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    "Überraschender Rückschlag"  5029  0 Kommentare Merck-Aktie fällt nach Abbruch einer Krebs-Studie tief

    Die Aktien des deutschen Pharmakonzerns Merck sind stark am Fallen. Die Studie mit dem Medikament Xevinapant gegen Kopf- und Halskrebs wurde wegen mangelnder Wirksamkeit abgebrochen.

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    "Damit erleidet einer der Hoffnungsträger – nicht nur für alle Patienten, sondern auch für das Unternehmen – einen herben Rückschlag", schreibt Jürgen Molnar, Kapitalmarktstratege von RoboMarkets, in einem Marktupdate. Die Aktie verliert mächtig an Wert und "steuert nun die Unterstützung bei 150 Euro an".

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    ISIN:DE0006599905WKN:659990

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    Das Scheitern von Xevinapant ist der jüngste Rückschlag für Mercks Healthcare-Sparte. Dies lenkt die Aufmerksamkeit auf die anderen Geschäftsbereiche des Konzerns, die Spezialchemikalien für die Elektronikindustrie sowie Laborgeräte und -bedarf für den Biotech-Sektor herstellen.

    "Dies ist ein weiterer überraschender Rückschlag für die Healthcare-Pipeline. Wir sind nach wie vor von Merck überzeugt, räumen aber ein, dass das Unternehmen seine Glaubwürdigkeit in Bezug auf seine Pipeline wiederherstellen muss", schrieben die Analysten von Barclays in einer Research Note.

    Für die meisten Analysten und Anleger dürfte dieser Abbruch überraschend gewesen, zeigt sich doch laut der Daten von FactSet ein optimistisches Bild. 15 von 17 Analysten bewerten die Aktie mit Buy oder Overweight, 2 mit Hold. Das mittlere Kursziel liegt nach dem Rücksetzer rund 25 Prozent über dem aktuellen Niveau.

    Die Schweizer Großbank UBS hat ihre Einstufung für Merck KGaA auf Buy mit einem Kursziel von 186 Euro beibehalten. Analyst Matthew Weston äußerte sich enttäuscht über das Scheitern von Xevinapant nach vielversprechenden Phase-II-Daten. Merck habe nun keinen weit fortgeschrittenen Prüfkandidaten mehr in der Pharmasparte. Dies sei besonders kritisch angesichts des bevorstehenden Patentablaufs von Mavenclad im Oktober 2026. Trotzdem erwartet Weston kurzfristig positive Auswirkungen auf die Pharma-Margen durch das Aus für Xevinapant im Jahr 2025.

    Rückschläge in der Vergangenheit

    Für Mercks Pharmasparte ist dies ein weiterer großer Rückschlag. Bereits im Dezember scheiterte ein experimentelles MS-Medikament in einer wichtigen Spätphasenstudie. Zudem scheiterte das Krebsmedikament Bintrafusp alfa im Jahr 2021 in einer Studie, was das Ende einer Allianz mit GSK zur Folge hatte.

    Autor: Nicolas Ebert, wallstreetONLINE Redaktion

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    Die Merck Aktie wird zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Nachricht mit einem Minus von -1,23 % und einem Kurs von 152,5EUR auf Tradegate (25. Juni 2024, 11:36 Uhr) gehandelt.




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    Verfasst vonNicolas Ebert
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