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    Netzstörung am Warntag beim Mobilfunker 1&1

    Für Sie zusammengefasst
    • 1&1 hatte nach Probewarnung Netzstörungen.
    • 18.800 Beschwerden in kurzer Zeit, dann Rückgang.
    • Konkurrenznetzwerke blieben ohne Probleme betroffen.

    MONTABAUR (dpa-AFX) - Unmittelbar nach der Probewarnung des nationalen Warntags ist das Handynetz des Telekommunikationsunternehmens 1&1 gestört gewesen. Es sei "kurzzeitig für einen geringen Teil unserer Kunden zu Einschränkungen bei der Mobilfunknutzung" gekommen, teilte das Unternehmen auf Anfrage mit. Die Entstörung sei unverzüglich erfolgt. Die Ursache war zunächst unklar. Zuvor hatte die "Bild" berichtet.

    Nach Angaben des Präsidenten des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), Ralph Tiesler, bestehe "keine Verbindung zwischen dem Ausfall bei 1&1 und unserem Warntag."

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    Auf der Webseite allestoerungen.de gingen nach elf Uhr - die nationale Probewarnung war um Punkt elf Uhr - deutlich mehr Beschwerden über 1&1 ein als zuvor. So waren es im Zeitraum 11.35 bis 11.50 Uhr rund 18.800, normalerweise sind es in diesem Zeitfenster nur 35. Die Beschwerden kamen aus Großstädten querbeet im Bundesgebiet, etwa aus Berlin, Stuttgart und Köln. Das Problem war aber offensichtlich nur von kurzer Dauer, denn danach sackte die Beschwerdekurve ab. Gegen 13 Uhr wurden auf der Webseite nur noch rund 1400 Beschwerden über 1&1 binnen 15 Minuten eingereicht.

    Konkurrenten vermeldeten keine Probleme

    Von Vodafone und O2 hieß es, ihre Mobilfunknetze liefen ganz normal und einwandfrei. Und ein Telekom-Sprecher sagte: "Im Netz der Telekom sehen wir keine aktuelle Beeinträchtigung unseres Mobilfunknetz im Kontext des Warntages."

    Über diese Firmen hatten sich nach elf Uhr zwar ebenfalls etwas mehr Menschen bei der Webseite allestörungen.de beschwert, dies aber nur einem niedrigen Level - über Vodafone gingen in einer Viertelstunde rund 1.200 kritische Wortmeldungen ein, also weniger als ein Zehntel der Beschwerden über 1&1. Danach verflachten auch diese Beschwerden.

    Grund für die etwas ähnliche Entwicklung könnte sein, dass sich Menschen versehentlich über die Telekom oder Vodafone beschwert haben: Sie sprachen mit einem 1&1-Kunden und dachten nach Abbruch der Verbindung, dass es an ihrem Netzbetreiber gelegen habe. Ein O2-Sprecher sagte mit Blick auf 1&1: "Störungsmeldungen, die sich fälschlicherweise auf o2 Telefónica beziehen, hängen mit den Einschränkungen im Verantwortungsbereich des Diensteanbieters zusammen."/wdw/DP/mis

     

    Zusätzliche Unternehmensinformationen zur Deutsche Telekom Aktie

    Die Deutsche Telekom Aktie wird zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Nachricht mit einem Plus von +2,50 % und einem Kurs von 20,50 auf Tradegate (11. September 2025, 14:44 Uhr) gehandelt.

    Auf 7 Tage gesehen hat sich der Kurs der Deutsche Telekom Aktie um - verändert. Der Gewinn auf 30 Tage beträgt -.







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