Verkauf von Android?

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    Droht Google die Zerschlagung? US-Justiz prüft drastische Maßnahmen

    Die USA wollen die Monopolstellung von Google bei der Internetsuche brechen und erwägen weitreichende Maßnahmen gegen den Konzern. Was geplant ist.

    Für Sie zusammengefasst
    • USA planen Maßnahmen gegen Googles Monopolstellung.
    • Verkauf von Chrome und Android wird geprüft.
    • Google kritisiert Vorschläge als radikal und riskant.
    • Report: Vorsicht, geheim!
    Verkauf von Android? - Droht Google die Zerschlagung? US-Justiz prüft drastische Maßnahmen

    Das US-Justizministerium plant, im Zuge des laufenden Kartellverfahrens gegen Google möglicherweise drastische Maßnahmen zu ergreifen, um die Monopolstellung des Tech-Giganten im Bereich der Internetsuche aufzubrechen.

    Wie aus einer Gerichtsakte hervorgeht, prüft die Behörde, ob Google Teile seines Unternehmens verkaufen muss, darunter seinen Chrome-Browser und das Android-Betriebssystem, um den Wettbewerb zu stärken und die negativen Auswirkungen seiner marktbeherrschenden Stellung zu beseitigen.

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    Das Ministerium erklärte, dass es sowohl strukturelle als auch verhaltensbezogene Maßnahmen in Erwägung ziehe. Diese könnten dazu führen, dass Google künftig daran gehindert wird, Produkte wie Chrome und Android zu nutzen, um seiner Suchmaschine sowie seiner wachsenden Präsenz im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) einen Vorteil gegenüber der Konkurrenz zu verschaffen.

    Darüber hinaus könnten Googles lukrative Vereinbarungen mit anderen Unternehmen, die sicherstellen, dass die Google-Suche auf Geräten voreingestellt ist, auf den Prüfstand kommen. 2021 flossen dafür rund 26,3 Milliarden US-Dollar an Partner wie Apple und andere Gerätehersteller.

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    Der Schritt könnte nicht nur Googles Einnahmen massiv beeinträchtigen, sondern auch die Art und Weise, wie Menschen im Internet Informationen suchen, grundlegend verändern. "Die vollständige Behebung dieser Schäden erfordert nicht nur, dass Googles Kontrolle über die aktuelle Verbreitung endet, sondern auch, dass verhindert wird, dass Google die Verbreitung zukünftiger Technologien beherrscht", so das Justizministerium. Monopolklagen laufen auch gegen Meta Platforms (Facebook), Amazon und Apple.

    Google hat in einer ersten Reaktion die Vorschläge des Justizministeriums als "radikal" kritisiert und warnte vor "erheblichen unbeabsichtigten Konsequenzen" für Verbraucher, Unternehmen und die Wettbewerbsfähigkeit der USA. Ein Unternehmenssprecher betonte, dass die Nutzer sich aktiv für die Google-Suche entschieden hätten und es ausreichend Wettbewerb von anderen Plattformen wie Amazon gebe. 

    Für den Suchmaschinengiganten, der weltweit rund 90 Prozent aller Internetanfragen verarbeitet, wird die rechtliche Lage immer komplexer. Erst am Montag hatte ein US-Richter entschieden, dass Google seinen App Store für Android-Apps in den nächsten drei Jahren für mehr Wettbewerb öffnen muss, was auf ein weiteres laufendes Kartellverfahren zurückgeht.

     Auch der Bereich der Künstlichen Intelligenz gerät ins Visier: Das Justizministerium prüft, ob es notwendig wird, Googles Suchindexe und Datenbestände für Wettbewerber zugänglich zu machen, um deren Entwicklung zu fördern und den Markt zu öffnen.

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    Mit Spannung wird erwartet, welche detaillierten Vorschläge das Justizministerium bis zum 20. November vorlegen wird. Google wird die Möglichkeit haben, bis zum 20. Dezember eine eigene Lösung vorzuschlagen.

    Ob es jedoch zu einer Zerschlagung kommt, bleibt abzuwarten. Experten wie Daniel Ives von Wedbush Securities sehen diese Möglichkeit derzeit noch als unwahrscheinlich an und erwarten einen jahrelangen Rechtsstreit. Vor etwa zwei Jahrzehnten war ein Kartellverfahren gegen Microsoft gescheitert.

    Autor: Ingo Kolf, wallstreetONLINE Redaktion


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