Solarkrise

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    -17 Prozent: SolarEdge mit neuem Crash – Umsätze brechen ein!

    Der Hersteller von Solarwechselrichtern SolarEdge bekommt kein Bein auf den Boden. Die Zahlen zum abgelaufenen Quartal sind erneut enttäuschend ausgefallen.

    Für Sie zusammengefasst
    Solarkrise - -17 Prozent: SolarEdge mit neuem Crash – Umsätze brechen ein!

    Die am Donnerstagmorgen von SMA Solar vorgelegten Quartalszahlen beweisen, dass das Umfeld für Solarunternehmen weiter schwierig ist. Ebenfalls enttäuscht hat bereits am Mittwochabend SolarEdge. Die Geschäftsentwicklung des Wechselrichterherstellers ist katastrophal.

    Besorgniserregender Umsatzrückgang

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    Gegenüber dem Vorjahresquartal brach der Umsatz um 73,2 Prozent auf 265,4 Millionen US-Dollar ein. Dass die Erwartungen der Analysten damit um 3 Millionen US-Dollar übertroffen werden konnten, dürfte ein schwacher Trost sein, angesichts der Tatsache, dass das Unternehmen noch vor einem Jahr einen Erlös in Höhe von fast einer Milliarde US-Dollar erwirtschaftet hatte.

    Der daraus erzielte Verlust pro Aktie belief sich auf -1,79 US-Dollar und damit um 23 Cent mehr, als der Markt befürchtet hatte. Insgesamt erlitt SolarEdge einen bereinigten Verlust in Höhe von 101,2 Millionen US-Dollar. Nach standardisierter Rechnungslegung (GAAP) belief sich der Nettoverlust sogar auf rund 131 Millionen US-Dollar.

    Schwache Guidance für Q3

    Für das kommende Quartal erwartet das Management anhaltend schwache Geschäfte. Die Erlöse sollen 260 bis 290 Millionen US-Dollar betragen. Die Bruttomarge soll sich dabei auf -3 bis +1 Prozent belaufen. Im zurückliegenden Quartal lag sie bei -4,1 Prozent. Hier ist also eine Verbesserung zu erwarten, was sich in geringeren Verlusten als in den vergangenen drei Monaten niederschlagen sollte.

    Selbst im Fall fortgesetzter Verluste ist das Unternehmen noch nicht existenzgefährdet. Die Reserven an Cash und liquidierbaren Anlagen liegen bei rund 690 Millionen US-Dollar. Ins Jahr gestartet war SolarEdge mit Finanzreserven in Höhe von etwa 860 Millionen US-Dollar.

    SolarEdge

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    ISIN:US83417M1045WKN:A14QVM

    Aktie gibt nach Zahlen zweistellig nach

    Den kleinen Erfolg des Unternehmens, mit seinem Umsatzergebnis über den Markterwartungen zu liegen, wussten Anleger angesichts der höheren Verluste als geschätzt nicht zu würdigen. Die Aktie fiel in der US-Nachbörse nach 600.000 gehandelten Stücken um knapp 10 Prozent.

    Dieser Abgabendruck verschärft sich am Donnerstag. In der US-Vorbörse belaufen sich die Verluste bereits auf 13,5 Prozent. Dadurch steht gegenüber dem Jahreswechsel ein Verlust von 75 Prozent zu Buche. Gegenüber dem Stand vor einem Jahr sind es sogar -87 Prozent, was die schwache Geschäftsentwicklung widerspiegelt.

    Fazit: Kein Investment-Case, weder für Anleger noch für Trader

    Der einstige Anlegerliebling SolarEdge befindet sich in einer tiefen Krise, wie auch die zum zweiten Quartal vorgelegten Zahlen beweisen.

    Die Aussichten auf rasche Besserung sind schlecht, denn selbst wenn es zu einer Nachfrageerholung kommen sollte, muss das Unternehmen erstmal seinen Lagerbestand in Höhe von 1,5 Milliarden US-Dollar abbauen.

    Wenngleich die Aktie aufgrund der starken Kursverluste inzwischen als Turnaround-Kandidat gilt, liegt hier aktuell kein Investment-Case vor. Und auch Trader sollten sich von dem Papier fernhalten, bis sich eine nachhaltige Bodenbildung abzeichnet.

    Autor: Max Gross, wallstreetONLINE Redaktion


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    Verfasst vonRedakteurMax Gross
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