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    KI-Aktie mit Aufwärtspotenzial  37025  0 Kommentare Diese KI-Aktie hat noch Luft nach oben!

    Analysten des Research-Hauses Bernstein zeigen sich für die Aussichten der Aktie von Auftragsfertiger TSMC zuversichtlich und haben ihr Kursziel angehoben.

    Für Sie zusammengefasst

    Es hat einige Zeit gedauert, bis Anleger mit der Aktie von Taiwan Semiconductor warm geworden sind. Lange galt der größte Auftragsfertiger der Welt als mit hohem Risiko behaftete Investition – die meisten Halbleiter werden auf Taiwan gefertigt. Die Insel gilt allerdings als invasionsgefährdet.

    Taiwan Semiconductor: +73 Prozent in 12 Monaten

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    Inzwischen fokussieren Anleger ihre Aufmerksamkeit aber einerseits auf die Geschäftsentwicklung und andererseits die unverzichtbare Rolle, die der Technologieführer bei der Herstellung leistungs- und KI-fähiger Chips spielt.

    Das hat die Aktie in den vergangenen Monaten um 73 Prozent auf neue Allzeithochs und Kurse um 180 US-Dollar steigen lassen.

    Übertreffen der unternehmenseigenen Prognose erwartet

    Geht es nach dem Research-Haus Bernstein, ist die Rallye von Taiwan Semiconductor, das in der Halbleiterfertigung vor allem mit Intel und Samsung konkurriert, damit aber noch nicht an ihrem Ende angelangt. Die Analysten haben ihr Kursziel für die Aktie daher auf 200 US-Dollar angehoben.

    Als Grund für ihr nun deutlich optimistischeres Preisziel, zuvor hatte Bernstein den fairen Wert der Aktie bei 150 US-Dollar gesehen, verweisen die Experten darauf, dass das Unternehmen seine eigene Prognose für das laufende Geschäftsjahr übertreffen dürfte.

    KI-Chips für Smartphones noch nicht eingepreist

    Während die hohe Nachfrage nach KI-Chips bestens bekannt ist und sich bereits in den letzten Monatsumsätzen niedergeschlagen hat, seien die zu erwartenden Erlöse aus dem Geschäft mit KI-Chips für Smartphones noch nicht angemessen berücksichtigt und eingepreist, so die Analysten in ihrer Studie.

    Damit spielen sie einerseits auf die von Apple angekündigten KI-Features für iPhones an – das Unternehmen ist einer der wichtigsten Kunden der Taiwaner – sowie andererseits auf die von Qualcomm ankündigten KI-Chips: Qualcomm ist einer der wichtigsten Hersteller von sogenannten System-on-Chips (SoCs), wie sind in vielen Smartphones und Tablets namhafter Hersteller zum Einsatz kommen.

    Kräftiges Gewinnwachstum erwartet

    Bereits für das dritte Quartal erwartet Bernstein ein Gewinnwachstum von 28 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert. Bis in das Geschäftsjahr 2026 soll sich Taiwan Semiconductor dann um zusätzliche (gegenüber den bisher prognostizierten Gewinnen) 26 Prozent steigern können.

    Taiwan Semiconductor Manufacturing

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    ISIN:US8740391003WKN:909800

    Das angehobene Kursziel fällt im Windschatten der anhaltenden Rekordjagd in der Aktie von Nvidia auf fruchtbaren Boden. In der US-Vorbörse legt die Aktie von Taiwan Semiconductor um 2 Prozent zu und klettert damit erstmals über die Marke von 180 US-Dollar.

    Mehrheit der Analysten sieht fairen Wert der Aktie erreicht

    Bis zum Kursziel von Bernstein bleiben damit weitere 10 Prozent Aufwärtspotenzial. Der aktuelle Analystenkonsens ist allerdings deutlich weniger optimistisch und sieht den fairen Wert der Aktie bei knapp 174 US-Dollar.

    Sein überdurchschnittlich hohes Kursziel begründet das Research-Haus damit, dass die Aktie von Taiwan Semiconductor rund 25 Prozent unter dem Bewertungsvielfachen des Branchenindex Philadelphia Semiconductor liegen würde.

    Fazit: Ein aktuell zu teurer KI-Gewinner

    Der Vergleich hinkt allerdings, denn das Geschäft von Auftragsfertigern ist um ein Vielfaches kapitalintensiver als das Entwickeln von Chips, wie es AMD und Nvidia tun.

    Die niedrigeren Bewertungsmultiplikatoren geben daher das finanzielle Risiko von Halbleiterherstellern wie Taiwan Semiconductor wieder. Die Annahme, dass die Taiwaner zum Bewertungsmittel der Branche aufschließen könnten, ist daher etwas zu hoch gegriffen.

    Nichtdestotrotz bleibt Taiwan Semiconductor eine langfristig aussichtsreiche Aktie – insbesondere für den Fall, dass es dem Unternehmen gelingt, seinen Technologievorsprung zu verteidigen. Da das Papier bereits 30 Prozent über seinem langfristigen Bewertungsdurchschnitt liegt, sollten Anleger aber auf attraktivere Kurse warten.

    Autor: Max Gross, wallstreetONLINE Redaktion

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    Verfasst vonMax Gross
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