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    Edelmetall in Not  20777  0 Kommentare Gold vor heikler Handelswoche, Produzenten in den Startlöchern 

    Wie gewonnen, so zerronnen. Gold beweist Stärke und knickt dann zum Wochenausklang ein. Die Produzentenaktien zeigen sich derweil recht unbeeindruckt und machen eher den Eindruck, bald durchstarten zu wollen. 

    Für Sie zusammengefasst

    Wie gewonnen, so zerronnen

    Die abgelaufene Handelswoche hatte es in sich. Gold legte zwischenzeitlich eine beeindruckende Stärke an den Tag, als es sich von den 2.300 US-Dollar eindrucksvoll lösen konnte. Das Ende der Konsolidierung schien nah zu sein. Es fehlte nur noch ein „passender“ Wochenausklang. Doch den gab es nicht. Ganz im Gegenteil. Am Freitag setzte das Edelmetall deutlich zurück und gab die zuvor erzielten Gewinne wieder ab. Was fing den Goldpreis wieder ein?

    Belastungsfaktor US-Dollar

    Stemmte sich Gold unter der Woche noch recht erfolgreich gegen die Stärke des US-Dollars, so wurde dem Edelmetall genau diese Stärke am Freitag dann doch zum Verhängnis. Der Greenback legte zum Wochenausklang noch einmal zu und zog damit die „Daumenschrauben“ für Gold weiter an. Das Ergebnis ließ zum einen im haussierenden US-Dollar-Index ablesen und zum anderen im stark zurückkommenden Goldpreis. Die Lage ist für Gold nicht ohne Risiken, denn der US-Dollar-Index hat den zentralen Widerstandscluster 106 Punkte / 106,5 Punkte vor Augen. Sollte dieser Widerstand durchbrochen werden, könnte es für Gold so richtig ungemütlich werden. Gleichzeitig gibt es die Hoffnung, dass der Widerstand hält, der US-Dollar-Index wieder nach unten abdreht und die Stärke des US-Dollars nachlässt. 

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    Wichtiger Nachfrager schwächelt

    In der Kommentierung „Barrick Gold, Newmont & Co. konsolidieren vielversprechend“ wurden die Ergebnisse einer aktuellen Umfrage des World Gold Council unter Noten- und Zentralbanken thematisiert. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Noten- und Zentralbanken weiter auf der Käuferseite stehen. Andere wichtige Nachfrager schwächeln hingegen unverändert. Die Bestandsentwicklung physisch besicherter Gold-ETF bleibt nach wie vor hinter den Erwartungen zurück. So verzeichnet der SPDR Gold Shares, seines Zeichens weltgrößter physisch besicherter Gold-ETF, seit geraumer Zeit kaum signifikante Zuflüsse. 

    Fazit

    Die nächste Woche ist gespickt mit wichtigen Konjunktur- und Preisdaten, die die Karten für Gold noch einmal neu mischen könnten. Aus charttechnischer Sicht bleibt es bei der bekannten Ausgangslage: Das Edelmetall muss über die 2.450 US-Dollar und darf nicht unter die 2.280 US-Dollar zurücksetzen. Sollte dieser Fall eintreten, ist Obacht geboten. In diesem Fall muss mit einer Ausdehnung der Korrektur in Richtung 2.070 US-Dollar gerechnet werden. 

    Kinross Gold in Lauerstellung

    Zu den spannendsten Goldproduzenten zählt unverändert Kinross Gold. Die fundamentalen Aspekte wurden in zurückliegenden Kommentaren bereits ausführlich thematisiert, sodass wir uns an dieser Stelle auf die aktuelle Charttechnik konzentrieren.

    Nachdem es Kinross Gold nicht gelang, die fulminante Hausse über die 8,2 US-Dollar hinweg fortzusetzen, tauchte die Aktie nach unten ab. Kinross Gold scheint den Korrekturboden im Bereich von 7,3 US-Dollar gefunden zu haben. Die zuletzt zu beobachtende Erholung lässt im Hinblick auf ein baldiges Ende der Korrektur hoffen. Doch Obacht. Erst ein Vorstoß über die 8,2 US-Dollar würde das Startsignal zur Wiederaufnahme der Aufwärtsbewegung geben. Unter die 7,3 US-Dollar sollte es nun idealerweise nicht mehr gehen. Eine weitere wichtige Unterstützung befindet sich im Bereich von 6,8+ US-Dollar. 

    Autor: Marcel Torney, freier Redakteur, Rohstoffexperte 





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    Verfasst vonMarcel Torney

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