checkAd

    Projekt wird eingestellt  2925  0 Kommentare BASF zieht die Reißleine: Doch keine Nickelfertigung in Indonesien

    Das Geschäft mit Batteriematerialien soll einer der wichtigsten Wachstumstreiber für den Chemie-Riesen werden. Trotzdem nimmt der Konzern jetzt Abstand von einem Projekt zur Nickelförderung in Indonesien.

    Für Sie zusammengefasst
    Play
    Mit Video

    Der Chemiekonzern BASF hat seine Pläne für eine milliardenschwere Produktionsanlage für Nickel-Kobalt in Indonesien aufgegeben. Das teilte das Unternehmen am Montagabend mit.

    Damit ziehen die Ludwigshafener einen Schlussstrich unter das Projekt, das seit 2020 geprüft wurden. Für die Nickelfertigung, die BASF gemeinsam mit dem französischen Bergbaukonzern Eramet hochziehen wollte, war eine Investition von bis zu 2,4 Milliarden Euro vorgesehen.

    Anzeige 
    Handeln Sie Ihre Einschätzung zu BASF SE!
    Long
    41,87€
    Basispreis
    0,32
    Ask
    × 14,04
    Hebel
    Short
    47,85€
    Basispreis
    0,32
    Ask
    × 14,04
    Hebel
    Präsentiert von

    Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie bei Klick auf das Disclaimer Dokument. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

    BASF

    +1,67 %
    -2,93 %
    -2,37 %
    -15,66 %
    -3,91 %
    -35,45 %
    -28,83 %
    -48,60 %
    +24,65 %
    ISIN:DE000BASF111WKN:BASF11

    Indonesien, der weltweit größte Produzent von Nickel, ist ein entscheidender Standort für die Herstellung von Batterien für Elektrofahrzeuge. Viele Autohersteller und Batterieproduzenten, vor allem aus China, haben bereits in die Region investiert. 

    Auch BASF wollte durch sein eigenes Projekt einen Fuß in die Türe bekommen und seine Rohstoffversorgung für die Batterieproduktion sichern. Doch wie BASF-Vorstand Anup Kothari erklärte, habe sich der globale Markt seit Projektbeginn erheblich verändert. Die Verfügbarkeit von Nickel in Batteriequalität sei auch ohne eigene Produktionsanlagen nun ausreichend gesichert, wodurch eine derart große Investition nicht mehr notwendig sei. 

    China-Investition weiter auf Kurs

    Trotz der wirtschaftlichen Herausforderungen, einschließlich einer schwachen Konjunktur und reduzierter Investitionsprogramme, wird BASF weiterhin in den Bau eines neuen Großstandorts in China investieren, der zwischen 2023 und 2025 rund 10 Milliarden Euro kosten soll.

    Ein Rückgang der Nachfrage nach Elektrofahrzeugen, besonders in den USA und Deutschland, hat die Verfügbarkeit von Nickel verbessert. Sanktionen gegen Russland haben dazu geführt, dass das Land seine Nickelexporte nach China umleitet, was den Markt weiter stabilisiert.

    Autor: Julian Schick, wallstreetONLINE Redaktion

    Übrigens: Aktien kann man bei SMARTBROKER+ für 0 Euro handeln!*Kostenlose Depotführung, 29 deutsche und internationale Börsenplätze, unschlagbar günstig - und das alle in einer brandneuen App. Jetzt zu SMARTBROKER+ wechseln!

    *Ab 500 EUR Ordervolumen über gettex. Zzgl. marktüblicher Spreads und Zuwendungen.

    Die BASF Aktie wird zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Nachricht mit einem Plus von +1,60 % und einem Kurs von 45,96EUR auf Lang & Schwarz (24. Juni 2024, 22:58 Uhr) gehandelt.


    Der Analyst erwartet ein Kursziel von 47,17, was eine Steigerung von +5,24% zum aktuellen Kurs entspricht. Mit diesen Produkten können Sie die Kurserwartungen des Analysten übertreffen.
    Übernehmen
    Für Ihre Einstellungen haben wir keine weiteren passenden Produkte gefunden.
    Bitte verändern Sie Kursziel, Zeitraum oder Emittent.
    Alternativ können Sie auch unsere Derivate-Suchen verwenden
    Knock-Out-Suche | Optionsschein-Suche | Zertifikate-Suche
    WerbungDisclaimer


    Diskutieren Sie über die enthaltenen Werte


    wallstreetONLINE Redaktion
    0 Follower
    Autor folgen
    Mehr anzeigen

    Melden Sie sich HIER für den Newsletter der wallstreetONLINE Redaktion an - alle Top-Themen der Börsenwoche im Überblick! Verpassen Sie kein wichtiges Anleger-Thema!


    Für Beiträge auf diesem journalistischen Channel ist die Chefredaktion der wallstreetONLINE Redaktion verantwortlich.

    Die Fachjournalisten der wallstreetONLINE Redaktion berichten hier mit ihren Kolleginnen und Kollegen aus den Partnerredaktionen exklusiv, fundiert, ausgewogen sowie unabhängig für den Anleger.


    Die Zentralredaktion recherchiert intensiv, um Anlegern der Kategorie Selbstentscheider relevante Informationen für ihre Anlageentscheidungen liefern zu können.


    Mehr anzeigen

    Verfasst vonJulian Schick
    Projekt wird eingestellt BASF zieht die Reißleine: Doch keine Nickelfertigung in Indonesien Das Geschäft mit Batteriematerialien soll einer der wichtigsten Wachstumstreiber für den Chemie-Riesen werden. Trotzdem nimmt der Konzern jetzt Abstand von einem Projekt zur Nickelförderung in Indonesien.

    Schreibe Deinen Kommentar

    Disclaimer