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     925  0 Kommentare Krupp-Stiftung weist Kritik der IG Metall zurück: "Falschbehauptungen" und "beschämend" - Zukunft von Thyssenkrupp-Stahlsparte in Gefahr?

    Im Streit um die Zukunft der Thyssenkrupp-Stahlsparte hat die Krupp-Stiftung die Kritik hochrangiger IG Metall-Funktionäre zurückgewiesen und von "Falschbehauptungen" gesprochen. In einem Brief an den IG Metall-Vize Jürgen Kerner und den früheren IG Metall-Chef Detlef Wetzel bezeichnete die Stiftung deren Äußerungen als "beschämend". Die Stiftung betonte, dass sie gemäß ihrer Satzung zur Förderung von Wissenschaft, Bildung, Kunst und Kultur verpflichtet sei und bereits fast 700 Millionen Euro in diese Bereiche investiert habe.

    Die Stiftung verteidigte auch ihr Vertrauen in Thyssenkrupp-Chef Miguel López und betonte, dass sie als Hauptaktionärin des Unternehmens immer wieder finanzielle Opfer im Interesse der langfristigen Stabilität und Sicherung der Arbeitsplätze gebracht habe. Die Stiftung wies die Kritik an ihrem Umgang mit den Mitarbeitenden zurück und betonte, dass sie fest an die Zukunft von Thyssenkrupp glaube, jedoch Veränderungen für notwendig halte.

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    Die IG Metall hingegen kritisierte die Krupp-Stiftung und forderte ein stärkeres Engagement für die Arbeitnehmer. Bei einer symbolischen Kunstaktion an der Villa Hügel in Essen appellierten Stahlarbeiter an die Stiftung, sich mehr für die Beschäftigten einzusetzen. Die Stahlsparte von Thyssenkrupp steht vor einem Umbruch, der mit einem deutlichen Kapazitätsabbau und Stellenabbau einhergeht. Der geplante Einstieg des tschechischen Investors Daniel Kretinsky sorgt zusätzlich für Unruhe in der Belegschaft.

    Trotz der Herausforderungen betonte Vize-Aufsichtsratschef Detlef Wetzel, dass betriebsbedingte Kündigungen bei Thyssenkrupp Steel im Zuge der Restrukturierung ausgeschlossen seien. Eine Vereinbarung zwischen den Chefs von Thyssenkrupp AG und Thyssenkrupp Steel sowie dem Investor Daniel Kretinsky soll die Interessen der Beschäftigten wahren und einen geregelten Austausch sicherstellen.

    Die Auseinandersetzung um die Zukunft der Stahlsparte von Thyssenkrupp zeigt die Spannungen zwischen den Interessen der Stiftung, des Managements, der Arbeitnehmer und der Investoren auf. Die Kunstaktion der Stahlarbeiter verdeutlicht den Druck, unter dem die Beschäftigten stehen, während die Stiftung und das Management ihre Strategie zur Umstrukturierung verteidigen. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Situation weiterentwickeln wird und ob eine Einigung im Sinne aller Beteiligten gefunden werden kann.



    ThyssenKrupp

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    Die ThyssenKrupp Aktie wird zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Nachricht mit einem Minus von -5,05 % und einem Kurs von 4,177EUR auf Tradegate (21. Juni 2024, 22:26 Uhr) gehandelt.



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