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    Volatility, get to stay...?  14853
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    Wochenrückblick KW 24-2024 - Zwischen KI-Boom und politischen Turbulenzen

    Die vergangene Woche bot den Finanzmärkten ein Wechselbad der Gefühle. Während die USA eine positive Überraschung nach der anderen erlebten, kämpfte Europa mit politischen Unruhen und deren wirtschaftlichen Folgen.

     

    Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

    entsprechend lesen Sich auch die Kursentwicklungen der vergangenen Handelswoche. Während die US-Tech-Aktien weiter zulegten, um rund 3,5 %, verloren indes sogar der Dow Jones rund 0,55 % und vor allem der DAX rund 3 %. Bei den anderen Europäischen Aktien sah es kaum besser aus.

     

    Quelle: WallstreetOnline.de

     

    In den USA scheint die Euphorie der KI und Inflation immer neue Höhen zu erklimmen. Anfang der vergangenen Woche sorgte zudem die US-Notenbank (Fed) für Aufsehen. Trotz der jüngsten Daten, die eine Abkühlung der Inflation zeigen, deutete die Fed lediglich eine Zinssenkung für dieses Jahr an. Investoren nahmen dies positiv auf, da der Verbraucherpreisindex (‚CPI‘) mit +3,4 % leicht unter den erwarteten 3,5 %lag. Eine sich weiterhin stabil abzeichnende US-Wirtschaft sorgte für zusätzliche gute Stimmung. Der Fed-Vorsitzende Jerome Powell ließ jedoch die Tür für bis zu zwei Zinssenkungen offen, sollte die Inflation weiter zurückgehen. Diese Aussicht drückte die Renditen der US-Staatsanleihen, insbesondere die 10-jährigen, die nun deutlich unter 4,33 % liegen und etwa 4,00 % anpeilen.

    Parallel dazu festigte sich die KI-Euphorie an der Wall Street weiter. Das immense Interesse an Künstlicher Intelligenz trieb den Nasdaq100 und den S&P500 in Richtung neuer Rekorde. Diese Technologiewelle scheint unaufhaltsam und könnte laut Marktbeobachtern noch weiterhin für positive Stimmung an den Märkten sorgen.

     

    Europa: Politische Unsicherheiten belasten Märkte!

     

    In Europa hingegen waren die Vorzeichen weniger erfreulich. Die zunehmende Unterstützung für rechtsextreme Parteien bei den Europawahlen und die Auflösung der französischen Nationalversammlung sorgten scheinbar für Unruhe. Diese politischen Turbulenzen hinterließen deutliche Spuren an den europäischen Börsen, die stark unter Druck gerieten. Trotz sinkender Anleiherenditen erreichte der Unterschied zwischen französischen und deutschen Anleihen einen Höchststand seit 2017. Der Pariser Aktienmarkt reagierte prompt mit roten Zahlen, was die Unsicherheiten unterstrich.

     

    Japan: Überraschungen der Zentralbank!

     

    Japan bot vergangene Woche eine, wenn auch kleinere Überraschung. Die Zentralbank entschied, die Zinssätze unverändert zu lassen und das Programm zum Ankauf von Vermögenswerten nicht zu reduzieren. Diese unerwartet großzügige Haltung führte zu einem Anstieg der Aktienkurse und einer Abschwächung des Yen.

     

    Rohstoffe: Gedämpfte Aussichten!

     

    Im Bereich der Rohstoffe setzte sich die Konsolidierung der Industriemetalle fort. Trotz neuer chinesischer Statistiken blieb das Interesse der Finanzmärkte gering, was die Lethargie, vor allem bei Kupfer und Nickel erklärte. Kupfer handelt in London bei rund 9.800,- USD, während Nickel die vierte Woche in Folge fiel und mittlerweile bei rund 17.600,- USD lag notiert.

     

    Quelle: MinerDeck auf X

     

    Gold hingegen konnte sich dank der sinkenden US-Inflation und der fallenden US-Anleiherenditen behaupten.

     

    Ausblick: Volatilität bleibt vermutlich!

    Es scheint so, als dass die Volatilität vorerst bleiben wird. Die Finanzmärkte stehen vor einer Reihe von Unsicherheiten, die geprägt sind von unterschiedlichen Dynamiken sowohl in den USA als auch in Europa. Investoren werden ihre Augen vermutlich kommende Woche auf wichtige makroökonomische Datenrichten, darunter der europäische Verbraucherpreisindex (‚CPI‘), die ZEW-Umfrage und die US-Industrieproduktion am Montag, sowie die Einkaufsmanagerindizes (‚PMI‘) für das verarbeitende Gewerbe und den Dienstleistungssektor am Freitag.

    Aufgrund der in der vergangenen Woche erneuten deutlichen ‚Underperformance‘ der Rohstoffe und vor allem der meisten Rohstoffaktien, sehen wir hier das derzeit größte Kurspotenzial. Warum. Das können Sie gerne in unserem folgenden Wochenrückblick nachlesen.

