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    Financial-Times-Bericht  5865  0 Kommentare Bestechung? Adidas-Aktie am DAX-Ende!

    Einem Bericht der Financial Times zufolge liegen gegenüber Adidas Bestechungsvorwürfe vor. Es geht um das wichtige China-Geschäft.

    Für Sie zusammengefasst

    Die Aktie von Sportartikelhersteller Adidas findet sich am Montagmorgen am DAX-Ende ein. Grund für die Verluste ist ein am Sonntag veröffentlichter Bericht des Wirtschaftsmagazins Financial Times. Demnach liegen Bestechungsvorwürfe gegen hochrangige Manager vor.

    Illegale Zahlungen in Millionenhöhe

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    Konkret geht es um das Geschäft auf dem wichtigen Wachstumsmarkt China. Hier sollen Manager illegale Kickback-Zahlungen in Millionenhöhe erhalten und möglicherweise Teile des 250 Millionen Euro umfassenden Marketing-Budgets zweckentfremdet haben.

    Bekanntgeworden sind die Vorwürfe, nachdem sich anonyme Whistleblower, offenbar eine Gruppe gleich mehrerer in China angestellter Mitarbeitenden, in einem Brief an das Unternehmen gewendet haben. Adidas sollen die Vorwürfe bereits seit dem 07. Juni bekannt sein.

    Adidas hat Vorliegen der Vorwürfe bestätigt

    Ein Sprecher bestätigte die gegen Einzelpersonen erhobenen Vorwürfe. Freistellungen oder Beurlaubungen sollen bislang aber nicht erfolgt sein.

    Den Geschäften in China steht erst seit zwei Jahren ein neuer Vorstand, Adrian Siu, vor, der nach einem Einbruch der Erlöse während der Corona-Pandemie versprochen hatte, "die Herzen und Köpfe" chinesischer Verbraucherinnen und Verbraucher zurückzugewinnen.

    adidas

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    Vorwürfe kommen für Unternehmen und Aktie zur Unzeit

    Die Vorwürfe gegen das Unternehmen kommen zu einem denkbar schlechten Zeitpunkt. Nachdem die Aktie bereits seit Wochen kaum vom Fleck gekommen ist, droht im Chart eine Top-Bildung. Diese Gefahr wächst durch die zum Wochenauftakt zu erwartenden Kursverluste.

    Außerdem drohen die Bestechungsvorwürfe positive Nachrichten im Zusammenhang mit der Fußball-Europameisterschaft sowie den in Kürze anstehenden Olympischen Sommerspielen in Paris zu überschatten. Von diesen hatten sich sowohl das Unternehmen als auch Investoren Rückenwind erhofft.

    Nachrichten über ein möglicherweise starkes Geschäft im Zusammenhang mit diesen beiden sportlichen Großereignissen dürften nun aber durch Untersuchungen der Bestechungsvorwürfe überlagert werden.

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    Fazit: Aktie kein Kauf

    Adidas hat nach einem am Wochenende veröffentlichten Bericht zu Bestechungsvorwürfen gegenüber hochrangigen Mitarbeitern auf dem chinesischen Markt mit schlechten Nachrichten zu kämpfen, die die Aktie am frühen Montagmorgen ins Minus und damit an das Ende des DAX drücken, der sich nach den Verlusten der Vorwoche um eine erste Erholung bemüht.

    Wenngleich sich die Vorwürfe bislang gegen Manager und nicht gegen Praktiken des Unternehmens selbst richten, dürfte ein Imageschaden kaum zu vermeiden sein: Adidas stand in den letzten Jahren immer wieder im Mittelpunkt von Untersuchungen gegen unzulässige Geschäftspraktiken.

    Sollte sich der Verdacht nach den inzwischen eingeleiteten, internen Ermittlungen erhärten, droht der von Anlegern erhoffte EM- und Olympia-Effekt zu verpuffen. Anleger sollten sich von der Aktie derzeit fernhalten – auch aufgrund der sportlichen Bewertung mit einem KGVe (2025) von 32.

    Eine für Anleger derzeit attraktivere Option könnte die Aktie von Lululemon sein, die nach zuletzt starken Quartalszahlen vor einem Mega-Comeback stehen könnte.

    Autor: Max Gross, wallstreetONLINE Redaktion

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