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     549  0 Kommentare So bereitet der Markt selbst langjährigen Profis Kopfzerbrechen

    Die neue Börsenwoche hat unspektakulär begonnen. Vielfach wurde vorgestern auf das überraschende Wahlergebnis in Frankreich hingewiesen. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) berichtete zum Beispiel dazu:

    Für Sie zusammengefasst
    • Börsenwoche unspektakulär gestartet
    • Wahlergebnis in Frankreich kaum Einfluss
    • US-Märkte auf Rekordhöhen, Gewinnerwartungen uneinig

    So bereitet der Markt selbst langjährigen Profis Kopfzerbrechen
    von Sven Weisenhaus

    Die neue Börsenwoche hat unspektakulär begonnen. Vielfach wurde vorgestern auf das überraschende Wahlergebnis in Frankreich hingewiesen. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) berichtete zum Beispiel dazu: „Nach dem überraschenden Wahlsieg des in Teilen extrem linken Wahlbündnisses in Frankreich am Sonntagabend folgte am Montag die nächste Überraschung. Denn weder der perspektivisch größere Einfluss der Linken noch die Unsicherheit durch die unklare Regierungsbildung haben an den Finanzmärkten Unruhe ausgelöst.

    Abgesehen davon reichte es aus Sicht eines Anlegers, die Überschrift dieses FAZ-Artikels zu beachten, die da lautete: „Die Märkte lässt das Wahlergebnis kalt“. Bereits vor einer Woche hatte ich passend dazu geschrieben, dass derartige politische Börsen meist kurze Beine haben (siehe „Renditeanstieg am Anleihemarkt wieder nur vorübergehend?“).

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    Bullenfalle hatte am Montag noch keine bearishen Konsequenzen

    Dennoch war es interessant zu beobachten, dass sich der DAX am Montag innerhalb der Handelsspanne vom Freitag bewegte und sich dadurch ein harmloser „Inside-Day“ ergab, wie der folgende Chart aus der gestrigen Ausgabe des Chartanalyse-Dienstes „Target-Trend-Spezial“ zeigt. Denn das war angesichts der gefährlichen Bullenfalle, über die ich am Freitag berichtet hatte (roter Bogen), nicht unbedingt zu erwarten.

    Die Investmentgesellschaft DWS lenkte daher in ihrem Marktbericht auch das Thema von den Wahlen auf die bevorstehende Berichtssaison zum 2. Quartal 2024, da es ansonsten nichts Neues zu berichten gab, auch weil die US-Märkte dank des Technologiesektors wieder einmal neue Rekordhöhen erreichten, so die DWS.

    Erwartungen zur Gewinnentwicklung der S&P 500-Unternehmen

    Laut Prognosen von JP Morgan sollen die Gewinne der S&P 500-Unternehmen in dem Zeitraum von Anfang April bis Ende Juni um 7,4 % gestiegen sein. Zacks Investment Research geht von +8,6 % aus, bei einem Umsatzanstieg von 4,7 %, nachdem es im 1. Quartal +7,0 % (Gewinn) bzw. +4,4 % (Umsatz) gewesen sein sollen. Und laut LSEG liegen die Analystenschätzungen für das 2. Quartal 2024 im Durchschnitt bei einem Gewinnanstieg von 10,1 % und einem Umsatzanstieg von 4,1 %, während die Daten für das 1. Quartal 2024 mit +8,2 % (Gewinn) bzw. +3,9 % (Umsatz) angegeben werden.

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    Sven Weisenhaus
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    Sven Weisenhaus ist seit Jahren Trader und Börsenexperte. Seine Erfahrungen und Analysen veröffentlicht er als Redakteur in verschiedenen Börsenpublikationen. Unter anderem veröffentlicht er seit Dezember 2012 den kostenlosen Börsendienst "Geldanlage-Brief". Zudem gehört er seit einigen Jahren zum Team von www.stockstreet.de und schreibt dort seit Anfang 2016 für den kostenlosen Börsendienst "Börse - Intern". Er hat außerdem die Bücher Das Internet vergisst nie: Chancen und Risiken im Umgang mit persönlichen Daten im Internet* und IT-Prüfungen im Rahmen von Jahresabschlussprüfungen* geschrieben. *Werbelink
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    Verfasst von Sven Weisenhaus
    So bereitet der Markt selbst langjährigen Profis Kopfzerbrechen Die neue Börsenwoche hat unspektakulär begonnen. Vielfach wurde vorgestern auf das überraschende Wahlergebnis in Frankreich hingewiesen. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) berichtete zum Beispiel dazu:

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