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    Aktien massiv überbewertet  52025  0 Kommentare Warren Buffetts Crashindikator ist auf dem höchsten Stand aller Zeiten!

    Der Buffett-Indikator vergleicht den Gesamtwert des US-Aktienmarktes mit dem Bruttoinlandsprodukt (BIP) des Landes und gibt Aufschluss darüber, ob Aktien überbewertet sind.

    Für Sie zusammengefasst

    Warren Buffett bezeichnete diesen Indikator im Jahr 2011 gegenüber Fortune als "das beste einzelne Maß dafür, wo die Bewertungen zu einem bestimmten Zeitpunkt stehen". Obwohl Buffett diese Aussage in den vergangenen Jahren zurückgenommen hat, halten viele Experten den Indikator nach wie vor für ein gutes Instrument, um den Zustand des Aktienmarktes zu beurteilen.

    Der Indikator gibt Aufschluss darüber, ob der Aktienmarkt im Verhältnis zur Gesamtwirtschaft über- oder unterbewertet ist. Der Buffett-Indikator vergleicht dazu die gesamte Marktkapitalisierung (Aktienkurse mal ausstehende Aktien) aller US-Aktien mit dem vierteljährlichen BIP der US-Wirtschaft.

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    Die Marktbedingungen gelten als normal, wenn der Gesamtwert des Wilshire-5000-Index, der den gesamten Markt misst, ungefähr der letzten vierteljährlichen BIP-Schätzung entspricht. Aktien gelten als unterbewertet, wenn sie etwa 70 Prozent des BIP betragen. Umgekehrt gelten Aktien, die etwa doppelt so groß wie die Wirtschaft sind, als deutliches Warnzeichen.

    Bei einer Bewertung von über 190 Prozent signalisiert der Indikator eine deutliche Überbewertung des aktuellen Aktienmarktes und könnte auf einen bevorstehenden Marktabschwung hinweisen.

    Am Dienstag, den 9. Juli, hat der Warren-Buffett-Indikator 196,19 Prozent und damit den höchsten Stand in der Geschichte erreicht. Damit übertrifft er die Spitzenwerte, die während der Dotcom-Blase, der globalen Finanzkrise und der Baisse im Jahr 2022 beobachtet wurden.

    Wie viele andere Messgrößen hat auch der Buffett-Indikator seine Schwächen. Ein Problem ist, dass er die Zinssätze nicht berücksichtigt, die derzeit auf der Grundlage des von der US-Notenbank Federal Reserve angestrebten Leitzinses auf dem höchsten Stand seit mehr als 20 Jahren sind. Außerdem wird der wachsende Anteil der Unternehmensgewinne, die aus dem Ausland kommen, nicht berücksichtigt.

    Nichtsdestotrotz mehren sich die Warnsignale. Auch Thomas Altmann von QC Partners zeigt sich in seinem morgendlichen Ausblick bezüglich der anhaltenden Rallye skeptisch: "S&P 500 und NASDAQ 100 haben gestern den 5. Handelstag in Serie auf einem Rekordhoch beendet. Von bislang sechs Handelstagen im 2. Halbjahr sind in den USA fünf mit einem neuen Rekord zu Ende gegangen. Dadurch sind die US-Indizes massiv überkauft. Zudem ist das Kurs-Gewinn-Verhältnis so teuer wie zuletzt im Jahr 2021."

    Laut Altmann müsse nun die Ende der Woche anlaufende Berichtssaison zeigen, ob die hohen Kurse gerechtfertigt und von steigenden Gewinnen untermauert seien.

    Autorin: Gina Moesing, wallstreetONLINE Redaktion

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    Verfasst vonGina Moesing

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