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    René Wolfram  933  0 Kommentare
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    Crashgefahr im DAX?

    Kein Bärenmarkt, aber eine spürbare Abschwächung temporär

    Ganz wichtig ist hierbei, dass man nicht kurzfristige und langfristige Erwartungen verwechselt und basierend auf einer kurzfristigen Analyse langfristige Positionen verändert. Darum habe ich weiter unten auch die ultralangfristige Prognose, basierend auf den demographischen Trends in China und den USA eingefügt. 

    Doch nun zur kurzfristigen Situation: 

    Der Trend ist in den US-Indizes absolut intakt und es gibt noch keine finale Beschleunigung, die auf einen Kaufexzess hindeutet. Es geht in geordneten Bahnen weiter nach oben. Solange das der Fall ist, sollte der Trend sich fortsetzen können. 

    Der Fear and Greed Index liegt mit einem Wert von 40% im Bereich "Fear" und spricht damit absolut nicht für eine Überhitzung. 

    Warnsignal vom Buffett Indikator

    Warren Buffett setzt für die Bewertung des Aktienmarktes dessen Wert in Relation zum GDP der USA. Gegenwärtig haben wir dort den zweithöchsten Wert überhaupt und sind an der zweifachen Standardabweichung, was in der Vergangenheit oft Aktienmarkt-Korrekturen ankündigte. 

    DAX mit relativer Schwäche

    Vergleichen wir nun den DAX mit den US-Indizes, so hat dieser sich bereits im negativen Sinne abgekoppelt und zeigt relative Schwäche. Während die US-Indizes (hier der S&P 500 in grün) von einem Hoch zum nächsten eilten, hat der Deutsche Leitindex nachgegeben und zeigt relative Schwäche gegenüber seinen US-Pendants. 

    Ich gehe davon aus, dass wir in den US-Indizes noch einen weiteren Schub gen Norden sehen werden, ehe es nennenswert korrigiert. Das kann auch den DAX noch einmal in Richtung seiner alten Hochs schieben. Inzwischen haben aber auch Hedge-Fonds den DAX als Wettobjekt wiederentdeckt und setzen auf eine schwächere Entwicklung. Da der DAX ein relativ kleiner Index ist, kann das ausgeprägte Schwäche auf Sicht der nächsten 2-6 Monate bewirken. Wenn die US-Indizes dann irgendwann auch korrigieren, dürfte der Abverkauf im DAX deshalb umso stärker ausfallen.

    Aktuell kann ein Spread-Trade mit Nasdaq Long vs. DAX Short eine attraktive nicht-direktionale Spekulation sein, die man zu gegebener Zeit einseitig auflösen kann und daraus eine Wette auf einen fallenden DAX allein macht. Mehr dazu zu gegebener Zeit...

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    Die langfristige Prognose aus unserer letzten Kolumne

    Das Beste kommt noch

    Die Demographie zeigt insgesamt (nicht in Deutschland, sondern USA und China) bis 2036 gute Zeiten an, da es wieder mehr Best-Ager gibt, die als konsumstärkste Schicht innerhalb der Verbraucher gelten. Je mehr Best-Ager es gibt, desto potenziell stärker die Finanzkraft und infolge dessen auch der mögliche Konsum. 

    Um von den Schwankungen in Indizes, Rohstoffen, Währungen und Anleihen, wie auch Aktien zu profitieren, können Sie die vielfältigen Produkte von Morgan Stanley einsetzen. Nähere Infos hier: https://zertifikate.morganstanley.com/home/

     

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    René Wolfram, 1977 nahe der Finanzmetropole Frankfurt geboren, kam während seines BWL-Studiums im Jahr 1997 erstmals mit dem Börsenhandel in Berührung. Nach den ersten Schritten im Bereich Aktienhandel verlagerte sich sein Haupt-Aktionsfeld in den Bereich Derivate und Futures, die er mit einem Multimarket-Ansatz auf fundamental-systematischer Basis handelt. Inspiriert von seinem Vorbild, der Trading-Legende Larry Williams, nahm er an der offiziellen Weltmeisterschaft im Echtgeld-Trading, dem Robbins Trading Worldcup Championship teil, und belegte als erster Deutscher 2013 den dritten Platz. Neben seinem täglichen Livetrading bildete er bereits über 3.500 Trader aus, hielt Vorträge in Deutschland, der Schweiz, Österreich, Italien und den USA. Auf seinem Portal www.realmoneytrader.com und auf seinem Youtube-Kanal stellt er regelmäßig Informationen und kostenlose Schulungen bereit. Seine Methoden beinhalten sowohl Daytrading, als auch Swingtrading-Strategien auf Rohstoffe, Indizes, Währungen und Anleihen.
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    Diese Kolumne wurde Ihnen präsentiert von Morgan Stanley“.

    Der Autor erklärt, dass er bzw. sein Arbeitgeber oder eine mit ihm oder seinem Arbeitgeber verbundene Person im Besitz von Finanzinstrumenten ist, auf die sich die Analyse bezieht, bzw. in den letzten 12 Monaten an der Emission des analysierten Finanzinstruments beteiligt war. Außerdem wird darauf hingewiesen das der Autor oder ein verbundenes Unternehmen eine Werbungskooperation mit Morgan Stanley plc eingegangen ist. Hierdurch besteht die Möglichkeit eines Interessenskonfliktes.
    Verfasst von realmoneytrader
    René Wolfram Crashgefahr im DAX? Ultralangfristig zeigen besonders die demographischen Trends noch weiter gen Norden für die Aktienmärkte, da wieder mehr konsumstarke Jahrgänge in den Bevölkerungen in USA und China vorhanden sind. Doch kurzfristig könnte Ungemach drohen...