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    Aktien Frankfurt Eröffnung  333  0 Kommentare DAX kommt nicht vom Fleck – Starker Dollar wird für andere zum Problem

    Die Mega-Cap-Rally in den USA geht weiter und treibt den Technologieindex Nasdaq 100 auf ein neues Rekordhoch, das Plus allein im Juni 1.000 Punkte. Von Abkühlung und Konsolidierung keine Spur.

    Für Sie zusammengefasst
    • Mega-Cap-Rally treibt Nasdaq 100 auf Rekordhoch
    • Hohe Zinsen in den USA belasten andere Währungen
    • Volatilität am Währungsmarkt beeinflusst auch den DAX

    Die hohen Zinsen in den USA sind im Moment eher das Problem der anderen. Vom polnischen Zloty bis zum mexikanischen Peso gibt es in vielen Ländern zunehmend Verwerfungen, die auf wirtschaftliche Probleme in Folge des starken Dollar und einer relativ schwachen Binnenkonjunktur zurückzuführen sind. Es ist eine Folge des länger als ursprünglich erwarteten Hochzinsumfeldes, an dem die US-Notenbank festhält. Jetzt kommt auch der Offshore-Yuan unter die Räder. Die chinesische Währung fällt auf den tiefsten Stand in einem Jahr. Auch der Yen wertet weiter ab. Anleger außerhalb der USA müssen zunehmend ein Auge auf die eigene Währung haben. In Japan ist jederzeit eine neue Währungsintervention der eigenen Notenbank zu befürchten, die versucht, den Yen zu stabilisieren, was den Nikkei unvermittelt unter Druck bringen könnte. 

    Die steigende Volatilität am Währungsmarkt betrifft auch Anleger im Deutschen Aktienindex. Die Optionsmärkte nehmen eine Schwankung im Wechselkurs des Euro gegenüber dem US-Dollar über die nächsten 30 Tage von 2,1 und von 4,7 Prozent über die nächsten drei Monate vorweg. Es ist die Angst vor dem Ergebnis der Neuwahlen in Frankreich und den Folgen für die Eurozone. 

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    In einem normalen Marktumfeld politischer Stärke wäre eine Abwertung des Euro fast gleichzusetzen mit besseren Exportaussichten für die deutsche Wirtschaft und ergo positiv für den DAX. Nun aber würde eine weitere Abwertung Alarm schlagen. Es wäre das schwindende Vertrauen internationaler Investoren in die Gemeinschaftswährung. Das kann in einem Teufelskreis enden: Der Kapitalabzug belastet die europäische Konjunktur, was die Europäische Zentralbank zwingen würde, schnellere Zinssenkungen durchzuführen, die den Euro weiter belasten und dann wären wir wieder inmitten einer Eurokrise.

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    Jochen Stanzl
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    Jochen Stanzl ist Chef-Marktanalyst bei CMC Markets in Frankfurt. Davor war er über 15 Jahre bei der BoerseGo AG als Finanzmarktanalyst tätig und hat unter anderem die Portale GodmodeTrader, Jandaya und die Investment- und Analyseplattform Guidants mit aufgebaut und als erfolgreiche Kanäle in der deutschen Trading-Community etabliert. Sein analytischer Fokus liegt auf der Kombination aus technischer und fundamentaler Analyse von Währungen, Rohstoffen, Anleihen und der weltweiten Aktienmärkte. Stanzl ist Herausgeber des GodmodeTrader Handbuchs* *Werbelink
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    Verfasst von Jochen Stanzl
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