Erwartungen übertroffen

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    Alibaba unter Zugzwang: Chinas Nummer 2 mit starken Zahlen!

    JD.com, Chinas Nummer 2 im E-Commerce-Geschäft, überzeugt am Donnerstagvormittag mit starken Zahlen. Damit liegt die Latte für Alibaba noch ein Stückchen höher.

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    Erwartungen übertroffen - Alibaba unter Zugzwang: Chinas Nummer 2 mit starken Zahlen!

    Nachdem am Dienstag der Musik-Streaming-Dienstleister Tencent Music mit seinen Zahlen die Berichtssaison auch für in den USA notierte chinesische Basiswerte eröffnet hat, sind alle Augen auf den Geschäftsbericht von Alibaba gerichtet, der am Freitagmittag erwartet wird.

    Langeweile kommt bis dahin dennoch keine auf, denn am Donnerstagvormittag hat sich mit seinen Zahlen JD.com, der schärfste Rivale von Alibaba, zu Wort gemeldet und seinen Quartalsbericht präsentiert. Der fällt mit Zahlen über den Erwartungen ordentlich aus.

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    Umsatz und Ertrag über den Erwartungen

    Gegenüber dem Vorjahresquartal kletterten die Erlöse um 5,1 Prozent auf 37,1 Milliarden US-Dollar. Das entspricht einem Earnings Beat von mehr als einer Milliarde US-Dollar und markiert trotz des herausfordernden Umfelds in China das vierte Wachstumsquartal in Folge.

    Auch beim Gewinn konnte sich der E-Commerce-Riese steigern und die Erwartungen übertreffen. Mit einem bereinigten Ertrag von 1,24 US-Dollar pro Aktie gelang dem Unternehmen das zweitbeste Quartalsergebnis seiner Geschichte. Analysten hatten auf einen um 20 Cent niedrigeren Gewinn getippt.

    Gewinn steigt dank weiterer Margenverbesserungen stark

    Insgesamt erzielte das Unternehmen einen auf die Anteilseigner entfallenden Nettogewinn in Höhe von 1,67 Milliarden US-Dollar. Das entspricht gegenüber dem Vorjahresquartal einem Anstieg um 53,2 Prozent. Dieser Anstieg geht neben den höheren Erlösen auf das Konto gestiegener Margen.

    Die bereinigte EBITDA-Ertragsspanne konnte um 60 Basispunkte auf 5,8 Prozent verbessert werden. Damit hält der Trend höherer Margen an, nachdem das Unternehmen lange Zeit Schwierigkeiten hatte, vor allem sein Logistikgeschäft profitabel zu unterhalten.

    Cash macht inzwischen 30 Prozent des Unternehmenswertes aus

    Angesichts der starken Geschäftsentwicklung sind die ohnehin üppigen Cashreserven von JD.com weiter angewachsen. Seine liquiden Mittel beziffert das Unternehmen in seiner Pressemitteilung mit 28 Milliarden US-Dollar. Nach Abzug aller Verbindlichkeit verbleibt ein Vermögen von rund 16 Milliarden US-Dollar, was rund 30 Prozent der Marktkapitalisierung entspricht.

    Nicht überraschend hat JD.com daher bekräftigt, nach dem Abschluss des alten Rückkaufprogramms das neue, im August verabschiedete mit einem Volumen von 5 Milliarden US-Dollar innerhalb der nächsten drei Jahre abzuschließen.

    JD.com

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    ISIN:US47215P1066WKN:A112ST

    Investoren hatten auf mehr von allem gehofft

    Das jedoch scheint Anlegern zur Stunde nicht zu genügen. In der US-Vorbörse quittieren Anleger den Geschäftsbericht mit Gewinnmitnahmen, sodass die Aktie rund 3 Prozent an Wert verliert. Offenbar hatten Investoren einerseits auf eine noch stärkere Entwicklung gewettet und andererseits darauf gehofft, dass das Unternehmen sein Kapital noch schneller unter die Anleger bringen würde.

    Selbst wenn die Verluste im regulären Handel anhalten sollten, gibt es keinen Grund zur Enttäuschung – zumindest nicht für Anleger, die bereits länger investiert sind, denn in den vergangenen 12 Monaten konnte die Aktie um mehr als ein Drittel zulegen.

    In die Röhre schaut aktuell nur, wer erst vor kurzem eingestiegen und der nicht nachhaltigen Euphorie um chinesische Stimulumaßnahmen zum Opfer gefallen ist.

    Fazit: Hier bekommen Anleger jede Menge für ihr Geld!

    Auch für diese Anlegergruppe gibt es jedoch Grund zur Hoffnung, denn wenngleich der Geschäftsbericht nicht für neuen Schwung sorgen kann, zeigt er doch zwei intakte Trends. Das ist neben dem fortgesetzten Umsatzwachstum vor allem eine Margenexpansion und dadurch höhere Gewinne.

    Diese wiederum sorgen für eine immer attraktivere Bewertung der Aktie. Gegenwärtig legen Anleger für JD.com das 8,7-fache der für das kommende Geschäftsjahr erwarteten Gewinne auf den Tisch. Zum Vergleich: Für Alibaba wird das 9,5-fache, für US-Pendant Amazon sogar das 35-fache fällig.

    Obendrauf gibt's noch eine Dividendenrendite in Höhe von 2,1 Prozent. Damit bleibt JD.com für Anleger, die auf der Suche nach China-Exposure sind, aus einer Value-Perspektive die erste Wahl!

    Autor: Max Gross, wallstreetONLINE Redaktion


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    Verfasst vonRedakteurMax Gross
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