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    Duell der Geheimfavoriten!  4097  0 Kommentare Gruppe D - 4 Aktientrüffel im direkten Duell - jetzt zählt die Performance!

    Geht es nach der Entwicklung der Leitindizes seit Jahresanfang, sind die Niederlande Gruppenfavorit. Mit 18 % Plus liegt der AEX einsam an der Spitze. Da kann kein Gruppengegner mithalten. Schon gar nicht Frankreich!

    Fussballerisch mag Frankreich ja zu den ganz großen Favoriten bei der EM in Deutschland gehören. Aktientechnisch hat Emmanuel Macron die Papiere seines Heimatlandes erst einmal zu Beginn der Aktien EM mit den ausgerufenen Neuwahlen klassisch ins Abseits gestellt. Das erkennen Anleger auch klar ohne Videobeweis. Der CAC 40 hat in der vergangenen Woche rund drei Prozent verloren und damit ist der Vertreter aus Frankreich denkbar schlecht in die EM gestartet.

    Aber der Ausgang der Europawahl hat einige europäische Leitindizes etwas tiefer gedrückt. Auch der ATX aus Österreich konnte sich dem nicht entziehen. Der Leitindex der Niederlande liegt allerdings auf Sicht von einer Woche im Plus, genauso wie die erste polnische Börsenliga, der WIG 20. Beide Leitindizes sind seit dem Beginn des EM-Jahres wirklich sehr gut unterwegs. 

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    Seit dem Start der EM werden die beiden Vertreter aus den Niederlanden und Polen ihrer Favoritenrolle gerecht und setzen sich erst einmal an die Spitze der Gruppe D. Der Kandidat aus Österreich hat es nicht wirklich schwer sich vor dem abgeschlagenen Vertreter aus Frankreich zu behaupten. Aber die Vorrunde geht noch bis zum 26. Juni und eine Entscheidung ist in der Gruppe D ist mit Sicherheit noch nicht gefallen, denn alle Kandidaten haben das Potenzial, die wO-Aktien-EM zu gewinnen, auch wenn Eramet aus Frankreich einen "Wahlklotz" am Bein hat.

    Eramet (WKM: 892800) - Edelmetall verpflichtet

    Die Erinnerung an das WM Finale dürfte bei der Équipe Tricolore zwar nicht die besten Erinnerungen hervorrufen, trotzdem haben die Les Bleus bei den vergangenen Turnieren sehr viel Edelmetall gewonnen. Da war es fast schon Pflicht für die EM einen französischen Vertreter aus der Rohstoffbranche auszuwählen. 

    Und hätte Emmanuel Macron nicht das Heimspiel durch Neuwahlen abgepfiffen, Eramet hätte mit seinen hervorragenden Fundamentaldaten weitaus bessere Chancen auf den Titel der wO-Aktien-EM gehabt. Aber bangemachen gilt nicht. Die Franzosen müssen jetzt ihr Nachholpotenzial ausspielen, um noch im Titelrennen zu bleiben.

    Eramet ist ein global operierendes Unternehmen im Bereich Bergbau und Metallurgie, das eine bedeutende Rolle bei der Gewinnung und Veredelung von Metallen wie Mangan, Nickel und Mineralsanden spielt. Darüber hinaus ist das Unternehmen in der Herstellung und Verarbeitung von hochwertigen Legierungen tätig, darunter Schnellstähle, Hochleistungsstähle, Superlegierungen sowie Aluminium- und Titanlegierungen.

    Obwohl der Umsatz im ersten Quartal des Jahres um 19 Prozent rückläufig gegenüber dem Vorjahr war, erhöhten die Franzosen ihr EBITDA-Ziel. Das Bergbau- und Metallurgieunternehmen erwartet nun für 2024 einen Gewinn vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisationen (Ebitda) zwischen 750 und 900 Millionen Euro. Dies stellt eine Erhöhung gegenüber der im Februar prognostizierten Spanne von 650 bis 800 Millionen Euro dar.

    Zwischen Januar und März erzielte das Unternehmen einen bereinigten Umsatz von 761 Millionen Euro, verglichen mit 944 Millionen Euro im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

    "Die finanzielle Leistung im ersten Halbjahr wird voraussichtlich deutlich niedriger ausfallen als im zweiten Halbjahr. Dies ist auf die ungünstige Saisonalität sowie auf Marktpreise zurückzuführen, die sich im zweiten Halbjahr voraussichtlich verbessern werden", erklärte Eramet.

    Für das gesamte Jahr erwarten die Experten ein geschätztes KGV von 9,2, das im kommenden Jahr auf 4,9 fallen soll. Im gleichen Zeitraum soll die Dividendenrendite von 1,9 Prozent auf 3,5 Prozent steigen.

