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     309  0 Kommentare Bayer-Chef erwartet schnelleren Umbau des Konzerns als gedacht

    Für Sie zusammengefasst
    • Bayer rechnet mit schnellerem Umbau
    • 2 Mrd. Euro jährlich ab 2026 sparen
    • Abbau von Bürokratie und beschleunigte Projekte

    DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Der Pharma- und Agrarchemiekonzern Bayer rechnet mit einer rascheren Umsetzung seines Umbaus. "Wir kommen schneller voran als erwartet und werden wie versprochen ab 2026 zwei Milliarden Euro jährlich einsparen", sagte Vorstandschef Bill Anderson dem "Handelsblatt" (Mittwochausgabe). Ende 2024 werde die Neuordnung des Konzerns zu 70 Prozent umgesetzt sein, kündigte der Manager an. "Schon in diesem Jahr wird man Ergebnisse des Umbaus sehen - durch Kostensenkungen, Abbau von Bürokratie und deutlich beschleunigte Projekte."

    Anderson will früheren Aussagen zufolge bei Mitarbeitern einen "Sense of Ownership" wecken, sodass sich diese verantwortlich fühlen. Bis Ende 2024 wird Bayer daher mehrere Management- und Koordinierungsebenen abschaffen. Der Konzern habe in den vergangenen sechs Jahren mehrere klassische Kostensenkungsprogramme durchgeführt, eines davon laufe noch, hatte der Manager im vergangenen November gesagt. "Diese Projekte wurden mit den besten Absichten durchgeführt, aber die Ergebnisse haben sich - wie so oft - nicht nachhaltig in der Bilanz niedergeschlagen."

    Mit der Verschiebung der Verantwortung in kleinere Teams will Anderson nicht nur Geld sparen, auch die Bürokratie soll so abgebaut und damit Zeit für das Wesentliche geschafften werden. Innovationen würden so gefördert./he/la

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    Die Bayer Aktie wird zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Nachricht mit einem Minus von -1,15 % und einem Kurs von 26,18EUR auf Tradegate (25. Juni 2024, 21:04 Uhr) gehandelt.





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