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    KONJUNKTUR vom 11.09.2025 - 17.00 Uhr

    Für Sie zusammengefasst
    • EZB hält Leitzinsen stabil bei 2,0 Prozent.
    • USA: Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe steigen stark.
    • Krankenkassen planen Klage gegen Bund wegen Finanzierung.

    ROUNDUP 2: EZB hält Zinsen stabil - Sorgen um Frankreichs Schulden

    FRANKFURT - In politisch unsicheren Zeiten lässt die Europäische Zentralbank (EZB) die Leitzinsen im Euroraum unverändert. Der für Banken und Sparer wichtige Einlagenzins bleibt bei 2,0 Prozent. Schon im Juli hatte die EZB die Leitzinsen nicht angetastet.

    USA: Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe steigen deutlich stärker als erwartet

    WASHINGTON - In den USA mehren sich die Anzeichen für eine Schwäche auf dem Arbeitsmarkt. Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe stiegen in der vergangenen Woche um 27.000 auf 263.000, wie das Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. Volkswirte hatten im Schnitt nur 235.000 Anträge erwartet. Der vorherige Wert wurde um 1.000 auf 236.000 nach unten revidiert. Zuletzt hatten auch die monatlichen Arbeitsmarktberichte stark enttäuscht.

    Sachsens Ministerpräsident: Überwiegender Sondervermögen-Teil für Kommunen

    DRESDEN - Das Sondervermögens des Bundes soll aus Sicht von Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) überwiegend in freier Verantwortung der Gemeinden und der Landkreise verwendet werden können. Mit den insgesamt 4,8 Milliarden Euro für den Freistaat bestehe die Möglichkeit, wichtige Investitionen zu tätigen, sagte Kretschmer.

    Türkische Notenbank senkt Leitzins überraschend deutlich

    ANKARA - Die türkische Zentralbank hat ihren Leitzins trotz einer hohen Inflation unerwartet deutlich gelockert. Der Leitzins werde um 2,5 Prozentpunkte auf 40,5 Prozent gesenkt, teilte die Notenbank am Donnerstag nach ihrer Ratssitzung in Ankara mit. Volkswirte hatten mit einer Senkung gerechnet, aber nur um 2,0 Prozentpunkte.

    EU überweist weitere Milliarden-Finanzhilfe an die Ukraine

    BRÜSSEL - Die EU hat der Ukraine weitere Finanzhilfen in Höhe von einer Milliarde Euro ausgezahlt. Das Geld ist ein Darlehen, das mit Zinserträgen aus der Verwahrung von eingefrorenem Staatsvermögen Russlands in der EU zurückgezahlt wird.

    ROUNDUP: Krankenkassen wollen gegen Bund klagen

    BERLIN - Der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherungen will den Bund wegen einer unzureichenden Finanzierung der Behandlungskosten von Bürgergeldempfängern verklagen. Das beschloss der Verwaltungsrat in Berlin. Jahr für Jahr bleibe der Bund den Kassen dabei zehn Milliarden Euro schuldig, sagte die Co-Verwaltungsratsvorsitzende Susanne Wagenmann. "Da können wir nicht länger zuschauen." Der Co-Vorsitzende Uwe Klemens sagte: "Wir wollen damit erreichen, dass unsere Versicherten und deren Arbeitgeber nicht länger mit einer Finanzierungsaufgabe des Staates belastet werden."

    Kundenhinweis:
    ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

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