Freeport-McMoRan
Morgan Stanley: Diese Kupfer-Aktie steht vor dem großen Knall!
Laut Morgan Stanley könnte Freeport-McMoRan dank der Kupferzölle von US-Präsident Donald Trump vor deutlichen Kursgewinnen stehen.
- Freeport-McMoRan profitiert von Kupferzöllen Trumps.
- Morgan Stanley hebt Aktie auf Overweight, Kursziel 48 USD.
- Preiserhöhung für Kupferstangen bis 2028 um 40% erwartet.
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Die Bank stufte die Aktie des Bergbauunternehmens von Equal Weight auf Overweight hoch, senkte jedoch das Kursziel von 54 auf 48 US-Dollar. Das neue Ziel bedeutet dennoch ein Aufwärtspotenzial von über 14 Prozent gegenüber dem letzten Schlusskurs.
Ende Juli unterzeichnete Trump eine Anordnung, die einen pauschalen Zoll von 50 Prozent auf Kupferimporte verhängt – ein Schritt, der Freeport-McMoRan zugutekommen dürfte, so Analyst Carlos De Alba. Der Grund: Ein Großteil der nordamerikanischen Verkäufe des Unternehmens entfällt auf Kupferstangen, und die USA sind Nettoimporteur dieses Metalls.
"Wir glauben, dass der Markt die Vorteile der Section-232-Kupferzölle für Freeport-McMoRan noch nicht ausreichend würdigt", schreibt De Alba am Montag. "Wir erwarten, dass Freeport-McMoRan die Preise in seinen jährlichen Kupferstangen-Verträgen für 2026 anheben kann – und diese machen den Großteil der nordamerikanischen Absatzmenge aus."
Da die USA Nettoimporteur sind, könne Freeport-McMoRan die Inlandspreise für Kupferstangen erhöhen. De Alba prognostiziert, dass das Unternehmen den Gesamtpreis für Kupferstangen zwischen dem ersten Quartal 2026 und dem vierten Quartal 2028 um 40 Prozent steigern wird.
Der Analyst hält zudem die jüngste Kursreaktion für "überzogen" und betont, dass das Unternehmen "weiter von den hohen 50 Prozent-Zöllen auf den Großteil seines US-Volumens profitieren wird."
Am 30. Juli legte die Aktie zunächst zu, nachdem die Trump-Regierung die Kupferzölle angekündigt hatte, gab jedoch wieder nach, als klargestellt wurde, dass diese nicht für Kupfervorprodukte wie Erze gelten. Am Ende schloss das Papier an diesem Tag über 9 Prozent im Minus.
In den letzten sechs Monaten legte die Aktie dennoch um über 11 Prozent zu.
Autor: Krischan Orth, wallstreetONLINE Redaktion
