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    AKTIE IM FOKUS  141  0 Kommentare Danone sacken ab - Wachstumsziele überzeugen nicht

    Für Sie zusammengefasst
    • Anleger von Danone enttäuscht über mittelfristige Wachstumsziele
    • Aktien verlieren fast 4% im EuroStoxx 50
    • Danone will Gewinn schneller steigern als Umsatz, aber Analysten skeptisch

    PARIS (dpa-AFX) - Die Anleger von Danone haben am Donnerstag enttäuscht auf mittelfristigen Wachstumsziele des Lebensmittelherstellers reagiert. Die Aktien gaben am Vormittag als Schlusslicht im freundlichen Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 um 3,9 Prozent auf 56,62 Euro nach und befinden sich nun auf dem tiefsten Stand seit Ende Oktober. Zugleich sackten sie unter wichtige charttechnische Unterstützungen, von der 21-Tage-Linie für den kurzfristigen Trend bis zur 200-Tage-Linie für den längerfristigen Trend.

    Mit ihrer im Rahmen eines Kapitalmarkttages vorgestellten Zielsetzung stellten die Franzosen das Unternehmen zwar auf stabile Barmittelzuflüsse um, aber das dürfte wohl nicht zu steigenden durchschnittlichen Schätzungen der Analysten (Konsens) führen, kommentierte Experte Bruno Monteyne von Bernstein Research die Aussagen des Danone-Managements.

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    Der französische Lebensmittelhersteller will seinen operativen Gewinn in den kommenden Jahren schneller steigern als den Umsatz. Von 2025 bis 2028 sollen die Erlöse jährlich auf vergleichbarer Basis zwischen drei und fünf Prozent zulegen. Das entspricht der Prognosespanne fürs laufende Jahr. Der bereinigte operative Gewinn soll mittelfristig stärker zulegen. Außerdem visiert Danone eine prozentual zweistellige Kapitalrendite an und verfolgt langfristig das Ziel eines freien Barmittelzuflusses von drei Milliarden Euro.

    Die Danone-Ziele dürften laut Monteyne zu keinen Änderungen an den Bewertungsmodellen für die Aktie führen. Dennoch "ist dies aber wahrscheinlich ein weiser Schachzug", schrieb er. Schließlich gebe es derzeit noch nicht genügend Belege, um Investoren Vertrauen in konkrete höhere Ziele zu geben.

    Der Kapitalmarkt wird dem Experten zufolge - ähnlich wie der von Beiersdorf - als eine Gelegenheit genutzt, um erfolgreiche, große Fortschritte Revue passieren zu lassen. Dazu zähle die Stabilisierung eines Geschäfts, das in einem miserablen Zustand gewesen sei. Damit werde wahrscheinlich versucht, Vertrauen in eine langfristige Wertschöpfung zu schaffen. Noch aber sehe er keine grundlegende Abkehr von einem geringen Wachstum, geringen Margen und geringen Kapitalrenditen, schrieb der Bernstein-Experte und beließ die Aktie auf "Underperform"./ck/niw/mis




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