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     181  0 Kommentare FRIEDRICH VORWERK Aktie reagiert? Next. Jetzt Gas-/H2-Leitung.

    Friedrich Vorwerk - Dienstleister für die Energiewende. Nach Auftrag im deutlichen"dreistelligen Millionenbereich" heute Nummer 2 im Juni

    Friedrich Vorwerk Aktie wurde im März 2021 zu 45,00 EUR „an die Börse gebracht“. Die MBB SE (ISIN. DE000A0ETBQ4), ein mittelständisches Familienunternehmen, hatte entschieden: Wer im Wasserstoffbereich zukünftig eine Rolle spielen will, der muss investieren und sich positionieren.

    Folglich hatte man ein 45% Aktienpaket der Friedrich Vorwerk Group SE (ISIN DE000A255F11) „an den Markt gebracht“ und dazu flossen über „neue Aktien“ rund 90 Mio EUR dem Unternehmen selber zu. Und auch wenn die Kursentwicklung der Friedrich Vorwerk AG seitdem eher enttäuschend verlief, so kann man zumindest „was das Operative“ betrifft, mit der aktuellen Entwicklung – wieder – zufrieden sein. Operativ scheint einiges möglich, die Ertragsprobleme aufgrund zu günstig angebotener und erhaltener Aufträge neigen sich dem Ende zu. Denn die negativen Effekte aufgrund von Supply-Chain-Problemen, Arbeitskostensteigerungen und verteuerten Einsatzmaterialien, sind in den neuen Ausschreibungen berücksichtigt und sichern gegen unerwartete, extreme Kostensteigerungen von benötigten Materialien ab.

    Nachdem man bereits am 5. Juni mit einem Auftrag „im deutlich dreistelligen Mio EUR-Bereich“ aus dem Bereich EE – Anschluss von Offshorewindparks an das Stromnetz „auf Land“ – punkten konnte, geht es heute weiter. Am 5. Juni ungeteilter Grund zur Freude beim Kapitalmarkt – Aktie an diesem Tag mit mehr als 10% im Plus. Und heute? Schauen wir mal.

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    Friedrich Vorwerk kristallisiert sich immer mehr als Gewinner der Energiewende aus. Gaswerke ersetzen Kohlekraftwerke. Und wer legt die Gasleitungen? Genau.

    Vom Transportnetzbetreiber für Gas, terranets bw, erhält der Friedrich Vorwerk Konzern als Teil einer Arbeitsgemeinschaft den Großauftrag für die Realisierung drei weiterer Baulose der Süddeutschen Erdgasleitung (SEL). Bereits im vergangenen Jahr konnte die gleichberechtigte Arbeitsgemeinschaft, bestehend aus der Friedrich Vorwerk und Bohlen & Doyen, sowie der österreichischen HABAU Group (PPS Pipeline Systems und HABAU), den ersten, etwa 24 km langen, Abschnitt der Transportleitung zwischen Heilbronn und Löchgau in Baden-Württemberg erfolgreich für sich gewinnen. Nach seiner geplanten Fertigstellung Ende 2024 können die Arbeiten auf den nun akquirierten drei weiteren Baulosen mit einer Gesamtlänge von 43 km bis Esslingen am Neckar nahtlos fortgesetzt werden. Die jüngste Beauftragung der Arbeitsgemeinschaft umfasst ein Projektvolumen im hohen zweistelligen Millionenbereich und soll bis Ende 2025 in Betrieb gehen.

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    Weitere Lose werden ausgeschrieben werden – und wer wird wohl berücksichtigt?