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    Viele Grüße und ein glückliches Händchen beim Handeln,

    Ihr

    Jörg Schulte

     

     

     

    Quellen: marketscreener, onvista.de, eigener Research, Bildquellen: die jeweiligen Unternehmen, tradingeconomics.com, WallstreetOnline.de, MinerDeck, Intro Bild: stock.adobe.com,

    Gemäß §34 WpHG weise ich darauf hin, dass Jörg Schulte, JS Research GmbH oder Mitarbeiter des Unternehmens jederzeit eigene Geschäfte in den Aktien der vorgestellten Unternehmen erwerben oder veräußern (z.B. Long- oder Shortpositionen) können. Das gilt ebenso für Optionen und Derivate, die auf diesen Wertpapieren basieren. Die daraus eventuell resultierenden Transaktionen können unter Umständen den jeweiligen Aktienkurs des Unternehmens beeinflussen. Die auf den „Webseiten“, dem Newsletter oder den Research-Berichten veröffentlichten Informationen, Empfehlungen, Interviews und Unternehmenspräsentationen werden von den jeweiligen Unternehmen oder Dritten (sogenannte „third parties“) bezahlt. Zu den „third parties“ zählen z.B. Investor Relations- und Public Relations-Unternehmen, Broker oder Investoren. JS Research GmbH oder dessen Mitarbeiter können teilweise direkt oder indirekt für die Vorbereitung, elektronische Verbreitung und andere Dienstleistungen von den besprochenen Unternehmen oder sogenannten „third parties“ mit einer Aufwandsentschädigung entlohnt werden. Auch wenn wir jeden Bericht nach bestem Wissen und Gewissen erstellen, raten wir Ihnen bezüglich Ihrer Anlageentscheidungen noch weitere externe Quellen, wie z.B. Ihre Hausbank oder einen Berater Ihres Vertrauens, hinzuzuziehen. Deshalb ist auch die Haftung für Vermögensschäden, die aus der Heranziehung der hier behandelten Ausführungen für die eigenen Anlageentscheidungen möglicherweise resultieren können, kategorisch ausgeschlossen. Die Depotanteile einzelner Aktien sollten gerade bei Rohstoff- und Explorationsaktien und bei gering kapitalisierten Werten nur so viel betragen, dass auch bei einem Totalverlust das Gesamtdepot nur marginal an Wert verlieren kann. Besonders Aktien mit geringer Marktkapitalisierung (sogenannte "Small Caps") und speziell Explorationswerte sowie generell alle börsennotierten Wertpapiere sind zum Teil erheblichen Schwankungen unterworfen. Die Liquidität in den Wertpapieren kann entsprechend gering sein. Bei Investments im Rohstoffsektor (Explorationsunternehmen, Rohstoffproduzenten, Unternehmen die Rohstoffprojekte entwickeln) sind unbedingt zusätzliche Risiken zu beachten. Nachfolgend einige Beispiele für gesonderte Risiken im Rohstoffsektor: Länderrisiken, Währungsschwankungen, Naturkatastrophen und Unwetter (z.B. Überschwemmungen, Stürme), Veränderungen der rechtlichen Situation (z.B. Ex- und Importverbote, Strafzölle, Verbot von Rohstoffförderung bzw. Rohstoffexploration, Verstaatlichung von Projekten), umweltrechtliche Auflagen (z.B. höhere Kosten für Umweltschutz, Benennung neuer Umweltschutzgebiete, Verbot von diversen Abbaumethoden), Schwankungen der Rohstoffpreise und erhebliche Explorationsrisiken.

    Disclaimer: Alle im Bericht veröffentlichten Informationen beruhen auf sorgfältiger Recherche. Die Informationen stellen weder ein Verkaufsangebot für die besprochenen Aktien noch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar. Dieser Bericht gibt nur die persönliche Meinung von Jörg Schulte wieder und ist auf keinen Fall mit einer Finanzanalyse gleichzustellen. Bevor Sie irgendwelche Investments tätigen, ist eine professionelle Beratung durch ihre Bank unumgänglich. Den Ausführungen liegen Quellen zugrunde, die der Herausgeber und seine Mitarbeiter für vertrauenswürdig erachten. Für die Richtigkeit des Inhalts kann trotzdem keine Haftung übernommen werden. Für die Richtigkeit der dargestellten Charts und Daten zu den Rohstoff-, Devisen- und Aktienmärkten wird keine Gewähr übernommen. Die Ausgangssprache (in der Regel Englisch), in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle, autorisierte und rechtsgültige Version. Diese Übersetzung wird zur besseren Verständigung mitgeliefert. Die deutschsprachige Fassung kann gekürzt oder zusammengefasst sein. Es wird keine Verantwortung oder Haftung: für den Inhalt, für die Richtigkeit, der Angemessenheit oder der Genauigkeit dieser Übersetzung übernommen. Aus Sicht des Übersetzers stellt die Meldung keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar! Lesen Sie hier - https://www.js-research.de/disclaimer-agb/.

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    Jörg Schulte
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    Jörg Schulte beschäftigt sich seit 1999 nebenberuflich mit Börse und Trading. Seit 2005 richtet er sein Augenmerk auf Explorations- und Bergbauunternehmen und analysiert täglich die Märkte. Seit Januar 2006 ist Jörg Schulte als Community-Mitglied auf wallstreet:online aktiv.
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    Verfasst von Jörg Schulte
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