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    Nun wird’s brenzlig  3293  0 Kommentare Brent-Öl scheitert und kommt deutlich zurück

    Brent-Öl kommt derzeit zurück. Der zuvor zu beobachtende Ausbruch ist in sich zusammengefallen. Nun ist Vorsicht geboten. Sollte der Rücksetzer an Fahrt gewinnen, könnte es auf der Unterseite für Brent Öl eng werden.

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    Brent-Öl kann Kaufsignal nicht bestätigen und bricht Vorstoß ab

    Noch in der letzten Kommentierung „Brent-Öl knackt Widerstand und startet durch“ vom 02. Juli wurde an dieser Stelle das Kaufsignal thematisiert, das sich damals mit dem Ausbruch über die wichtige Widerstandsmarke von 85 US-Dollar installierte. Das Kaufsignal fiel jedoch überraschend schnell in sich zusammen. Das wirft Fragen auf und könnte für weitere Abgaben sorgen.

    Charttechnik mahnt nun zur Vorsicht

    Brent-Öl durchbrach die Widerstandszone 84,5 US-Dollar / 85 US-Dollar und installierte damit ein frisches Kaufsignal. Als es darum ging, dieses zu bestätigen, scheiterte Brent Öl. Um dem Vorstoß Relevanz zu verleihen, hätte es über die 88,5 US-Dollar gehen müssen. Mit Erreichen dieses Preisbereiches kippten allerdings zunächst die Stimmung und schließlich der Preis. Brent Öl trat den Rückzug an. Seitdem dominieren Gewinnmitnahmen. Doch damit nicht genug: Aktuell steht der wichtige Preisbereich 85 US-Dollar / 84,5 US-Dollar im Feuer. Ein Rücksetzer unter die 84,5 US-Dollar würde das Konsolidierungsszenario befeuern und Brent Öl weiteres Abwärtspotenzial in Richtung 81,7 US-Dollar / 80 US-Dollar eröffnen. 

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    Das zwang Brent-Öl zur Umkehr

    Brent-Öl wurde zuletzt mit einigen belastenden Faktoren konfrontiert. Jeder für sich genommen, hätte wohl kaum Auswirkungen gehabt, aber in Summe dann doch. Ein beträchtlicher Teil des zurückliegenden Preisanstiegs ging auf das Konto von Befürchtungen bezüglich des Hurrikans „Beryl“. Die Schäden an Förderanlagen und Infrastruktur hielten sich jedoch in Grenzen, sodass dieser Aspekt an Einfluss verlor. Die Lage im Nahen Osten beruhigte sich ebenfalls, nachdem vor einigen Tagen das immer lauter werdende Säbelrasseln zwischen Israel und der vom Iran unterstützten Hisbollah noch die Nervosität am Ölmarkt schürte. Ein weiterer Punkt, der die Kaufstimmung abkühlte, sind wieder aufgeflammte Bedenken hinsichtlich der chinesischen Nachfrage. 

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    Brent-Öl drohen weitere Abgaben

    Das zuletzt noch zu beobachtende Aufwärtsmomentum ist weg. Für Brent-Öl muss es zunächst um Schadensbegrenzung gehen. Mit anderen Worten: Der aktuell zu beobachtende Rücksetzer sollte auf 84,5 US-Dollar begrenzt bleiben. Sollte es darunter gehen, ist mit weiteren Abgaben in Richtung 81,7 US-Dollar und 80 US-Dollar zu rechnen. Aufgrund der jüngsten Preisentwicklung hat der Widerstand um 88+ US-Dollar seine Relevanz deutlich erhöht.

    Autor: Marcel Torney, freier Redakteur, Rohstoffexperte





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