    Im Durchschnitt trauen die Analysten der Aktie einem Kursgewinn von rund 50 Prozent zu. Erst kurz vor der EM haben die Analysten von Portzamparc, eine Tochtergesellschaft der BNP Paribas, die Aktie von Eramet in ihre "High-Five" aufgenommen. Das ist eine bevorzugte Liste von Small- und Mid-Caps-Unternehmen. Die Empfehlung lautet "Buy", das Kursziel wurde bei 183 Euro festgelegt - ein Aufwärtspotenzial von 86 Prozent. Mit diesen Aussichten muss Eramet nicht unbedingt schon aus dem Titelrennen sein.

    FACC (WKM: A1147K) - Aussenseiter mit Titelambitionen

    Ralf Rangnick hat sogar dem großen FC Bayern München abgesagt, um mit Österreich eine optimale EM zu spielen. Auch die Aktie von FACC hat sich bestens auf das EM-Turnier vorbereitet. Kurz vor dem Start in das Turnier hat der Kurs nach einem  guten Höhenflug korrigiert. Damit kann sie jetzt im Laufe der Vorrunde wieder Fahrt aufnehmen und eine gute Rolle in der Gruppe spielen.

    FACC AG ist ein in Österreich ansässiges Unternehmen, das in der Luft- und Raumfahrt- und Verteidigungsindustrie tätig ist. Das Unternehmen ist auf die Herstellung von Flugzeugteilen und -komponenten spezialisiert. Seit über 35 Jahren zählt FACC zu den führenden globalen Akteuren in ihrer Branche, mit Niederlassungen in 15 Ländern und einer vielfältigen Belegschaft von über 3.500 Mitarbeitenden aus mehr als 50 Nationen.

    Erst Anfang der Woche wurde FACC in Österreich mit dem Silbernen Exportpreis in der Kategorie Gewerbe und Handwerk ausgezeichnet. Grund für die Auszeichnung war das starke Unternehmenswachstum und die kontinuierliche globale Expansion. 2023 steigerten die Österreicher den Umsatz um 21,3 Prozent und sorgten für über 500 neue Arbeitsplätze.

    In das erste Quartal des laufenden Jahres ist FACC noch ein wenig besser gestartet. Die hohe Nachfrage nach Flugreisen sowie Rekordbestellungen von Flugzeugen durch Airlines bei großen Herstellern haben der FACC zu erheblichen Auftragseingängen verholfen. Dadurch stieg der Umsatz im ersten Quartal um 24,4 Prozent auf 202,4 Millionen Euro.

    Zusätzlich zum stabilen Wachstum im Kerngeschäft hat FACC im ersten Quartal 2024 einen Auftrag zur Fertigung wesentlicher Komponenten des eVTOL (Electric Vertical Take-Off and Landing aircraft) von Eve Air Mobility erhalten. Damit stärken die Österreicher ihre gute Position im Wachstumsmarkt der Advanced Air Mobility weiter. Aktuelle Marktanalysen prognostizieren ein jährliches Marktvolumen von 25 Milliarden US-Dollar ab 2040.

    Besonders im kommenden Jahr sollen die vollen Auftragsbücher bei FACC voll zum Tragen kommen. Die Experten gehen davon aus, dass die Österreicher ihren Gewinn 2025 im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppeln. Daher soll das das geschätzte KGV von 32,6 für das laufende Jahr, im kommenden Jahr auf 14,2 fallen.

    Die guten Wachstumsaussichten für FACC räumen der Aktie durchaus Chancen ein, die wO-Aktien-EM zu gewinnen. Sollten sich die Märkte wieder fangen, dann dürfte auch die Korrektur bei dem Papier von FACC vorbei sein.

    Mitte Mai hat das Analysehaus Montega die Österreicher genauer unter die Lupe genommen. Das Ergebnis: Die Aktie ist ein Kauf und das Kursziel wurde bei 10 Euro festgelegt. 

    Koninklijke Heijmans (WKM: A0YBCH) - Titelträume aus Dividenden

    Da die niederländische Nationalmannschaft kurz vor Turnierbeginn den Ausfall ihres Mittelfeldregisseurs Frenkie De Jong verkraften musste, wird die Oranje bei der EM wahrscheinlich nicht ganz so offensiv zu Werke gehen. Passend dazu habe ich den drittgrößten Baukonzern des Landes für Holland ins Rennen geschickt - eine Dividendenperle.

    Die Niederländer sind zwar unspektakulär ins neue Geschäftsjahr gestartet. Liegen dafür aber voll auf Kurs, wie der Vorstandsvorsitzende Ton Hillen betont: „Es ist erfreulich festzustellen, dass wir im ersten Quartal 2024 im Einklang mit den Erwartungen abgeschnitten haben. Unsere Geschäftsbereiche Building & Technology und Infra wachsen sogar etwas schneller. Dies ist größtenteils auf das kontinuierliche Wachstum unserer wiederkehrenden Geschäftsaktivitäten zurückzuführen. Der Anstieg der Anzahl der Hausverkäufe hält ebenfalls an. Die Nachfrage nach Häusern bleibt insbesondere weiterhin sehr hoch, was uns Zuversicht für den Rest des Jahres gibt.

