14 % mehr Ausgaben für BAföG-Leistungen im Jahr 2023
WIESBADEN (ots) -
- Gesamtförderbetrag steigt wegen höherer Bedarfssätze auf 3,4 Milliarden Euro
- Durchschnittlich 640 Euro pro Monat für BAföG-Empfängerinnen und -Empfänger
- Mehr geförderte Studierende, weniger Schülerinnen und Schüler
Im Jahr 2023 haben 635 600 Personen Leistungen nach dem
Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) bezogen. Das waren 5 400 Personen oder
0,9 % mehr als im Vorjahr. Damit stieg die Zahl der Geförderten im zweiten Jahr
in Folge leicht an, nachdem sie von 2012 bis 2021 jährlich gesunken war. Wie das
Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, erhielten BAföG-Empfängerinnen und
-Empfänger einen durchschnittlichen Förderbetrag von 640 Euro pro Monat, das
waren 47 Euro oder 8 % mehr als im Vorjahr. Die Gesamtausgaben für
BAföG-Leistungen stiegen aufgrund höherer Bedarfssätze gegenüber dem Vorjahr um
14 % auf 3,4 Milliarden Euro.
- Gesamtförderbetrag steigt wegen höherer Bedarfssätze auf 3,4 Milliarden Euro
- Durchschnittlich 640 Euro pro Monat für BAföG-Empfängerinnen und -Empfänger
- Mehr geförderte Studierende, weniger Schülerinnen und Schüler
Im Jahr 2023 haben 635 600 Personen Leistungen nach dem
Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) bezogen. Das waren 5 400 Personen oder
0,9 % mehr als im Vorjahr. Damit stieg die Zahl der Geförderten im zweiten Jahr
in Folge leicht an, nachdem sie von 2012 bis 2021 jährlich gesunken war. Wie das
Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, erhielten BAföG-Empfängerinnen und
-Empfänger einen durchschnittlichen Förderbetrag von 640 Euro pro Monat, das
waren 47 Euro oder 8 % mehr als im Vorjahr. Die Gesamtausgaben für
BAföG-Leistungen stiegen aufgrund höherer Bedarfssätze gegenüber dem Vorjahr um
14 % auf 3,4 Milliarden Euro.
Zahl der Schülerinnen und Schüler mit Vollförderung sinkt um 4 %
Mit einem maximalen Förderbetrag (Vollförderung) wurden 348 400 Personen und
damit 55 % der BAföG-Empfängerinnen und -Empfänger gefördert. Die Zahl
vollgeförderter Studierender (245 300) blieb 2023 gegenüber dem Vorjahr fast
gleich (+700 Personen), während die Zahl vollgeförderter Schülerinnen und
Schülern (103 200) um 4 % sank (-4 600 Personen). Auch die Teilförderung sank
bei dieser Gruppe um 6 % auf 31 000 Personen. Die Zahl der teilgeförderten
Studierenden stieg dagegen um 5 % auf 256 200 Geförderte. Eine Teilförderung
erhalten Personen, bei denen das eigene Einkommen oder das Einkommen der Eltern
bestimmte Grenzen überschreitet.
17 % mehr BAföG-Mittel für die Förderung von Studierenden
Im Jahr 2023 wurden für die Förderung von Studierenden 2,9 Milliarden Euro (+17
%) sowie 526 Millionen Euro (+0,9 %) für Schülerinnen und Schüler
bereitgestellt. Studierende erhielten monatlich im Durchschnitt 663 Euro pro
Person (+52 Euro). Bei Schülerinnen und Schüler lag der monatliche Förderbetrag
bei 537 Euro pro Person (+20 Euro). Die Förderung erstreckte sich zum Teil nicht
über das gesamte Jahr. Die Höhe des individuellen Förderbetrags ist unter
anderem abhängig von der besuchten Ausbildungsstätte (zum Beispiel
Berufsfachschule oder Hochschule) sowie der Unterbringung (bei den Eltern oder
auswärts).
Frauenanteil unter den Geförderten im Jahr 2023 bei 58 %
Im Jahr 2023 erhielten 501 400 Studierende sowie 134 200 Schülerinnen und
Schüler eine BAföG-Förderung. Wie bereits im Vorjahr waren von den Geförderten
58 % Frauen und 42 % Männer. Die Wohnsituation war für die Geförderten je nach
Bildungsgang unterschiedlich. So wohnten 28 % aller Geförderten bei ihren
Eltern, allerdings lag dieser Anteil bei den geförderten Schülerinnen und
Schüler mit 45 % deutlich höher als bei den geförderten Studierenden, von denen
nur 24 % bei ihren Eltern wohnten.
