Crash jetzt, 200k voraus?
Zu diesem Zeitpunkt könnte Bitcoin peaken – trotz Mega-Korrektur
Der Bitcoin ist nach dem Rekordhoch brutal auf 113.000 US-Dollar gefallen. Doch Bernstein sieht den Peak noch lange nicht – und nennt einen klaren Zeitraum, in dem die Krypto-Ikone wieder auf Rekordjagd gehen soll.
- Bitcoin fiel auf 113.000 US-Dollar nach Rekordhoch.
- Bernstein erwartet 150.000 bis 200.000 US-Dollar bald.
- Politische Unterstützung treibt Krypto-Revolution voran.
- Report: Favoritenwechsel
Bevor die Korrektur einsetzte, hat Bitcoin in der vergangenen Woche ein Rekordhoch von über 123.500 US-Dollar erreicht. Nach Ansicht von Bernstein-Analysten geht da noch mehr. In einer Mitteilung an Kunden erklärten Gautam Chhugani und das Digital-Assets-Team, man erwarte in den kommenden sechs bis zwölf Monaten einen Zyklus-Höhepunkt zwischen 150.000 und 200.000 US-Dollar. "Wir glauben, dass wir uns mitten in einer Revolution der digitalen Vermögenswerte befinden, die durch regulatorische Reformen unterstützt wird", schrieb das Unternehmen. Eine "lange, anstrengende Hausse" könnte demnach bis 2027 anhalten.
Als zentrale Treiber sehen die Analysten die politische Unterstützung durch die Trump-Regierung. Sie verweisen auf neue Regeln der Aufsichtsbehörden SEC und CFTC, die die USA zur "Krypto-Hauptstadt der Welt" machen könnten. Auch die jüngste Verordnung von Präsident Trump, die Kryptowährungen für Millionen von Amerikanern in 401(k)-Altersvorsorgeplänen zugänglich macht, gilt als wichtiger Impuls. Ende Juli stellte SEC-Chef Paul Atkins zudem das "Project Crypto" vor, das "klare und einfache Regeln" für digitale Assets schaffen soll. Der im vergangenen Monat verabschiedete GENIUS Act schuf erstmals einen bundesweiten Rahmen für Stablecoins.
Am Mittwoch notiert Bitcoin bei rund 113.000 US-Dollar und liegt damit weit unter seinem Hoch der Vorwoche. Bernstein betonte: "Wir sind weiterhin davon überzeugt, dass Bitcoin im weiteren Verlauf des Jahres neue Höchststände (über 124.000 US-Dollar) erreichen wird." Auch Ethereum und Solana dürften profitieren, da Unternehmen zunehmend digitale Assets in ihre Bilanzen aufnehmen. Ether und Solana haben seit April massive Rallyes verzeichnet "Diese Rallye wird von der Erkenntnis der Marktteilnehmer angetrieben, dass Institutionen beginnen, auf dieser Kerninfrastruktur aufzubauen, um die alte Bankinfrastruktur zu verdrängen und zu ersetzen", sagte Chris Robins von Axelar.
Neben Bitcoin sieht Bernstein auch Chancen bei Krypto-Aktien. Das Kursziel für Robinhood wurde von 105 auf 160 US-Dollar erhöht. Auch Coinbase und Stablecoin-Emittent Circle werden von Bernstein als Profiteure des Bullenmarktes genannt.
Autorin: Gina Moesing, wallstreetONLINE Redaktion

