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    Peking warnt vor Zollkrieg  3493  0 Kommentare EU plant Strafzölle auf Chinas Elektroautos: Deutsche Auto-Aktien starten durch!

    China fordert die EU auf, die geplanten Zölle auf chinesische Elektrofahrzeuge aufzuheben. Das starke Zeichen der europäischen Staaten kommt bei den Aktien deutscher Automobilhersteller derzeit gut an.

    Für Sie zusammengefasst

    Die Global Times berichtet, dass beide Seiten neue Handelsgespräche vereinbart haben. Die EU plant Zölle bis zu 38,1 Prozent auf chinesische Elektroautos ab 4. Juli. China warnt vor einem neuen Zollkrieg, da es weiterhin unter US-Zöllen leidet. Nach einem Gespräch zwischen EU-Kommissar Valdis Dombrovskis und Chinas Handelsminister während des Besuchs des deutschen Wirtschaftsministers in China, erklärte Peking sich zu Verhandlungen bereit.

    Alicia Garcia Herrero von der Denkfabrik Bruegel glaubt jedoch nicht, dass die EU vor den französischen Wahlen ihre Entscheidung ändert. Sie betont, dass die EU nur mit einer qualifizierten Mehrheit gegen die Kommission stimmen könnte.

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    Die Zölle sollen nach der EU-Antisubventionsuntersuchung am 2. November festgesetzt werden. Ein Sprecher der EU-Kommission betonte, dass das Ergebnis der Untersuchung wirksam sein muss, um schädliche Subventionen zu beseitigen.

    Siegfried Russwurm vom BDI sieht die Verhandlungen als positives Zeichen. Maximilian Butek von der Deutschen Industrie- und Handelskammer in China hält es für unwahrscheinlich, dass die Zölle bis zum 4. Juli aufgehoben werden, es sei denn, China löst alle Probleme der EU.

    Die EU verfolge eine protektionistischere Handelspolitik, da sie eine Überschwemmung mit billigen Waren aus China fürchtet. China bestreite unfaire Subventionen und sehe die Entwicklung seiner EV-Industrie als technologisch und marktorientiert an.

    Zhang Yansheng vom China Center for International Economic Exchanges sieht in der Untersuchung auch geopolitische Motive. Handelsbeziehungen zwischen der EU und China verschlechterten sich 2021 nach Gegensanktionen wegen angeblicher Menschenrechtsverletzungen in Xinjiang.

    China droht mit Vergeltungsmaßnahmen, falls die EU nicht einlenkt. Es erwägt Antidumpinguntersuchungen gegen europäische Schweinefleischimporte und Zölle auf große Benzinfahrzeuge. Analyst Jacob Gunter erwartet höhere Zölle auf europäische Autos mit großen Motoren und mögliche Maßnahmen gegen Agrarprodukte.

    Die Richtung China offenbarte Stärke der EU mehrt das Kaufinteresse der Investoren für Aktien der deutscher Automotiveunternehmen. Die Bemühungen für eine Handelskonfliktvermeidung zwischen der EU und China strahle positiv ab, sagt Marktexperte Andreas Lipkow. Die Aktien von BMW, Volkswagen, Porsche und Daimler Truck gehören heute zu den wichtigen Treibern im DAX, der sich zu Wochenbeginn wieder deutlicher von der 18.000-Punkte-Marke absetzen kann. Beim Sportwagenhersteller Porsche deutet sich gar ein technisches Verkaufssignal an, aber eine nachhaltige Trendwende sei noch nicht in Sicht.

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    ISIN:DE0008469008WKN:846900

    Autor: Nicolas Ebert, wallstreetONLINE Redaktion

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    Verfasst vonNicolas Ebert

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