Hebel-Idee | TrendFinder

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    Brutales Mispricing? Diese Aktie wird nicht mehr lange so günstig sein!

    Anlegerinnen und Anleger von Adobe hatten in den vergangenen 12 Monaten nichts zu Lachen. Doch jetzt könnte die Aktie vor einem fulminanten Comeback stehen!

    Hebel-Idee | TrendFinder - Brutales Mispricing? Diese Aktie wird nicht mehr lange so günstig sein!

    Willkommen zum wallstreetONLINE-TrendFinder – Adobe

    An den Anwendungen des Entwicklers von Spezialsoftware Adobe führt in der digitalen Medienlandschaft kaum ein Weg vorbei. Und selbst wer die Programme nicht aktiv zur nutzt, der kommt ständig mit Adobe-Produkten in Berührung – etwa beim Lesen von PDF-Dateien.

    Diese Dominanz im Geschäft mit Programmen zur Medienbearbeitung hat Anlegerinnen und Anleger des Unternehmens lange hohe Kursgewinne beschert. Doch der Kursmotor ist inzwischen ins Stocken geraten. Die Bewertung galt nach vielen Jahren Dauerrallye als zu hoch, Künstliche Intelligenz wird nicht als Rücken-, sondern als Gegenwind für das Unternehmen und seine Geschäftsaussichten verstanden. Zudem mehrt sich der Unmut über die Preispolitik. Das ist selten ein gutes Zeichen für die weitere Adoption der Programme von Softwareunternehmen.

    Nach langer Misere ist die Adobe zu günstig, um ignoriert zu werden

    Eine weitere Schlappe erhielt Adobe durch die Europäische Kommission. Die nämlich untersagte dem Konzern die Übernahme seines Konkurrenten Figma, dessen IPO bereits am Donnerstag ansteht und für den sich im Unterschied zur Aktie von Adobe ein gewaltiges Interesse abzeichnet.

    Doch die Serie von Rückschlägen hatte auch ein gutes. Inzwischen ist die Bewertung zu günstig, als dass die Aktie länger von Investoren ignoriert werden könnte. Außerdem hatten die Käuferinnen und Käufer viel Zeit, zu einer Verbesserung der charttechnischen Ausgangslage zu kommen. Jetzt dürfte die Gelegenheit für einen Turnaround der Aktie und eine Aufholjagd gekommen sein!

    Adobe Chartsignale

    • Kurserholung angelaufen: Gegenüber ihren bisherigen Jahrestiefs haben sich die Anteile bereits deutlich verteuern können. Es zeichnet sich ein positiver Trend ab.
    • Bullishe Divergenzen: Die technischen Indikatoren legen gegen den Trend der Aktie zu. Damit wachsen die Chancen auf eine Gegenbewegung täglich.
    • Kurzfristiger Aufwärtstrend: Der Aktie ist es bereits gelungen, einen kurzfristigen Aufwärtstrend zu etablieren. Dieser könnte rasch an Nachhaltigkeit gewinnen.
    • Kaufsignale in Reichweite: Es benötigt für prozyklische Kaufsignale nur einen geringen Kursanstieg. Damit könnte Adobe schon bald für Schlagzeilen sorgen.

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    Hier könnte schon bald eine große Aufholjagd starten!

    Auf dem Höhepunkt der Corona-Pandemie war die Adobe-Aktie einer der Stars der US-Technologiebranche. In der Spitze erreichten die Anteile einen Wert von fast 700,00 US-Dollar. Demgegenüber hat sich die Aktie zwischenzeitlich halbiert. Auf ein Mehrjahrestief bei rund 275,00 US-Dollar im Herbst 2022 folgte in diesem Jahr ein weiteres, markantes Verlaufstief bei 332,01 US-Dollar.

    Damit befindet sich die Aktie einerseits in einem übergeordneten Abwärtstrend, konnte aber bereits ein höheres Tief markieren, was auf ein Ende des mehrjährigen Verkaufsdrucks schließen lässt. In diesem Jahr steht allerdings noch ein Minus von knapp 16,0 Prozent zu Buche. Um ihren Anspruch auf eine Trendwende zu behaupten, werden sich die Käuferinnen und Käufer also ins Zeug legen müssen.

    Die Anzeichen für eine Trendwende nehmen zu

    Trotz der anhaltenden Kursverluste sind ihnen bereits bedeutende Verbesserungen in den technischen Indikatoren gelungen. Wenngleich der Gesamteindruck der Aktie nach wie vor ein schwacher ist, da Adobe unter seinen beiden gleitenden Durchschnitten und innerhalb eines Abwärtstrendkanals notiert, bieten der Relative-Stärke-Index (RSI) und der Trendstärkeindikator MACD Anlass zur Hoffnung.

    Diesen sind nämlich gegen die Trendrichtung der Aktie Aufwärtstrends gelungen, wobei der des RSI schon seit dem Jahreswechsel anhält. Damit liegen bullishe Divergenzen vor, die in der Chartanalyse als Vorboten von Trendwendebewegungen gelt. Die gegenüber den bisherigen Jahrestiefs der Aktie eingeleitete Erholung wird außerdem durch die fortgesetzte Erholung von RSI und MACD bestätigt. Das lässt auf die Nachhaltigkeit der in den vergangenen drei Monate erzielten Kursgewinne schließen.

