Kooperation mit Bitpanda
Deutsche Bank: Treibt die Krypto-Fantasie die Kurse jetzt noch höher?
Gemeinsam mit der Krypto-Plattform Bitpanda will die Deutsche Bank im kommenden Jahr eine Kryptoverwahrstelle für institutionelle Anleger einrichten.
- Deutsche Bank plant Kryptoverwahrstelle 2024.
- Kooperation mit Bitpanda und Taurus für Infrastruktur.
- Prüfung von Stablecoins und Layer-2-Lösung auf Ethereum.
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Die Frankfurter werden dabei mit den Partnern Bitpanda und Taurus zusammenarbeiten, wie Bloomberg berichtet. Zwar bleibt noch offen, ob die Bank ihre ursprüngliche Anfrage für eine eigene Verwahr-Lizenz weiterverfolgen wird, jedoch sind die Pläne des Finanzinstituts bereits konkreter geworden. Angetrieben durch neue regulatorische Entwicklungen in Europa sowie ein günstiges Umfeld in den USA, investieren immer mehr Banken weltweit in Krypto-Dienstleistungen. Sogar die Sparkassen-Finanzgruppe kündigte erst vor Kurzem an, ein Krypto-Angebot für ihre 50 Millionen Kunden zu starten.
Auch die Deutsche Bank will ein Stück vom Krypto-Kuchen abhaben und eine regulatorisch abgesicherte Lösung für digitalen Assets anbieten. Die Bank selbst hatte bereits 2022 erste Schritte in Richtung Krypto-Verwahrung angekündigt. Die Zusammenarbeit mit dem Schweizer Technologieanbieter Taurus soll eine robuste technische Infrastruktur liefern. Bitpanda, eines der führenden Unternehmen im europäischen Krypto-Markt, wird die notwendige Plattform-Technologie bereitstellen.
*ab 500 Euro Ordervolumen, zzgl. marktüblicher Spreads und Zuwendungen
Die Deutsche Bank prüft zudem, Stablecoins und tokenisierte Einlagen zu untersuchen. Darüber hinaus entwickelt die Deutsche Bank eine Layer-2-Lösung auf Ethereum, die es ermöglichen soll, Transaktionen kostengünstiger und schneller durchzuführen. Ein Pilotprojekt auf Basis der Blockchain, das reale Vermögenswerte umfasst, wird ebenfalls erprobt.
Aktionäre von Deutschlands größtem Bankhaus haben nach Jahren der Tristesse in diesem Jahr wieder mal etwas zu feiern. Die Aktie gehört mit einem Plus von 46 Prozent seit Jahresanfang zu den besten Performern im DAX. Anleger hoffen, dass der Einstieg ins Krypto-Geschäft für zusätzlichen Schwung sorgen könnte.
Autor: Julian Schick, wallstreetONLINE Redaktion
