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    ROUNDUP  121  0 Kommentare Beiersdorf bleibt bei seinen Mittelfristzielen - Aktie unter Druck

    Für Sie zusammengefasst
    • Beiersdorf bestätigt Ziele für kommende Jahre
    • Fokus auf Wachstum im Hautpflegegeschäft
    • Enttäuschung am Aktienmarkt, keine neuen finanziellen Ziele

    HAMBURG (dpa-AFX) - Der Konsumgüterkonzern Beiersdorf hat wegen bislang gut laufender Geschäfte seine Ziele für die kommenden Jahre bestätigt. Dabei will das Unternehmen das Wachstum in seinem Hautpflegegeschäft vorantreiben. Das Konsumentengeschäft, zu dem Kernmarken wie Nivea und Eucerin gehören, soll mittelfristig organisch schneller wachsen als der Markt, wie das Unternehmen am Dienstag auf einem Investorentag in Hamburg mitteilte. Ausgeklammert sind dabei Zu- oder Verkäufe von Unternehmensteilen sowie Währungseffekte. Am Aktienmarkt sorgte dies für Enttäuschung.

    Die bereinigte operative Marge (Ebit) soll in der Konsumentensparte in den kommenden Jahren um jährlich 0,5 Prozentpunkte steigen. 2023 hatte Beiersdorf hier 12,9 Prozent erzielt, nach 12,3 Prozent im Vorjahr. Bereits vor zwei Jahren hatte Beiersdorf diese Ziele ausgegeben.

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    Zukünftig wollen die Hamburger weitere Wachstumsfelder erschließen, um die globale Produktpräsenz auszubauen. In den Jahren 2024 und 2025 werde sich das Unternehmen mit verschiedenen Marken seines Produktportfolios vor allem auf die Regionen Indien, China, Nigeria und die USA konzentrieren, hieß es.

    Die Aktie drehte nach zwischenzeitlichen Kursgewinnen erneut ins Minus und verlor zuletzt fast zwei Prozent auf 143,30 Euro. Damit war das Papier das Schlusslicht im Leitindex Dax . Analyst Bruno Monteyne vom US-Investmenthaus Bernstein Research bemängelte, dass es nur einen Überblick über die Fortschritte des Konsumgüterherstellers seit 2019 gegeben habe und die mittelfristigen Ziele lediglich wiederholt worden seien.

    Angesichts des Aktienkurses auf hohem Niveau seien die Aussagen "etwas enttäuschend, da es keine neuen finanziellen Ziele gibt", schrieb er. Dies aber dürfte ihm zufolge von den Anlegern allgemein erwartet worden sein. Stattdessen werde nur erneut darauf verwiesen, die Konkurrenz übertreffen zu wollen, was nicht ausreichen dürfte, um den Aktienkurs nach seiner langen Kursrally zu stützen. Erst Mitte Mai waren Beiersdorf-Aktien auf 147,80 Euro gestiegen und hatten so ein Rekordhoch erklommen./mne/lew/jha/

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