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    Gewinnmitnahmen  85597  0 Kommentare 3 Aktien, die Großinvestoren jetzt verkaufen

    Bei folgenden drei Aktien haben Top-Investoren zuletzt Gewinne mitgenommen.

    Für Sie zusammengefasst
    • Apple: Buffett reduziert Bestand wegen hoher Bewertung und iPhone-Abhängigkeit.
    • Nvidia: Großinvestoren verkaufen aufgrund hoher Bewertung und Konkurrenzrisiken.
    • Microsoft: Verkäufe aufgrund hoher Bewertung und Unsicherheiten im Cloud-Geschäft.
    • Report: Gold - Die besten Aktien für den nächsten Preisschub

    Fondsmanager und Vermögensverwalter, die in Aktien investieren, konzentrieren sich neben den Fundamentaldaten meist auf die Bewertung, um fundierte Entscheidungen zu treffen. Und diese kann selbst bei den besten Unternehmen der Welt zeitweise zu hoch ausfallen.

    Meist verkaufen Großinvestoren dann nicht ihre gesamte Position innerhalb eines Tages, sondern trimmen sie über mehrere Wochen bis Monate oder entscheiden sich letztendlich doch, alle Anteile abzustoßen.

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    Derzeit gibt es drei bekannte Aktien, die Großinvestoren überwiegend verkaufen. Doch welche Gründe könnten dahinterstehen?

    1. Apple: Abverkauf trotz stabiler Gewinne

    Warren Buffett ist derzeit der bekannteste Apple-Großaktionär. 2016 begann er schrittweise, die aktuell größte Berkshire-Hathaway-Position aufzubauen. Doch seit dem vierten Quartal 2023 reduziert er nun den Bestand. Hier könnte die Aktienbewertung eine entscheidende Rolle spielen, denn 2016 notierte Apple noch zu einem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von elf, während es heute 32,8 beträgt (20.06.2024).

    Ein weiterer Grund könnte die hohe Abhängigkeit von iPhone-Verkäufen sein, die immer noch einen erheblichen Teil des Umsatzes ausmachen. Im Jahr 2023 erzielte Apple 52,3 Prozent seines Umsatzes mit iPhones, was bei einer möglichen Marktsättigung Risiken birgt. Zudem steigen die geopolitischen Risiken hinsichtlich des US-China-Konfliktes.

    Apple

    +6,80 %
    +32,85 %
    +20,21 %
    +68,35 %
    +357,59 %
    +1.088,89 %
    +8.094,77 %
    ISIN:US0378331005WKN:865985

    2. Nvidia: Verkauf trotz KI-Boom

    Vergleicht man die Summe der ver- mit den gekauften Aktien innerhalb der letzten Quartale, steht Nvidia bei den Großinvestoren derzeit eher auf dem Verkaufszettel, während Privatinvestoren überwiegend kaufen. Darunter so prominente Namen wie David Tepper, Bill Gates und Daniel Loeb.

    Ein Grund für die Verkäufe könnte die hohe Aktienbewertung sein. Nvidia notiert derzeit zu einem KGV von 81,22 (20.06.2024), was viele Investoren bereits für überbewertet halten. Die hohe Bewertung kann dazu führen, dass sie vorsichtiger werden und Gewinne realisieren, bevor mögliche Korrekturen den Markt treffen.

    Ein weiteres Risiko besteht in der starken Konkurrenz und Abhängigkeit von wenigen großen Kunden. Beispielsweise erwirtschaftet Nvidia einen erheblichen Teil seines Umsatzes durch Geschäftsbeziehungen mit Unternehmen wie Amazon und Alphabet, die ebenfalls in die Entwicklung eigener Chips investieren.

    NVIDIA

    -5,77 %
    +42,73 %
    +186,15 %
    +597,19 %
    +3.048,68 %
    +132.859,34 %
    +809.757,14 %
    ISIN:US67066G1040WKN:918422

    3. Microsoft: Rückzug trotz Cloud-Erfolg

    Bei Microsoft sind die Verkäufe noch deutlicher. Selbst Insider Bill Gates trennt sich aktuell von Aktien.

    Eine mögliche Erklärung für diesen Trend ist die aktuelle Bewertung. Das Microsoft-KGV liegt bei 38,37 (20.06.2024), was im historischen Kontext bereits als hoch einzustufen ist. Zudem gibt es Unsicherheiten bezüglich der zukünftigen Wachstumschancen im Cloud-Geschäft, insbesondere angesichts der zunehmenden Konkurrenz durch Amazon-Web-Services und Google Cloud.

    Ein weiterer Aspekt könnte die kürzliche Übernahme von Activision Blizzard für etwa 69 Milliarden US-Dollar sein. Diese Akquisition birgt das Risiko, dass die erwarteten Synergieeffekte nicht vollständig realisierbar sind.

    Microsoft

    -4,42 %
    +6,91 %
    +29,54 %
    +67,82 %
    +228,02 %
    +1.107,52 %
    +1.695,59 %
    ISIN:US5949181045WKN:870747

    Fazit Großinvestoren-Verkäufe

    Manager großer Vermögen sind oft besser als Privatanleger informiert und treffen deshalb langfristig die besseren Entscheidungen. Letztendlich muss jedoch jeder Anleger für sich selbst überlegen, ob er beispielsweise dem Trend bis zum Ende folgen möchte oder bereits vorher Gewinne mitnimmt.

    Autor: Christof Welzel, wallstreetONLINE Redaktion





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