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    dpa-AFX Überblick  137  0 Kommentare KONJUNKTUR vom 18.06.2024 - 17.00 Uhr

    Für Sie zusammengefasst
    • ZEW-Konjunkturerwartungen in Deutschland stagnieren bei 47,5 Punkten
    • Eurozone: Inflation steigt im Mai auf 2,6 Prozent
    • US-Einzelhandelsumsatz steigt weniger als erwartet, Industrieproduktion übertrifft Prognosen

    ROUNDUP/Deutschland: ZEW-Konjunkturerwartungen kommen kaum vom Fleck

    MANNHEIM - Die Konjunkturerwartungen deutscher Finanzexperten haben sich im Juni nur geringfügig verbessert. Das Stimmungsbarometer des Forschungsinstituts ZEW stieg gegenüber dem Vormonat nur um 0,4 Punkte auf 47,5 Punkte, wie das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) am Dienstag in Mannheim mitteilte.

    Eurozone: Inflation zieht im Mai wieder etwas an

    LUXEMBURG - Die Inflation im Euroraum hat im Mai wieder etwas angezogen. Die Verbraucherpreise stiegen gegenüber dem Vorjahresmonat um 2,6 Prozent, wie das Statistikamt Eurostat am Dienstag in Luxemburg mitteilte. Eine vorläufige Schätzung von Ende Mai wurde bestätigt. In den beiden Monaten zuvor hatte die Teuerung jeweils 2,4 Prozent betragen.

    USA: Umsatz im Einzelhandel steigt leicht - Erwartung verfehlt

    WASHINGTON - Die Umsätze des US-Einzelhandels sind im Mai leicht gestiegen. Die Erlöse erhöhten sich zum Vormonat um 0,1 Prozent, wie das Handelsministerium am Dienstag in Washington mitteilte. Analysten hatten im Schnitt mit einem Anstieg um 0,3 Prozent gerechnet. Zudem fiel die Entwicklung im Vormonat schwächer aus als bisher bekannt: Anstatt einer Stagnation ergibt sich nach neuen Zahlen ein Minus von 0,2 Prozent.

    USA: Industrie produziert deutlich mehr als erwartet

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    WASHINGTON - Die US-Industrie hat ihre Produktion im Mai deutlich gesteigert. Gegenüber dem Vormonat erhöhte sie sich um 0,9 Prozent, wie die US-Notenbank Fed am Dienstag in Washington bekannt gab. Analysten hatten im Schnitt mit einem Zuwachs von lediglich 0,3 Prozent gerechnet. Der Zuwachs folgt auf eine Stagnation im Vormonat.

    ROUNDUP: Krankenkassen warnen vor höheren Beiträgen 2025

    KREMMEN - Die gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) warnen angesichts steigender Milliardenausgaben vor Beitragserhöhungen für die Versicherten im nächsten Jahr. Zu rechnen sei 2025 mit einem zusätzlichen Finanzbedarf von 0,5 bis 0,6 Prozentpunkten, sagte die Chefin des GKV-Spitzenverbands, Doris Pfeiffer, am Dienstag im brandenburgischen Kremmen. Dabei seien Mehrkosten aus laufenden Gesetzesvorhaben noch gar nicht enthalten. Pfeiffer forderte eine grundlegende Finanzreform. "Die Beitragssatz-Erhöhungsspirale muss durchbrochen werden."

    ROUNDUP: Flaute im Wohnungsbau hält an

    WIESBADEN - Der Wohnungsbau in Deutschland kommt nicht in Schwung. Auch im April lag die Zahl der Baugenehmigungen für den Neu- und Umbau von Wohnungen deutlich unter dem Niveau des Vorjahresmonats, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte.

    ROUNDUP 3/Nervenkrimi um EU-Spitzenposten: Von der Leyen muss warten

    BRÜSSEL - Die Verhandlungen über die Neubesetzung der EU-Spitzenpositionen nach der Europawahl werden wider Erwarten doch noch zum Nervenkrimi. Nach Angaben aus Verhandlungskreisen sind sich die drei großen europäischen Parteienfamilien nach dem EU-Gipfel am Montagabend zwar einig darüber, dass die deutsche CDU-Politikerin Ursula von der Leyen weitere fünf Jahre Präsidentin der mächtigen und für EU-Gesetzgebungsvorschläge zuständigen EU-Kommission bleiben soll. Streit gibt es allerdings darüber, wie lange die Position des EU-Ratspräsidenten dem früheren portugiesischen Regierungschef António Costa zugesagt werden soll.

    ROUNDUP: Kritik an Bürgergeld für Ukraine-Flüchtlinge sorgt für Empörung

    POTSDAM - Die Kritik von Brandenburgs Innenminister Michael Stübgen (CDU) am Bürgergeld für ukrainische Flüchtlinge hat eine hitzige Debatte ausgelöst. "Das ist hochgefährlich, er will Menschen in den Tod schicken", sagte Linksfraktionschef Sebastian Walter am Dienstag in Potsdam. Die Kritik Stübgens sei ein Fehler, weil es zu wenig Sprachkurse gebe und das Erteilen der Arbeitserlaubnis lange dauere. "Das Bürgergeld ist das einzig Sinnvolle, was man tun kann, um Flüchtlinge in Arbeit zu bringen." Walter warf Stübgen vor, aufgrund "von rassistischen Stimmungen in diesem Land" zu versuchen, Ukrainer in den Krieg zu schicken. Er forderte den Rücktritt des Innenministers.

    ROUNDUP: US-Gesandter bemüht sich um Waffenruhe zwischen Israel und Hisbollah

    BEIRUT/TEL AVIV - Der US-Gesandte Amos Hochstein setzt im Libanon seine Bemühungen um eine Waffenruhe zwischen Israel und der Schiitenmiliz Hisbollah fort. Hochstein traf am Dienstag in Beirut zunächst den Parlamentspräsidenten Nabih Berri. Dieser gilt als wichtiger Verbündeter der Hisbollah. Anschließend waren auch Gespräche mit Ministerpräsident Nadschib Mikati und Außenminister Abdallah Buhabib geplant.

    Kundenhinweis:
    ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

    /bgf





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