renditen sind beim Tages- und Festgeld wieder möglich. Es ist sicher nicht verkehrt, sein liquides Polster in solche kurzfristigen Möglichkeiten zu investieren. Doch sollten wir stets bedenken: Bei einer Inflation, die im Jahre 2023 bei über 5 % gelegen hat, haben Sparer bei solchen Alternativen zwischen 3 und 4 % an Kaufkraft eingebüßt. Wer 10.000 Euro in diese Assets investiert hat, der bekam zwar 300 oder 400 Euro Zinsen. Brutto, versteht sich. Die Inflation sorgte jedoch dafür, dass die 10.000 Euro im Durchschnitt um 560 Euro an Kaufkraft eingebüßt haben. Dadurch war die reale Rendite negativ.

    Als vermeintlich sicher gelten derzeit auch Anleihen. Sie bieten außerdem durch die gestiegenen Zinsen wieder deutlich höhere Renditen. Eine neue Auswertung zeigt jedoch, dass die Anleiherenditen in den letzten zwölf Monaten leicht negativ waren. Wir müssen daher die Inflation dazuaddieren. Dadurch hätten wir, trotz Zinscoupon, eine negative Rendite eingefahren.

    Na klar: Anleihen können steigen. Insbesondere wenn die Zinsen sinken, können die heute laufenden und längerfristigen Anleihen an Wert gewinnen. Diese Beispiele zeigen jedoch: Man kann auch trotz vermeintlicher Sicherheit sein Geld verlieren. Oder zumindest an Kaufkraft einbüßen.

    Das schreckliche Risiko von Aktien

    Die Quintessenz ist daher: Einige meiden Aktien und flüchten in die vermeintliche Sicherheit. Nur um doch Geld oder Kaufkraft einzubüßen. Sie meiden Aktien, weil sie als unsicher und volatil gelten. Doch haben die Aktienmärkte nicht nur im Durchschnitt pro Jahr zwischen 7 und 9 % an Wert gewonnen. Nein, sondern über einen Zeitraum von mehr als 20 Jahren haben die Aktienmärkte zwischen 1871 und 2014 niemals eine negative Rendite generiert. Ein kostengünstiger Indexfonds auf einen breiten Markt könnte aus der Perspektive heraus daher als sehr, sehr sicher gelten.

    Ich frage daher erneut: Was ist sicher? Was ist unsicher? Wie können wir unser Geld wirklich so anlegen, dass wir Werterhalt und Vermögenswachstum erzielen können? Denken wir lieber konstruktiv über die Bedeutung der Sicherheit und des Vermögensschutzes nach.

    Es könnte sich lohnen. Oder Verluste ersparen.

    Auf dein Vermögen,

    Vincent Uhr

    Chefredakteur Aktienwelt360

    Der Artikel Sicher sein Geld verlieren: Oder besser nicht ist zuerst erschienen auf Aktienwelt360.

