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    "Wir sollten vorsichtig sein"  106573  0 Kommentare Nvidia: CEO Huang hat 240.000 Aktien verkauft – steht ein Drawdown bevor?

    Während Nvidias-CEO Aktien des Unternehmens verkauft, fragt sich der Markt, wann der Tech-Rally die Luft ausgehen könnte.

    Für Sie zusammengefasst

    Am Freitag hat die Nvidia-Aktie nach einem weiteren Tag unter Verkaufsdruck mit einem Kursminus von 3,2 Prozent den Handel beendet. Damit summiert sich der Verlust auf fast sieben Prozent in nur zwei Tagen. Der Chipgigant hat dabei 220 Milliarden US-Dollar an Marktwert verloren.

    Nachdem der Aktienkurs von Nvidia in den vorangegangenen Wochen stark angestiegen war und das Unternehmen am Dienstag vergangene Woche sogar Microsoft als das wertvollste Unternehmen der Welt ablöste, realisierten Anleger Gewinne. Seit Freitag rangiert Nvidia nun wieder auf Platz drei, hinter Apple und Microsoft.

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    Auch Jen Hsun Huang, der als Director, President und CEO von Nvidia fungiert, hat einen Anteil seiner Gewinne eingelöst. Er hat am 19. Juni insgesamt 240.000 Nvidia-Aktien für etwa 31,56 Millionen US-Dollar verkauft. Laut dem bei der US-Börsenaufsicht Securities and Exchange Commission (SEC) eingereichten Formular 4 besitzt Huang nun insgesamt etwa 261,91 Millionen Aktien des Unternehmens, von denen 80,69 Millionen Aktien direkt und 181,22 Millionen Aktien indirekt gehalten werden.

    Analystenstimmen

    Der Markt ist sich derzeit uneins, wie lange Nvidias Rallye noch weitergehen wird. "Ich kann mich nicht an eine Zeit erinnern, in der eine einzelne Aktie den Markt so stark beeinflusst hat, und das war in letzter Zeit wirklich ein Haupttreiber des Marktgeschehens", sagte Emily Roland, Anlagestrategin beim Vermögensverwalter John Hancock gegenüber CNBC. Und weiter: "Technologieaktien stehen weiterhin im Mittelpunkt des Interesses."

    Wedbush-Analyst Dan Ives zeigt sich unbesorgt über den jüngsten Rückgang bei Nvidia und ist der Meinung, dass die Rally bei den großen Technologiewerten bis Ende 2025 andauern könnte. "Die KI-Revolution beginnt mit Nvidia und die KI-Party hat gerade erst begonnen. Es ist 21 Uhr und die Party geht bis 4 Uhr morgens, und der Rest der Tech-Welt feiert mit", so Ives in einer aktuellen Analyse. Das Rennen um eine Marktkapitalisierung von vier Billionen Dollar sei laut ihm voll im Gange, wobei auch Microsoft und Apple gute Chancen hätten.

    Barry Bannister, Chef-Aktienstratege bei Stifel, warnt jedoch vor einer KI-Blase und zieht Vergleiche zum Ende des Dotcom-Booms um die Jahrtausendwende. "Wir hatten damals extremen Optimismus bezüglich einer neuen Technologie, extreme Bewertungen und keine breit angelegte Rally, sowie Daytrader mit ausgefallenen Namen", erklärt er. Der Stratege bezieht sich dabei auf Keith Gill, auch bekannt als "Roaring Kitty", der zuletzt den Gamestop-Aktienkurs beeinflusst hatte. Bannister fügte hinzu, dass nach dem Platzen der Blase die Nasdaq in zwei Jahren 78 Prozent ihres Wertes verlor. "Es war ein Desaster, und wir sollten vorsichtig sein. Im Sommer könnten negative Nachrichten folgen."

    Nvidia ist am Montag auch wieder Thema in der Börsenlounge von unserem Aktienexperten Markus Weingran.

    Autorin: Gina Moesing, wallstreetONLINE Redaktion

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    Verfasst vonGina Moesing

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