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    Prognosesenkung  34069  8 Kommentare SMA Solar: Rette sich, wer kann!

    Die Aktie von SMA Solar bricht am Mittwoch ein, nachdem das Unternehmen am späten Dienstagabend seine Prognose für das laufende Geschäftsjahr gesenkt hat.

    SMA Solar: Crash zur Wochenmitte

    Der deutsche Solarausrüster SMA Solar steht zur Wochenmitte vor einem rabenschwarzen Handelstag. Nachdem das Unternehmen am Dienstagabend seine Prognose für 2024 gesenkt hat, brach das Papier schon in der Vorbörse um zeitweise über 30 Prozent ein.

    Die anhaltenden Schwierigkeiten in der Solar-Branche, verursacht durch die anhaltend hohen Marktzinsen sowie Überkapazitäten, werden zu deutlich schwächeren Geschäften als bislang befürchtet führen.

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    Umsatz- und Gewinnprognose knallhart gekürzt

    Seine Umsatzprognose für das laufende Geschäftsjahr korrigierte SMA Solar von 1,95 bis 2,22 Milliarden Euro auf nun 1,55 bis 1,7 Milliarden US-Dollar. Damit werden rund 400 Millionen Euro beziehungsweise 20 Prozent weniger Umsatz erwartet.

    Auch beim operativen Gewinn setzte das Unternehmen den Rotstift an. Die EBITDA-Prognose wurden von 220 bis 290 Millionen Euro auf 80 bis 130 Millionen Euro reduziert. Damit peilt der Konzern nicht einmal die Hälfte des zuvor erwarteten Gewinnes an, was auf weiter sinkende Margen hindeutet.

    Hohe Lagerbestände belasten Geschäfte

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    In seiner knappen Pressemitteilung begründete SMA Solar die Streichung der bisherigen Jahresziele mit den Worten: "Grund für die Anpassung der Prognose ist neben einem anhalten volatilen Markt der verzögerte Anstieg des Auftragseingangs infolge der weiterhin hohen Lagerbestände bei Distributoren und Installateuren."

    Diese Probleme sind auch bei anderen Herstellern von Solarequipment wie dem Wechselrichterproduzenten SolarEdge bekannt, dessen Aktie sich ebenfalls im Freifallmodus befindet und ein neues Mehrjahrestief erzielt hat.

    SMA Solar Technology

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    ISIN:DE000A0DJ6J9WKN:A0DJ6J

    Aktie im Crash-Modus, kaum Unterstützung in Sicht

    Erst vor wenigen Tagen hatte die Aktie von SMA Solar eine wichtige Unterstützung gerissen und damit weiteres Abwärtspotenzial eröffnet. Nach der Prognosesenkung werden allerdings selbst die Bärenmarkttiefs aus dem Jahr 2022 pulverisiert.

    Damit verfügt die Aktie derzeit kaum mehr über nennenswerte Unterstützungen. Neben der psychologisch wichtigen Marke von 30 Euro kommt eine kleine Support-Zone im Bereich von 26 bis 24,50 Euro als Auffangzone in Betracht.

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    Fazit: Schwacher Investment-Case jetzt noch schwächer

    Angesichts der am Mittwoch zu erwartenden Kursverluste in der Aktie von SMA Solar sind Anleger gut beraten, sich hier vorerst nicht zu engagieren, erst recht nicht auf der Long-Seite oder gar mit volatilitätsabhängigen Derivaten wie Optionsscheinen.

    Was Investitionen mit einem langfristigen Anlagehorizont betrifft: Hier sollte einerseits eine nachhaltige Bodenbildung im stark angeschlagenen Chartbild sowie andererseits eine Stabilisierung der Geschäfte und des Ausblicks abgewartet werden.

    Bis es so weit ist, dürften klassische Energieversorger sowie der US-Solarmodulhersteller First Solar ein weitaus attraktiveres Chance-Risiko-Verhältnis bieten.

    Autor: Max Gross, wallstreetONLINE Redaktion

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    Verfasst vonMax Gross
    Prognosesenkung SMA Solar: Rette sich, wer kann! Die Aktie von SMA Solar bricht am Mittwoch ein, nachdem das Unternehmen am späten Dienstagabend seine Prognose für das laufende Geschäftsjahr gesenkt hat.