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Die Empfehlungen sind keine „offiziellen“ Empfehlungen der kostenpflichtigen Produkte der Aktienwelt360 GmbH, sondern stellen die Meinungen der Analysten zum betreffenden Zeitpunkt dar. Im Artikel benutzte Bewertungsmethodologie Die Bewertung, die der Anlageempfehlung für das jeweils analysierte Unternehmen zugrunde liegt, stützt sich auf allgemein anerkannte und weit verbreitete Methoden der fundamentalen Analyse, wie z. B. Discounted-Cash-Flow (DCF)-Modell, Terminal-Multiple-Bewertung, Peer-Gruppen-Vergleich, „Sum of the parts“-Modell oder ähnliche, häufige und weit verbreitete fundamentale Bewertungsmethoden. Das Ergebnis dieser fundamentalen Bewertung wird als Basis der Empfehlung benutzt, obwohl es auch abhängig von der Einschätzung des Analysten bezüglich möglicher Industrieveränderungen, Alternativen möglicher zukünftigen Entwicklungen, Ergebnissen der Unternehmensstrategie, Wettbewerbsdruck usw. angepasst wird. Die letztendliche Meinung des Analysten sollte nicht ausschließlich im Modell betrachtet werden, sondern eher als das wahrscheinlichste Ergebnis vieler möglicher zukünftiger Auswirkungen. Unabhängig von der verwendeten Bewertungsmethode besteht das Risiko, dass das Investitionsergebnis nicht erreicht wird, z. B. aufgrund unvorhergesehener Veränderungen der Nachfrage nach den Produkten des Unternehmens, Änderungen des Managements, der Technologie, der konjunkturellen Entwicklung, der Zinsentwicklung, der operativen und/oder Materialkosten, des Wettbewerbsdrucks, des Aufsichtsrechts, des Wechselkurses, der Besteuerung, usw. Bei Anlagen in ausländischen Märkten und Instrumenten gibt es weitere Risiken, etwa aufgrund von Wechselkursänderungen oder Änderungen der politischen und sozialen Bedingungen. Diese Ausarbeitung reflektiert die Meinung des jeweiligen Verfassers zum Zeitpunkt ihrer Erstellung. 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Marktschlagende: Es wird erwartet, dass die Gesamtperformance der Aktie in den nächsten drei bis fünf Jahren stärker als der jeweilige Vergleichsindex steigen wird. Profitabel: Es wird erwartet, dass die Gesamtperformance der Aktie in den nächsten drei bis fünf Jahren weniger als der jeweilige Vergleichsindex steigen wird, aber mehr als null. Negativ: Es wird erwartet, dass die Gesamtperformance der Aktie in den nächsten drei bis fünf Jahren fallen wird. Handelsregeln und Offenlegungen von Analysten und Dritten in Verbindung mit der Aktienwelt360 GmbH Wenn ein Analyst (Mitarbeiter sowie Freiberufler) von Aktienwelt360 über eine Aktie schreibt, von der er oder sie selbst eine Position besitzt oder davon anderweitig profitiert, dann wird dieser Umstand am Ende eines Artikels oder Berichts erwähnt. Wir haben Aktienempfehlung in unseren kostenpflichtigen Newslettern und wir legen auch diese Empfehlungen offen, wenn wir darüber auf unserer kostenlos zugänglichen Website schreiben (aktienwelt360.de). Um unseren zahlenden Mitgliedern gegenüber fair zu bleiben, legen wir diese Empfehlungen mindestens 30 Tage ab der ersten Veröffentlichung der Empfehlung nicht in unserem kostenlosen Content offen. Nach dieser Frist von 30 Tagen werden wir auch diese Empfehlungen offenlegen. Zusätzlich zu den oben erwähnten Anforderungen unterliegen wir zusätzlichen Handelsbeschränkungen und Richtlinien. Diese Beschränkungen verlangen, dass die Angestellten von Aktienwelt360: - jede Aktie, die sie besitzen, mindestens zehn volle Handelstage besitzen müssen. (Daytrading ist nicht zugelassen – als ob wir das überhaupt wollten!) - nicht im Zeitraum von zwei vollen Handelstagen vor und nachdem sie eine Aktie gekauft oder verkauft haben, über diese Aktie schreiben dürfen. - unsere Compliance-Abteilung informieren müssen, wenn sie eine Aktie kaufen oder verkaufen, egal ob sie darüber geschrieben haben oder nicht. Wir arbeiten auch mit freiberuflichen Autoren, die: - jede Aktie, die sie besitzen und über die sie bei Aktienwelt360 schreiben, mindestens zehn volle Handelstage halten müssen. - nicht im Zeitraum von zwei vollen Handelstagen vor und nachdem sie eine Aktie gekauft oder verkauft haben, über diese Aktie schreiben dürfen.
    Verfasst von Aktienwelt360
    Sicher sein Geld verlieren: Oder besser nicht Lieber Aktiensegler, ich glaube, dass Sicherheit beim Thema „Geld“ eine Illusion ist. Alleine die Inflation frisst die Kaufkraft auf. Aber das ist nicht alles. Auch vermeintlich sichere Anlageformen und das Verstecken bergen ein gewisses Risiko. Wer …