Weitere Informationen:
Detaillierte Daten und lange Zeitreihen zur Statistik der
Bundesausbildungsförderung können in der Datenbank GENESIS-Online (Tabellen
21411) abgerufen werden.
Informationen zu den geförderten Personen nach dem
Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (Aufstiegs-BAföG) im Jahr 2023 bietet die
Pressemitteilung Nr. 253 vom 28. Juni 2024.
Einen Gesamtüberblick über die Bildungssituation in Deutschland von der Schule
über die Berufsbildung bis zur Hochschule bietet die Themenseite
"Bildungsindikatoren" im Internetangebot des Statistischen Bundesamtes.
Diese Pressemitteilung ist, gegebenenfalls ergänzt mit weiteren Informationen
und Verlinkungen zum Thema, veröffentlicht unter
www.destatis.de/pressemitteilungen.
Weitere Auskünfte:
Bildungsstatistik,
Telefon: +49 611 75 3737
www.destatis.de/kontakt
Pressekontakt:
Statistisches Bundesamt
Pressestelle
www.destatis.de/kontakt
Telefon: +49 611-75 34 44
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/32102/5836971
OTS: Statistisches Bundesamt
Mit einem maximalen Förderbetrag (Vollförderung) wurden 348 400 Personen und
damit 55 % der BAföG-Empfängerinnen und -Empfänger gefördert. Die Zahl
vollgeförderter Studierender (245 300) blieb 2023 gegenüber dem Vorjahr fast
gleich (+700 Personen), während die Zahl vollgeförderter Schülerinnen und
Schülern (103 200) um 4 % sank (-4 600 Personen). Auch die Teilförderung sank
bei dieser Gruppe um 6 % auf 31 000 Personen. Die Zahl der teilgeförderten
Studierenden stieg dagegen um 5 % auf 256 200 Geförderte. Eine Teilförderung
erhalten Personen, bei denen das eigene Einkommen oder das Einkommen der Eltern
bestimmte Grenzen überschreitet.
17 % mehr BAföG-Mittel für die Förderung von Studierenden
Im Jahr 2023 wurden für die Förderung von Studierenden 2,9 Milliarden Euro (+17
%) sowie 526 Millionen Euro (+0,9 %) für Schülerinnen und Schüler
bereitgestellt. Studierende erhielten monatlich im Durchschnitt 663 Euro pro
Person (+52 Euro). Bei Schülerinnen und Schüler lag der monatliche Förderbetrag
bei 537 Euro pro Person (+20 Euro). Die Förderung erstreckte sich zum Teil nicht
über das gesamte Jahr. Die Höhe des individuellen Förderbetrags ist unter
anderem abhängig von der besuchten Ausbildungsstätte (zum Beispiel
Berufsfachschule oder Hochschule) sowie der Unterbringung (bei den Eltern oder
auswärts).
Frauenanteil unter den Geförderten im Jahr 2023 bei 58 %
Im Jahr 2023 erhielten 501 400 Studierende sowie 134 200 Schülerinnen und
Schüler eine BAföG-Förderung. Wie bereits im Vorjahr waren von den Geförderten
58 % Frauen und 42 % Männer. Die Wohnsituation war für die Geförderten je nach
Bildungsgang unterschiedlich. So wohnten 28 % aller Geförderten bei ihren
Eltern, allerdings lag dieser Anteil bei den geförderten Schülerinnen und
Schüler mit 45 % deutlich höher als bei den geförderten Studierenden, von denen
nur 24 % bei ihren Eltern wohnten.
Weitere Informationen:
Detaillierte Daten und lange Zeitreihen zur Statistik der
Bundesausbildungsförderung können in der Datenbank GENESIS-Online (Tabellen
21411) abgerufen werden.
Informationen zu den geförderten Personen nach dem
Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (Aufstiegs-BAföG) im Jahr 2023 bietet die
Pressemitteilung Nr. 253 vom 28. Juni 2024.
Einen Gesamtüberblick über die Bildungssituation in Deutschland von der Schule
über die Berufsbildung bis zur Hochschule bietet die Themenseite
"Bildungsindikatoren" im Internetangebot des Statistischen Bundesamtes.
Diese Pressemitteilung ist, gegebenenfalls ergänzt mit weiteren Informationen
und Verlinkungen zum Thema, veröffentlicht unter
www.destatis.de/pressemitteilungen.
Weitere Auskünfte:
Bildungsstatistik,
Telefon: +49 611 75 3737
www.destatis.de/kontakt
Pressekontakt:
Statistisches Bundesamt
Pressestelle
www.destatis.de/kontakt
Telefon: +49 611-75 34 44
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/32102/5836971
OTS: Statistisches Bundesamt