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    Kommentare

    Avatar
    21.06.24 14:59:46
    PV ist nicht zu Unterschätzen aber wir haben leider zu wenig Speicherkapazität
    Avatar
    19.06.24 21:13:45
    Sie haben vollkommen Recht!
    Avatar
    19.06.24 18:26:16
    Dass SMA und Co straucheln liegt lediglich an der unsinnigen Bremserei und dem Populismus einzelner Politiker.
    1986 hat die SPD beschlossen, aus der Atomenergie auszusteigen, nach Tschernobyl.
    2002 wurde es dann beschlossen.
    2010 hat die CDU es rausgeschoben
    2011 stellten die CDU fest, war blöd, wir machen es und ziehen das bis spätestens 2022 durch.
    2021 Bestätigt die Ampel, yo machen wir.
    2022 Hat die Ampel es nochmal um 3 Monate nach hinten verschoben.
    2023 im März sind dann alle vom Netz gegangen.
    Und 2024 tut die CDU so als wäre das was völlig Neues und Wokes und eine Erfindung der Grünen, um auf Stimmenfang zu gehen.
    Seehofer und damals Bayerns Umweltminister Söder waren ganz ganz vorne dabei und klopften sich alle auf die Schultern und wollten alles noch beschleunigen und sagten, wie wichtig eine Energiewende sei. Und 2019 vor den Wahlen haben sie sich noch damit gerühmt. Und was ist? Enrgiewende wird nun verpönt und als sinnlose Erfindung "grüner Dummschwätzer" bezeichnet.
    Wie hier gerade geschrieben wurde: Allein zB Energiespeicher, wir hätten sie schon längst haben können, für die überproduzierte Energie, sodass auch nachts Solarenergie bezogen werden könnte, auch ohne Sonne. Und das kostengünstig. Und die ganzen verschrienen Umweltsünde E-Auto Batterien könnten hierfür ebenfalls Verwendung finden. Wenn die Leute endlich mal aufhören würden, den ganzen Energiewende Propaganda Müll zu glauben und aufhören würden zu denken, die bösen Grünen nehmen uns alles weg, dann wären wir schon so viel weiter und würden nicht ständig zurückbleiben und zugucken, wie alle anderen Länder ringsherum an uns vorbei ziehen.
    Avatar
    19.06.24 17:44:08
    Wallstreet-Online kennt nur reißerische Titel aller Bild. Genauso, macht man erneuerbare Energien kaputt, in dem man Steine in den Weg legt. Konzerne und 80 % Bildleser und AFD wollen das nicht. Während andere Länder etwas tun, schaut Deutschland zu. Wir hätten schon längst Batteriespeicher, um von Wind- und Solarparks erzeugter Strom zu speichern, aber es wird gegen jeden Furz gewettert. Wir produzieren soviel Wind und Solarstrom, den wir nicht speichern können, weil erneuerbare Energie schlecht zu steuern sind. Es gab vor kurzem einen Artikel, dass die Anzahl der Blackouts steigt, nur hat man nicht erwähnt, dass es daran liegt, dass die Stromnetze heruntergefahren werden, weil zu viel erneuerbare Energien produziert werden und die Netze überlastet werden.
    Das Problem ist eben, dass Unternehmen selten Notstromaggregate vor Ort haben, daher kann es zu Ausfällen kommen und Unternehmen stehen ohne Strom dar.
    Aber wir lügen uns lieber in die eigene Tasche. Außerdem hatte Frau Merkel 2005 viele Gesetze mit ihrer Regierung auf den Weg gebracht, Hausdämmung, neue Heizungen, abschalten der Kohlekraftwerke 2038 usw. da haben die Grünen noch nicht mal was zu tun, nur der Bildleser hat es vergessen, selbst die Bild hat Frau Merkel zu diesem Thema noch gelobt und sie als Klimaretterin bezeichnet.
    Avatar
    19.06.24 11:22:22
    Bedankt euch bei den grünen Dummschwätzern!

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