Chartanalyse

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    Aixtron: Das sieht gar nicht gut aus ...

    Die Aixtron-Aktie befindet sich auf Talfahrt. Mit Blick auf die angeschlagene technische Situation sollten Anleger nicht auf rasche Besserung hoffen.

    Für Sie zusammengefasst
    • Aixtron-Aktie fällt über 60% seit Jahresbeginn.
    • Prognosesenkung drückt Kurs unter wichtige Unterstützung.
    • Technische Schwäche deutet auf weitere Verluste hin.
    • Report: Vorsicht, geheim!
    Chartanalyse - Aixtron: Das sieht gar nicht gut aus ...

    Die Performance des Halbleiterspezialisten Aixtron ist trotz des ungebrochenen KI-Booms zum Davonlaufen. Mit einem Minus von über 60 Prozent seit dem Jahreswechsel rangiert die Aktie im deutschen Technologieindex TecDAX auf dem drittletzten Platz. Noch schlechter haben nur Evotec und SMA Solar mit Verlusten von über 70 Prozent abgeschlossen.

    Am Mittwoch steht Aixtron erneut unter Druck und verliert am Mittag über zwei Prozent. Das Unternehmen hat davor gewarnt, dass aufgrund anhaltender Nachfrageschwäche ein Umsatzergebnis nur am unteren Ende der bisherigen Prognose erzielt werden könnte und seine Schätzung für das operative Ergebnis gesenkt.

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    Die Lage trübt sich weiter ein

    Aus technischer Perspektive kommen die mit der Prognosesenkung verbundenen Verluste zur Unzeit, denn die Aktie fällt dadurch unter eine wichtige Unterstützung, womit sich das Chartbild erheblich verschlechtert.

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    Aktie droht wichtige Unterstützung aufzugeben

    In der Aixtron-Aktie regieren die Bären mit eiserner Hand. Spätestens seit dem gescheiterten Anstiegsversuch über die 200-Tage-Linie im vergangenen Februar haben die Käufer jede Chance auf eine Trendwende aus der Hand gegeben. Das Death Cross der gleitenden Durchschnittslinien im März verschärfte dann die Talfahrt, was im September mit einem XETRA-Kurs von 13,82 Euro zum tiefsten Stand seit mehr als dreieinhalb Jahren führte.

    Solche Tiefs gelten in der technischen Analyse zwar als starke Verkaufssignale, allerdings konnte sich die Aktie noch einmal über die mehrjährige Unterstützung bei 15 Euro retten. Sich signifikant von dieser Marke zu lösen, ist der Aktie in den vergangenen Wochen jedoch nicht gelungen.


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    Unverändert hohes Abwärtspotenzial

    Hierfür ist vor allem die ausgeprägte technische Schwäche verantwortlich. Weder der Relative-Stärke-Index noch der Trendstärkeindikator MACD lieferten bislang Impulse für eine Trendwende. Beide bestätigten durch eine Reihe niedrigerer Hochs den Abwärtstrend der Aktie.

    Zwar wurden gleichzeitig (im RSI schon seit dem vergangenen Jahr) höhere Tiefs erzielt, die sind aber kaum ausgeprägt genug für eine bullishe Divergenz, die die Chancen der Aktie auf eine Trendwende erhöhen könnte.

    Daher muss, sollte die Unterstützung bei 15 Euro in den kommenden Tagen nachhaltig aufgegeben werden, mit fortgesetzten Kursverlusten und neuen Mehrjahrestiefs gerechnet werden. Die nächste Unterstützung liegt bei etwa 13 Euro. Deutlich solider wirkt als potenzielle Auffangzone jedoch der Bereich zwischen 11,00 und 11,50 Euro. Das Abwärtspotenzial der Aktie ist also trotz der bereits erlittenen Verluste beträchtlich.

    Fazit: Kaum Chancen auf eine Trendwende

    Die Aktie von Aixtron gerät am Mittwoch nach einem Business-Update unter Druck und verzeichnet dadurch Kursverluste, die zum Verlust der wichtigen Unterstützung bei 15 Euro führen. Aufgrund der ausgeprägten technischen Schwäche ohne dass das Papier bereits überverkauft wäre, ist ein Anhalten der Kursverluste zu erwarten.

    Anleger sollten sich hier keine Hoffnungen auf eine rasche Trendwende machen und das Papier meiden. Eine mögliche Alternative vor allem für prozyklisch agierende Anleger stellt ein Ausbruchstrade auf die Aktie von SÜSS MicroTec dar.

    Autor: Max Gross, wallstreetONLINE Redaktion

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    Verfasst vonRedakteurMax Gross
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