Aktie schießt nach oben

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    Übernahmefieber bei ProSiebenSat.1: Aktie zieht zweistellig an!

    Der italienische Medienriese bringt sich Berichten zufolge für eine Übernahme von ProSieben in Stellung. Ist das der Befreiungsschlag für die Aktie?

    Für Sie zusammengefasst
    • MFE plant Übernahme von ProSiebenSat.1, Kreditverhandlungen.
    • Aktienkurs von ProSiebenSat.1 steigt um über 8 Prozent.
    • Umstrukturierung und Verkauf von Randgeschäften im Fokus.
    • Report: KI braucht Strom
    Aktie schießt nach oben - Übernahmefieber bei ProSiebenSat.1: Aktie zieht zweistellig an!

    Die Aktien von ProSiebenSat.1 legen am Mittwoch mit Kursgewinnen von mehr als 12 Prozent zu. Auslöser sind Berichte der italienischen Zeitung Il Messaggero, wonach der Großaktionär MediaForEurope (MFE) einen milliardenschweren Kredit zur Finanzierung einer möglichen Übernahme verhandelt.

    Laut der Zeitung soll MFE, das bereits knapp 30 Prozent an ProSiebenSat.1 hält, Gespräche mit Banken über einen Kredit in Höhe von 3,4 Milliarden Euro führen. Ziel des Kredits und Details zur Verwendung wurden nicht kommentiert, doch die Gerüchte über ein Übernahmeangebot für den deutschen Medienkonzern nehmen zu. Bereits im Oktober sorgten ähnliche Berichte für einen Kursanstieg von über 7 Prozent.

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    ProSiebenSat.1 steckt mitten in einer strategischen Umstrukturierung. Im Fokus stehen der Verkauf von Randgeschäften wie dem Vergleichsportal Verivox, der Kosmetikplattform Flaconi und der Dating-Plattform Parship Meet.

    Beobachter sehen darin eine mögliche Reaktion auf den Druck von MFE, der Holding der Berlusconi-Familie, die seit längerem einen strikteren Fokus auf das Kerngeschäft der TV-Sender fordert, hat in den letzten Monaten ihren Einfluss auf ProSiebenSat.1 systematisch ausgebaut. Erst vor Kurzem hatte MEF seinen Anteil an dem deutschen Medienkonzern auf 29,99 Prozent erhöht, knapp unterhalb der Übernahmeschwelle.


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    Ein Übernahmeangebot könnte weitreichende Folgen haben: Sollte MFE die 30-Prozent-Schwelle überschreiten, wäre laut deutschem Übernahmerecht ein Pflichtangebot für die restlichen Anteile erforderlich. Anschließend könnte ProSiebenSat.1 von der Börse verschwinden und eine Refinanzierung der Schulden in Höhe von 1,2 Milliarden Euro einleiten.

    Trotz der Rallye am Mittwoch sieht es immer noch düster aus für die ProSiebenSat.1-Aktie. Seit ihrem 52-Wochen-Hoch im April haben die Papiere mehr als ein Drittel an Wert verloren.

    Autor: Julian Schick, wallstreetONLINE Redaktion

     

    Die ProSiebenSat.1 Media Aktie wird zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Nachricht mit einem Plus von +10,92 % und einem Kurs von 5,22EUR auf Tradegate (04. Dezember 2024, 10:58 Uhr) gehandelt.



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    Verfasst vonRedakteurJulian Schick
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