    Im laufenden Geschäftsjahr will Heijmans den Umsatz von 2,12 Milliarden Euro auf 2,5 Milliarden Euro steigern. Die EBITDA-Marge soll dabei leicht von 6,6 auf 6,5 Prozent fallen. Hört sich zunächst nicht nach Titelchancen für die Niederländer an, aber die Fundamentaldaten schieben die Aktie wieder in den Kreis der Favoriten.

    Für 2024 liegt das geschätzte KGV bei 8,7 und nach dem Jahreswechsel soll es auf 7,1 fallen. Für das laufende Geschäftsjahr wird eine Dividendenrendite von 4,6 Prozent erwartet und im nächsten Jahr soll sie auf rund 5,6 Prozent steigen.

    Die Aktie von Koninklijke Heijmans ist kein Sprinter, der seine Gegner im ersten Spiel überrennt. Sie ist mehr eine Turnieraktie, die sich Spiel für Spiel steigert und in die Höhe schraubt. Daher finden Dividendenjäger charttechnisch eine sehr gute Möglichkeit, in die Aktie einzusteigen.

    Dino Polska (WKM: A2DPXC) - mit Erfahrung zum Sieg

    Während bei der polnischen Nationalmannschaft Stürmer-Dino Robert Lewandowski das erste Spiel von der Bank aus verfolgte, schicke ich Dino Polska für die Biało-Czerwoni (die Weiß-Roten) in das Rennen um die wO-Aktien-EM.

    Dino Polska ist ein auf den Einzelhandel spezialisiertes Unternehmen, das eine Supermarktkette in Polen betreibt, die unter dem Namen "Dino" bekannt ist. Diese Supermärkte befinden sich hauptsächlich in kleineren und mittelgroßen Städten sowie in ländlichen Gebieten. Das Sortiment der Dino-Märkte umfasst eine breite Palette von Lebensmitteln, darunter frische Produkte wie Obst und Gemüse, Fleisch und Backwaren, sowie eine Auswahl an Haushaltswaren und Kosmetikprodukten.

    In diesem Jahr ist die Aktie noch nicht richtig in Schwung gekommen und liegt seit dem 1. Januar rund 13 Prozent im Minus. Allerdings sah es schon deutlich schlimmer aus bei dem Papier und die Zahlen für das erste Quartal deuten an, dass Dino Polska wieder zu seiner alten Form zurückgefunden hat: Im ersten Quartal konnte die Supermarktkette im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um etwas mehr als 20 Prozent steigern auf umgerechnet 1,54 Milliarden Euro. Der Gewinn zog dabei um etwas mehr als 9 Prozent an auf umgerechnet 68 Millionen Euro.

    Dino Polska hat sich eine schöne Nische in Polen gesucht, in der es beständig wächst. Dabei hat sich die Supermarktkette einen nachhaltigen Wettbewerbsvorteil gesichert. Sie bietet die niedrigsten Lebensmittelpreise in Polen, ein umfangreiches Sortiment und Dino Polska ist das einzige Lebensmittelunternehmen im Land, das nahezu alle seine Immobilien besitzt. Die Geschäftsleitung legt den Fokus auf langfristige Ziele, und Dino ist der unangefochtene Marktführer in ländlichen Gebieten. 

    Mit einem geschätzten KGV von 23,4 ist die Aktie zwar nicht unbedingt ein Schnapper, aber bei den Wachstumsaussichten geht das noch in Ordnung. Im kommenden Jahr soll das KGV Richtung 17 fallen, was die guten Wachstumsaussichten des polnischen Konzerns unterstreicht.

    Aktuell nimmt die Aktie nach dem allgemeinen Rücksetzer wieder Fahrt auf, was sie auch charttechnisch sehr interessant macht. Aktuell ringt der Kurs an der Heimatbörse mit der Marke von 400 polnischen Zloty. Geht der Kurs darüber und zieht auch noch über 415 polnische Zloty, dann dürfte sich Dinp Polska nicht nur in die Herzen der Anleger spielen, sondern auch ein ernstzunehmender Kandidat für den Titel der wO-Aktien-EM werden.

    In Gruppe D könnte es ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen den vier Aktien geben. Wobei ich Dino Polska und FACC die größten Chancen zuschreibe, in die KO Runde einzuziehen. Aber Heijmans und Eramet haben noch ihre Möglichkeiten, in der Gruppe weiterzukommen.

    Autor: Markus Weingran - Chefredakteur wO Börsenlounge

    Hier lesen Sie auf welche Gegner die Sieger der Gruppe D treffen könnten:

     

     


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    Verfasst vonMarkus Weingran
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