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    AKTIE IM FOKUS  417  0 Kommentare Deutz vom Rüstungsfieber erfasst - Hoch seit gut zwei Monaten

    Für Sie zusammengefasst
    • Deutz-Aktien steigen um über 20 Prozent durch möglichen Einstieg ins Rüstungsgeschäft.
    • Rüstung boomt seit Ukraine-Krise, steigende Verteidigungsausgaben, geopolitische Krisen.
    • Unternehmen lockt Rüstungskuchen: Deutz erwägt Motorenlieferung für Panzer.

    FRANKFURT (dpa-AFX) - Erwägungen zu einem möglichen Einstieg in das boomende Rüstungsgeschäft haben am Montag die Papiere des Motorenbauers Deutz beflügelt. Sie sprangen in der Spitze um mehr als 20 Prozent hoch.

    Rüstung erlebt seit dem Angriff Russlands auf die Ukraine im Februar 2022 einen Boom. Die Verteidigungsausgaben der Länder steigen. Weitere geopolitische Krisenherde wie der Gaza-Krieg im Nahen Osten verstärken diese Tendenz. Die Geschäfte von Rüstungsherstellern florieren.

    "Volle Auftragsbücher der Rüstungsunternehmen in geopolitisch unsicheren Zeiten locken zunehmend Unternehmen an, die ihre Kompetenz im zivilen auch gern in den militärischen Sektor einbringen und etwas vom großen Rüstungskuchen abbekommen wollen", erläuterte Kapitalmarktstratege Jürgen Molnar vom Broker RoboMarkets.

    Vor diesem Hintergrund wundert es nicht, dass die im Nebenwerte-Index SDax notierten Deutz-Aktien am Montag einen Kurssprung auf fast 6 Euro hinlegten. Mit dem höchsten Stand seit Mitte April beendeten sie damit zugleich ihre Talfahrt seit dieser Zeit und notieren nun am unteren Ende der damals entstandenen Kurslücke. Um sie zu schließen, müssten sie gleichwohl die Marke um 6,10 Euro anlaufen. Dafür reichte das Kursplus von zuletzt 17,7 Prozent auf 5,83 Euro noch nicht.

    Deutz erwäge die Lieferung von Motoren für radgetriebene Panzer, Mannschaftstransporter und Versorgungsfahrzeuge, hatte die "Welt am Sonntag" nach einem Gespräch mit Vorstandschef Sebastian Schulte geschrieben. Auch Batteriespeicher für die stationäre Versorgung von Lazaretten sind demnach denkbar. "Das ist sicherlich ein attraktives Feld, das bringt die Zeitenwende mit sich", sagte der Deutz-Chef. "Eine breitere Aufstellung könnte Deutz besser vor den Höhen und Tiefen seines zyklischen Kerngeschäfts schützen", stellte ein Händler fest./ajx/gl/mis

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