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    Jetzt kann es schnell gehen  38913  0 Kommentare Mit dieser Produzentenaktie auf das Comeback von Kupfer setzen

    Gold und Silber setzen bereits wieder Akzente. Gold löste sich entscheidend von den 2.300 US-Dollar. Silber sprang zurück über die 30 US-Dollar. Und Kupfer? Der Preis schwächelt noch, womöglich nicht mehr lange. 

    Für Sie zusammengefasst

    Kupfer - Bald wieder aufwärts?

    Die Bemühungen des Kupferpreises, einen tragfähigen Korrekturboden auszubilden, sind deutlich zu erkennen. Im besten Fall gelingt dieses im Bereich von 4,5 US-Dollar / lb. Doch das Unterfangen steht noch auf des Messers Schneide.

    Kupfer sieht sich kurzfristig einigen Belastungsfaktoren ausgesetzt, die die langfristig exzellenten Perspektiven des Industriemetalls überdecken. 

    Die Nachfrage, die auf lange Sicht deutlich zunehmen und den Markt in ein Defizit treiben dürfte, schwächelt vorübergehend. Zuletzt enttäuschten einige chinesische Konjunkturdaten. Vor allem die kürzlich veröffentlichten Daten zur Entwicklung der chinesischen Industrieproduktion heizten die Sorgen vor einer temporär schwächeren Nachfrage an. Dass die Lagerbestände - wie etwa an der LME – gegenwärtig steigen, verunsichert die Marktakteure darüber hinaus. Und auch der starke US-Dollar sorgt nicht unbedingt für Kaufstimmung. Dennoch könnte Kupfer schneller wieder nach oben drehen, als die meisten erwarten. Zwar schwächelt die Nachfrage derzeit noch, doch die Angebotsseite ist nicht minder problematisch. Als Anglo American unlängst bekanntgab, dass die geplanten Wartungsarbeiten auf der chilenischen Los Bronces-Mine die Produktion der Mine im kommenden Jahr stark beeinträchtigen würden, fand dieses große Beachtung am Markt. Anglo American erwartet für die Los Bronces-Mine in 2025 einen im Vergleich zum langjährigen Durchschnitt etwa 30 Prozent niedrigeren Ausstoß.

    Der obere 3-Jahres-Chart auf Wochenbasis verdeutlicht die spannende Konstellation.  Nach dem knackigen Abverkauf der letzten Wochen beruhigte sich der Kupferpreis zuletzt wieder. Die Chance auf einen Boden im Bereich von 4,5 US-Dollar ist da. Aber sie muss auch genutzt werden. Sollte Kupfer deutlich unter die 4,5 US-Dollar zurücksetzen, ist Obacht geboten. In diesem Fall muss mit weiteren Abgaben in Richtung 4,0 US-Dollar gerechnet werden.

    Fazit

    Die Bodenbildung schreitet voran und wird idealerweise im Bereich von 4,5 US-Dollar abgeschlossen. Eine Bewegung in Richtung 4,0 US-Dollar ist als Alternativszenario jedoch nicht auszuschließen. Dabei dürfte es sich jedoch nur um temporäre Störfeuer handeln, denn mittel- bis langfristig ist mit deutlichen Preissteigerungen bei Kupfer zu rechnen. Das Minenangebot ist begrenzt. Sollte nun die Nachfrage entsprechend der Erwartungen mittel- bis langfristig deutlich anziehen, ist mit dem Eintritt in eine defizitäre Phase zu rechnen. Kupferpreise jenseits der 5 US-Dollar sollten dann eher die Regel als die Ausnahme sein. Und welche Wucht spekulationsgetriebene Bewegungen entwickeln können, zeigte sich nicht zuletzt in der finalen Phase der jüngsten Preisrallye bei Kupfer. 

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    Mit dieser Produzentenaktie auf das Comeback von Kupfer setzen


    Zu den interessantesten Kupferproduzenten zählt die kanadische Teck Resources Das Unternehmen hat jedoch nicht nur Kupfer zu bieten. Das nicht minder aussichtsreiche Zink ergänzt das Portfolio der Kanadier. Teck Resources plant für das Jahr 2024 mit einer Kupferproduktion in Höhe von 465.000 Tonnen bis 540.000 Tonnen und einer Zinkproduktion in Höhe 565.000 Tonnen bis 630.000 Tonnen.

    Teck Resources knickte unter dem Eindruck der nachgebenden Kupfer- und Zinkpreise ein. Der Preisrückgang weist mittlerweile ein beachtliches Ausmaß auf. Notierte Teck Resources Mitte Mai noch im Bereich von 55 US-Dollar, musste die Aktie zuletzt die wichtige Unterstützung von 50 US-Dollar aufgeben. Damit rückte die breit angelegte Unterstützungszone 46 US-Dollar / 43 US-Dollar in den Fokus. Teck Resources näherte sich in den letzten Tagen dieser Zone. Das Abwärtspotenzial sollte auf 43 US-Dollar begrenzt bleiben. Sollte die Aktie jedoch unter die 43 US-Dollar abtauchen, würde eine Neubewertung notwendig. Aufgrund der stark überverkauften Lage ist nun jederzeit mit Gegenbewegungen in Richtung 50 US-Dollar und 55 US-Dollar zu rechnen. Ein Ausbruch über die 55 US-Dollar würde die Karten auf der Oberseite noch einmal neu mischen. 

    Autor: Marcel Torney, freier Redakteur, Rohstoffexperte 





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    Verfasst vonMarcel Torney

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