    Zeitweise gelang den Bullen sogar die Rückeroberung der 50-Tage-Linie sowie eine Attacke auf die obere der beiden Begrenzungslinien. Dieser Ausbruchsversuch scheiterte jedoch an einem überkauften RSI, der sich seither deutlich abgekühlt hat – Munition für einen weiteren Angriff auf den Widerstandsbereich zwischen 380,00 und 405,00 US-Dollar.

    Erste Kaufsignale in unmittelbarer Reichweite

    Gelingt der Sprung hierüber würde es gleich zu zwei Kaufsignalen kommen. Erstens zum Überwinden der 50-Tage-Linie sowie zweitens zu einem MACD, der über die Nulllinie geklettert ist und damit einen Aufwärtstrend der Aktie anzeigt. Gegenwärtig notiert er trotz signifikanter Verbesserungen noch unter der Nulllinie und bestätigt damit den übergeordneten Abwärtstrend.

    Die Reihe möglicher Kursziele zur Oberseite ist lang. Neben 400,00 US-Dollar wartet die 200-Tage-Linie, die gegenwärtig bei rund 429.00 US-Dollar verläuft sowie eine bei rund 440,00 US-Dollar noch zu schließende Kurslücke. Ein weiteres Gap liegt außerdem bei 550,00 US-Dollar. Das erscheint aktuell ambitioniert, dürfte mittelfristig aber erreicht werden können, wenn mit dem nachhaltigen Sprung über die 200-Tage-Linie eine übergeordnete Trendwende erzielt wurde.

    So günstig war die Aktie lange nicht zu haben!

    Deutlich höhere Notierungen der Aktie werden durch die Unternehmensbewertung unterstützt. Aktuell wird Adobe zum 18-Fachen der in diesem Jahr erwarteten Gewinne gehandelt. Das liegt um 45 Prozent unter dem Fünfjahresmittel von 33,1. Das zeigt die enorme Bewertungskompression der vergangenen Jahre an. Selbst gegenüber dem Branchendurchschnitt handelt die Aktie mit einem Abschlag von knapp 27 Prozent.

    Auch bei anderen Kennziffern überzeugt Adobe. Das Kurs-Gewinnwachstums-Verhältnis liegt aktuell bei 1,18, was gegenüber der Branche einen Abschlag von 37,5 und gegenüber dem historischen Mittel von 42,9 Prozent bedeutet. Eine ganz große Stärke des Unternehmens sind außerdem seine hohen Cashflows, was Adobe in der Vergangenheit in die Lage versetzt hat, immer wieder eigene Anteile zurückzukaufen und so die Kursentwicklung zu stabilisieren.

    Gegenwärtig liegt das Kurs-Cashflow-Verhältnis mit 16,4 um 43,2 Prozent unter dem historischen Mittelwert sowie um rund 18,0 Prozent gegenüber dem branchenüblichen Wert von etwa 20,0. Damit bietet Adobe ein hochattraktives Bewertungsniveau. Dementsprechend wohlwollend ist der Analystenkonsens: Bei insgesamt 40 vorliegenden Empfehlungen kommt Adobe 27 Mal auf "Kaufen" oder "Übergewichten". Im Mittel wird ein Kursziel von 481,60 US-Dollar veranschlagt, was gegenüber dem Schlusskurs vom Montag ein Potenzial von 30,4 Prozent bedeutet.

    Adobe auf einen Blick

    • ISIN: US0724F1012
    • Marktkapitalisierung: 156,7 Milliarden US-Dollar
    • Dividendenrendite:  -
    • KGVe 2025: 18,0 
    • Durchschnittliche Analystenempfehlung: Kaufen
    • Fairer Wert (laut Konsens): 481,60 US-Dollar
    • Aufwärtspotenzial: +30,4 Prozent

     

    Die TrendFinder-Hebel-Idee

    Damit ist die Adobe-Aktie in einem insgesamt hoch bewerteten, inzwischen längst als überteuert geltenden US-Markt hervorragend positioniert, um eine Aufholjagd zu starten und zur starken Gesamtmarktentwicklung aufzuschließen. Angesichts der günstigen Bewertung könnte das sogar dann der Fall sein, wenn am breiten Markt eine Korrektur einsetzt.

    Anlegerinnen und Anleger, die von einem Comeback der Aktie überproportional profitieren wollen, können das mithilfe des Discount-Optionsscheines MK35XU tun. Dieser bietet die Chance auf bis zu 108,7 Prozent Rendite. Hierfür muss die Adobe-Aktie bis zum Laufzeitende im Dezember auf 410,00 US-Dollar (+9,6 Prozent) oder darüber klettern – eine lösbare Aufgabe angesichts der konstruktiven Ausgangslage.

    Für Kurse zwischen dem Basispreis von 360,00 US-Dollar und der Kappungsgrenze bei 410,00 US-Dollar erhalten Investoren eine anteilige Auszahlung. Diese beläuft sich für einige beispielhafte Fälle (zum Laufzeitende) auf folgende Beträge:

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    Doch Vorsicht: Sollte die Aktie zum Laufzeitende unterhalb des Basispreises von 360,00 US-Dollar notieren, verfällt MK35XU wertlos. Es besteht also Totalverlustgefahr! Daher sollte die Position vorzeitig verkauft und der Restwert gesichert werden, wenn Adobe nachhaltig (also mindestens auf Wochenschlusskursbasis) unter den zwischen 340,00 und 350,00 US-Dollar verlaufenden Unterstützungsbereich gefallen ist.

    Autor: Max Gross, wallstreetONLINE Redaktion

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    Verfasst vonRedakteurMax Gross
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