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    Im Einklang mit der Natur  101  0 Kommentare Neue Initiative fördert nachhaltige Biotoppflege entlang von Stromtrassen / Ziegen machen Stromtrassen grüner

    Frankfurt am Main (ots) - Für den Ausbau der erneuerbaren Energien müssen auch
    neue Stromleitungen gebaut werden. Überlandleitungen bedeuten aber meistens
    einen Einschnitt in die Natur. Doch Betriebssicherheit und Umweltschutz müssen
    sich nicht ausschließen. Um das Trassenmanagement umweltverträglicher zu
    gestalten, hat das Forum Netztechnik/Netzbetrieb im VDE (VDE FNN) jetzt erstmals
    eine Umsetzungshilfe zum ökologischen Trassenmanagement erarbeitet. Als
    Fachkreise waren auch der NABU und das Bundesamt für Naturschutz beteiligt. Der
    VDE FNN Hinweis Ökologisches Trassenmanagement - Rahmenbedingungen,
    Handlungsfelder, Maßnahmen (https://u7061146.ct.sendgrid.net/ls/click?upn=u001.g
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    oCAUtH-2BBBrlvCmm0N9Rva5u6fN8-2BC9ejglA-3D) dient Netzbetreibern als
    Informationsgrundlage für die Trassenpflege. Auch Bestandstrassen, die den
    Großteil der Trassen ausmachen, können mit Hilfe des neuen Hinweises
    lebenswerter für Tiere und Pflanzen gestaltet werden.

    Risiko für Stromversorgung durch zu viel Bewuchs oder umstürzende Bäume

    Für eine sichere und zuverlässige Stromversorgung hat die Leitungs- und
    Betriebssicherheit oberste Priorität. Es gilt, das Risiko von Stromausfällen zum
    Beispiel durch umstürzende Bäume zu vermeiden. Beim Trassenmanagement
    kontrollieren Netzbetreiber die Stromleitungstrassen regelmäßig und pflegen den
    Bewuchs.

    Maste und Leiterseile müssen zugänglich bleiben, damit Wartungsarbeiten ohne
    weiteren Aufwand oder sonstige Trassenpflege durchgeführt werden können. Im
    Havariefall müssen Maste und Leiterseile ohne größeren Aufwand erreichbar sein.

    Reptilien und Trockenrasen: Licht und Wärme liebende Arten auf der Stromtrasse

    Der neue Hinweis zum ökologischen Trassenmanagement zeigt erstmals auf, wie
    Betriebssicherheit und Naturschutz Hand in Hand gehen können. Empfohlen werden
    Maßnahmen für bestehende Trassen sowie Neu- und Ersatzneubauten. Außerdem wird
    der Begriff "ökologisches Trassenmanagement" definiert und vom "konventionellen
    Trassenmanagement" abgegrenzt. Fallbeispiele, die bereits bei einigen
    Netzbetreibern umgesetzt sind, werden aufgelistet und als Übersicht zur
    Verfügung gestellt. Der Beispielkatalog zeigt, wo artenreiche Trassenbiotope
    geschaffen werden konnten. Durch gezielte schonende Gehölzentfernung können
    Trassen bewusst so gestaltet werden, dass Lebensräume für Licht und Wärme
    liebende Arten entstehen. Eine weitere Möglichkeit ist, niedrige Sträucher und
    Bäume so weit wie möglich stehen zu lassen. In einem Beispiel hat auf einer
    Strecke von rund zwei Kilometern eine Ziegenherde erfolgreich die jährliche
    Pflege übernommen.

    Erfolgreiche Naturschutzmaßnahmen dürfen den künftigen Netzbetrieb nicht
    erschweren

    VDE FNN Geschäftsführerin Heike Kerber: "Stromtrassen bedeuten immer auch
    Einschnitte in die Umwelt. Gleichzeitig bieten Trassen Chancen für die
    Artenvielfalt. Ökologisches Trassenmanagement fördert die Ansiedlung
    vielfältiger Arten, schützt Boden und Nützlinge und stellt die
    Betriebssicherheit der Leitungen sicher. Für die breite Akzeptanz und Anwendung
    des ökologischen Trassenmanagements bei Netzbetreibern kommt es darauf an, dass
    erfolgreiche Maßnahmen, wie Ansiedlung seltener Arten, nicht den künftigen
    Netzbetrieb behindern."

    Weitere Beispiele und Bilder zum Download (https://u7061146.ct.sendgrid.net/ls/c
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    Pressekontakt:

    Vanessa Rothe
    mailto:presse@vde.com

    Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/9158/5808587
    OTS: VDE Verb. der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik



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