Deal wird zur Polit-Affäre

    22101 Aufrufe 22101 0 Kommentare 0 Kommentare

    Rheinmetall & Leonardo unter Druck: Tiefstgebot bei Iveco-Showdown!

    Trotz des niedrigsten Gebots könnte Rheinmetall gemeinsam mit Leonardo den Zuschlag für Iveco bekommen – nicht wegen Geld, sondern wegen des politischen Drucks.

    Für Sie zusammengefasst
    Deal wird zur Polit-Affäre - Rheinmetall & Leonardo unter Druck: Tiefstgebot bei Iveco-Showdown!

    Der italienische Rüstungskonzern Leonardo und sein deutscher Joint-Venture-Partner Rheinmetall haben laut Bloomberg das niedrigste Gebot für die Verteidigungssparte der Iveco Group abgegeben. Das Duo bietet rund 1,6 Milliarden Euro inklusive Schulden – deutlich weniger als die 1,9 Milliarden Euro, die der französisch-deutsche Panzerbauer KNDS oder die Czechoslovak Group (CSG) aufgerufen haben sollen.

    Trotz des geringeren Preises könnte ein Verkauf an Leonardo politisch bevorzugt werden. Sowohl Italiens Verteidigungsminister Guido Crosetto als auch das Finanzministerium sprachen sich öffentlich dafür aus, dass der Bereich in nationaler Hand bleibt. Die Regierung verfügt zudem über ein Sonderveto für strategische Transaktionen – ausländische Bieter könnten somit abgeblockt werden.

    Anzeige 
    Handeln Sie Ihre Einschätzung zu Rheinmetall!
    Long
    922,93€
    Basispreis
    0,65
    Ask
    × 15,00
    Hebel
    Zum Produkt
    Blatt
    Short
    1.035,38€
    Basispreis
    6,58
    Ask
    × 14,82
    Hebel
    Zum Produkt
    Blatt
    Präsentiert von
    Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
    Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie bei Klick auf das Disclaimer Dokument. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

    Es sei wünschenswert, dass das Unternehmen in italienischem Besitz bleibe, betonte ein Ministeriumsvertreter laut Bloomberg. Leonardo ist als einziger italienischer Bieter im Rennen und gehört mehrheitlich dem Staat. Der Konzern bietet gemeinsam mit Rheinmetall, mit dem bereits ein Joint Venture für Spezialfahrzeuge besteht. Die Sparte firmiert unter Iveco Defence Vehicles (IDV).

    Laut Insidern sei das Leonardo-Angebot zwar formal am niedrigsten, liege aber "nahe am erwarteten Preis". Ein Deal mit Leonardo könne "die einfachste Lösung" sein, um politische Bedingungen zu erfüllen. Dennoch werde das Management von KNDS, das zur französischen Nexter und der deutschen Wegmann-Gruppe gehört, weiterhin als ernsthafter Interessent gehandelt – trotz Bedenken auf deutscher Seite, dass die Übernahme vom geplanten Börsengang ablenken könnte.

    Auch die tschechische CSG gilt als aggressiver Bieter. Der Konzern hatte zuletzt eine US-Einheit für mehr als zwei Milliarden US-Dollar übernommen und will weiter vom globalen Verteidigungsboom profitieren. Iveco selbst gehört zur von der Agnelli-Familie kontrollierten Exor-Holding. Eine Entscheidung über Verkauf oder Abspaltung wird in den kommenden Wochen erwartet.

    Autorin: Gina Moesing, wallstreetONLINE Redaktion



    Reports
    SpaceX-Hype zu teuer – Diese 5 Aktien bieten bessere Chancen




    wallstreetONLINE Redaktion
    0 Follower
    Autor folgen
    Mehr anzeigen

    Melden Sie sich HIER für den Newsletter der wallstreetONLINE Redaktion an - alle Top-Themen der Börsenwoche im Überblick! Verpassen Sie kein wichtiges Anleger-Thema!

    Für Beiträge auf diesem journalistischen Channel ist die Chefredaktion der wallstreetONLINE Redaktion verantwortlich.

    Die Fachjournalisten der wallstreetONLINE Redaktion berichten hier mit ihren Kolleginnen und Kollegen aus den Partnerredaktionen exklusiv, fundiert, ausgewogen sowie unabhängig für den Anleger.

    Die Zentralredaktion recherchiert intensiv, um Anlegern der Kategorie Selbstentscheider relevante Informationen für ihre Anlageentscheidungen liefern zu können.

    NEU: Podcast "Börse, Baby!"

    Mehr anzeigen

    NEU: Podcast "Börse, Baby!"


    Verfasst vonRedakteurGina Moesing
    wallstreetONLINE bei Google bevorzugen.Sie erhalten mehr Inhalte von uns in Ihren Suchergebnissen
    Deal wird zur Polit-Affäre Rheinmetall & Leonardo unter Druck: Tiefstgebot bei Iveco-Showdown! Trotz des niedrigsten Gebots könnte Rheinmetall gemeinsam mit Leonardo den Zuschlag für Iveco bekommen – nicht wegen Geld, sondern wegen des politischen Drucks.

    Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
    Profitieren Sie von unserem Alleinstellungsmerkmal als den zentralen verlagsunabhängigen Wissens-Hub für einen aktuellen und fundierten Zugang in die Börsen- und Wirtschaftswelt, um strategische Entscheidungen zu treffen.
    • ✅ Größte Finanz-Community Deutschlands
    • ✅ über 550.000 registrierte Nutzer
    • ✅ rund 2.000 Beiträge pro Tag
    • ✅ verlagsunabhängige Partner ARIVA, FinanzNachrichten und BörsenNews
    • ✅ Jederzeit einfach handeln beim SMARTBROKER+
    • ✅ mehr als 25 Jahre Marktpräsenz
    Aktien von A - Z: # A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
    wallstreetONLINE bei X wallstreetONLINE bei Instagram wallstreetONLINE bei Facebook wallstreetONLINE bei Youtube wallstreetONLINE bei LinkedIn
    Unsere Apps: Apple App Store Icon Google Play Store Icon
    Wenn Sie Kursdaten, Widgets oder andere Finanzinformationen benötigen, hilft Ihnen ARIVA gerne. 

    Unsere User schätzen wallstreet-online.de: 4.8 von 5 Sternen ermittelt aus 285 Bewertungen bei www.kagels-trading.de
    Zeitverzögerung der Kursdaten: Deutsche Börsen +15 Min. NASDAQ +15 Min. NYSE +20 Min. AMEX +20 Min. Dow Jones +15 Min. Alle Angaben ohne Gewähr.
    Copyright © 1998-2026 Smartbroker Holding AG - Alle Rechte vorbehalten.
    Mit Unterstützung von: Ariva Smartbroker+
    Daten & Kurse von: TTMzero