    Die vom Fernleitungsnetzbetreiber terranets bw geplante „Süddeutsche Erdgasleitung“ (SEL) bildet mit einer Gesamtlänge von 250 km von Lampertheim in Hessen bis nach Bissingen in Bayern eines der größten Leitungsbauvorhaben Deutschlands. Indem sie moderne Gaskraftwerke an das bestehende Netz anbindet, sichert sie die Versorgung mit Wärme und Strom und ermöglicht so den Ausstieg aus der Kohleverstromung. Als erste Pipeline im Land mit Anbindung an die europäischen Transportrouten soll sie ab 2030 Wasserstoff transportieren. Damit schafft die SEL wichtige Voraussetzungen für eine CO2-neutrale Energieversorgung der Region Rhein-Neckar und des Großraums Stuttgart. Der Bau der Leitung wird in Abschnitten umgesetzt, abhängig von der konkreten Bedarfsentwicklung in den nächsten zehn Jahren. Nach den nunmehr beauftragten vier Baulosen mit einer Gesamtlänge von rund 67 km sollen die verbleibenden Baulose in den kommenden Jahren sukzessive zur Ausschreibung kommen.

    9.700 KM geplantes Wasserstoffkernnetz, Gaskraftwerke als Übergnagstechnologie – mit Umrüstung auf H2-möglich.

    Angesichts der Notwendigkeit der Anbindung zahlreicher neuer Gaskraftwerke an das bestehende Erdgasnetz sowie der geplanten Realisierung des insgesamt 9.700 km langen Wasserstoff-Kernnetzes solllen sich laut Friedrich Vorwerk aktuell eine Vielzahl unterschiedlicher Neu- und Umbaumaßnahmen seitens der Gas-Fernleitungsnetzbetreiber in der Planung befinden und „drängen zeitnah in die Umsetzung“. Und dabei rechnet sich die MBB-Tochter gute Chancen aus.

    79 Mrd Investitionsvolumen für Stromtrassen – und Friedrich Vorwerk will einen Teil des Kuchens – Voraussetzungen stimmen

    Um die Wachstumschancen im Zuge der Energiewende auszuschöpfen, plant FRIEDRICH VORWERK, seine Kapazitäten in den nächsten Jahren deutlich auszubauen. Und das gilt auch für den Wasserstoffmarkt, der einen zunehmenden Trend hin zu hochkomplexen industriellen Lösungen für die Produktion, den Transport sowie die Speicherung von Wasserstoff, erlebt. Aus diesem Grund plant FRIEDRICH VORWERK den Bau eines Forschungs- und Entwicklungslabors für Wasserstofftechnologien. Ausserdem sieht das Unternehmen grosses Potenzial in einer weiteren internationalen Expansion und plant, seine signifikanten Investitionen in die Digitalisierung und Automatisierung fortzusetzen.

    Und die Aktie? Hochprofitable – davon sollte man nach den unvorteilhaften Vertragskonstellationen von „früher“ – Aufträge wohl im Milliardenbereich allein für die von Friedrich Vorwerk angebotenen Infrastrukturleistungen plus die – wenn auch derzeit weniger strahlend erscheinende – Wasserstoffsparte könnten die Preise vom IPO wieder in Reichweite bringen können. Aber weitere Fehler bei der Kostenkalkulation dürfen nicht mehr gemacht werden. Überraschungen bei Kostenstellen müssen „eingeplant und abgesichert“ sein, sonst wird der zweite Frühling der Aktie zum Strohfeuer. Sollte aber machbar sein
    Anmerkung: MBB, den Namen des Hauptaktionärs kennt man doch?

    1995 gründeten Gert-Maria Freimuth und Dr. Christof Nesemeier in Berlin die Nesemeier & Freimuth GmbH. Die Idee hierzu wurde bereits 1986 während ihres Studiums in Münster geboren. 1997 übernahmen beide mit ihrer Gesellschaft die MBB Gelma Industrieelektronik GmbH. Die frühere Tochter des Konzerns Messerschmitt-Bölkow-Blohm  wurde von der Daimler-Benz Aerospace AG erworben. Fortan führte man das Kürzel MBB im Unternehmensnamen. 2006 folgte der Börsengang und im Jahr 2008 der Wechsel in den Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse.

     




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