Alles rot
Crash der Märkte – S&P 500 könnte auf 5.300 Punkte fallen!
Experten gehen davon aus, dass die Märkte ihren Boden noch nicht erreicht haben.
- Märkte haben Boden noch nicht erreicht, Experten warnen.
- S&P 500 könnte auf 5.300 Punkte fallen, Verlust 8,1%.
- HSBC stuft US-Aktien auf "neutral", europäische aufwerten.
- Report: Favoritenwechsel
Der S&P 500 hat gerade seine schlechteste Woche des Jahres hinter sich, und Chart-Analystin Katie Stockton warnt vor weiteren Verlusten.
Die Gründerin von Fairlead Strategies sagte in einem Interview gegenüber CNBC, dass sie den S&P 500 auf etwa 5.300 Punkte fallen sieht, bevor er wieder Boden gewinnt. Das wären 8,1 Prozent unter dem Schlusskurs vom Freitag bei 5.770,20 Punkten.
"Wir haben sehr schwaches Momentum. Wenn man einen Schritt zurücktritt und sich die großen Indizes anschaut, sehen sie aus wie eine Doppelspitze in Form eines M, und das ist kein gutes Zeichen", erklärte Stockton.
Letzte Woche fiel der S&P 500 um 3,1 Prozent, der größte Wochenrückgang seit September. Auch der Dow Jones Industrial Average und der Nasdaq Composite erlitten kräftige Verluste, mit einem Minus von 2,4 Prozent beziehungsweise 3,5 Prozent.
Auch im Handel am Mittwoch zeigte sich der S&P 500 tiefrot. HSBC überdenkt daher die Aussichten für globale Aktien angesichts zunehmender makroökonomischer Bedenken.
Die Bank hat in einer Mitteilung vom Montag die US-Aktien auf "neutral" herabgestuft und europäische Aktien aufgewertet. Der globale Aktienstratege Alastair Pinder wies darauf hin, dass Faktoren wie Zölle und die veränderte Sichtweise von US-Präsident Donald Trump auf die NATO-Verbündeten die Marktschwankungen anheizen.
Investoren weltweit waren zu Beginn des Jahres 2025 optimistisch in Bezug auf US-Aktien, da erwartet wurde, dass die neue Trump-Administration die Regulierung einschränken und die Steuern senken würde – was letztlich die Unternehmensgewinne ankurbeln sollte.
Allerdings stehen die Märkte wegen der Unsicherheiten um die Trump-Zölle unter Druck. Dazu kommen Rezessions-Sorgen in den USA. "Es ist wichtig zu betonen, dass wir nicht negativ gegenüber US-Aktien sind – aber taktisch sehen wir momentan bessere Chancen anderswo", schreiben die Analysten der HSBC.
Autor: Krischan Orth, wallstreetONLINE Redaktion
