329 Aufrufe 329 0 Kommentare 0 Kommentare

    VW-Tochter Skoda verdrängt BMW bei Elektroautos in Deutschland vom zweiten Platz

    Für Sie zusammengefasst
    • BMW verliert Platz an Skoda im Elektroautomarkt.
    • Tesla feiert Comeback, bleibt aber skeptisch.
    • Rabatte steigen, BYD drängt in den Markt.

    FLENSBURG (dpa-AFX) - Im deutschen Elektroautomarkt ist einiges in Bewegung gekommen. So verliert BMW seinen zweiten Platz im laufenden Jahr an Skoda, wie neue Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamtes für die ersten neun Monate zeigen. Blickt man nur auf den September, gelingt Tesla nach langer Talfahrt ein überraschendes Comeback - auch wenn es Zweifel an dessen Nachhaltigkeit gibt.

    Klare Nummer eins im Markt ist und bleibt VW mit 75.998 rein batterieelektrisch angetriebenen Autos (BEVs). Dahinter folgt nun aber die aufstrebende Tochter Skoda, die mit 34.567 Fahrzeugen BMW auf dem zweiten Platz ablöst. Die Münchner kommen nach einem für ihre Verhältnisse schwachen September mit nun 34.436 Autos seit Jahresbeginn auf Rang drei. Auch weltweit hatten sie es im dritten Quartal bei E-Autos an Dynamik vermissen lassen.

    Anzeige 
    Handeln Sie Ihre Einschätzung zu BMW!
    Long
    50,16€
    Basispreis
    0,36
    Ask
    × 14,84
    Hebel
    Zum Produkt
    Blatt
    Short
    56,68€
    Basispreis
    0,36
    Ask
    × 14,86
    Hebel
    Zum Produkt
    Blatt
    Präsentiert von
    Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
    Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie bei Klick auf das Disclaimer Dokument. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

    Die Dominanz des VW-Konzerns wird beim Blick auf die ersten neun Monate mit den Töchtern Audi und Seat/Cupra auf den Rängen vier und fünf mit 28.090 und 23.695 Autos abgerundet. Zählt man auch noch den Sportwagenbauer Porsche AG mit, kommen die Wolfsburger damit auf einen Marktanteil von 44,3 Prozent. Platz sechs geht an Mercedes mit 23.084 Autos.

    Ist Teslas Comeback nachhaltig?

    Tesla - vor einigen Jahren noch die Nummer eins bei Elektroautos im deutschen Markt - liegt im laufenden Jahr mit 14.845 Autos auf Rang acht. Ein Absturz, der wohl auch seinem politisch sehr umstrittenen Chef Elon Musk zuzuschreiben ist. Allerdings hat das Unternehmen einen überraschend starken September hinter sich: Betrachtet man nur den vergangenen Monat liegt Tesla mit 3.404 Autos nicht nur weit über seinem Durchschnitt der bisherigen Monate des Jahres, sondern auch deutschlandweit auf Rang drei - hinter VW und Skoda und vor Seat.

    Wie nachhaltig dieses Comeback der Amerikaner ist, bleibt allerdings abzuwarten. Tesla hatte schon früher starke Schwankungen in seinen monatlichen Absatzzahlen. Auch Branchenexperte Ferdinand Dudenhöffer ist skeptisch und vermutet Sonderaktionen als eine mögliche Erklärung - auch angesichts des Quartalsendes.

    Rabatte steigen

    Dudenhöffer sieht im Elektroautomarkt derzeit immer weiter steigende Rabatte am Werk. In seiner allmonatlichen Studie zum Thema haben die durchschnittlichen Online-Nachlässe auf die 20 beliebtesten Modelle inzwischen 18,4 Prozent erreicht. Das sind 4,7 Punkte mehr als noch zu Jahresbeginn - wenn auch basierend auf einem zwischenzeitlich etwas veränderten Set an Fahrzeugen. Weil sich die Rabatte auf Verbrenner im selben Zeitraum nur wenig bewegt haben, sinkt der Preisabstand: Der Branchenexperte kommt mit 2.190 Euro auf den niedrigsten Wert seit Beginn seiner Messungen. Zum Vergleich: Noch im August vergangenen Jahres waren es 7.717 Euro. Er geht davon aus, dass die Zahlen weiter sinken werden.

    Ein wichtiger Treiber der Rabatte findet sich in der KBA-Statistik derzeit noch relativ weit hinten, ist Dudenhöffer aber eine tiefere Behandlung wert. Der chinesische Anbieter BYD hat im laufenden Jahr bei Elektroautos zwar mit 7.146 Stromern erst einen Marktanteil von 1,9 Prozent, doch das ist bereits ein massiver Anstieg zum Vorjahreszeitraum - und im September kommt das Unternehmen auf 2,9 Prozent. "BYD steht seit mehreren Monaten erheblich unter Verkaufsdruck und ist auch im deutschen Elektroautomarkt in einen harten Rabatt-Wettbewerb eingestiegen", schreibt er. Hinzu kommen dort sehr viele Eigenzulassungen.

    Plädoyer fürs Verbrennerverbot

    Einen Tag vor dem "Autogipfel" kritisiert Dudenhöffer zudem das im Raum stehende Aus des Verbrennerverbots als riskante Strategie. "Die derzeitige Renaissance des Verbrennungsmotors dürfte mit den sinkenden Aufpreisen für Elektroautos von ihrer Laufzeit beschränkt bleiben", schreibt er. "Mit dem Schreddern des Verbrennerverbots ab dem Jahr 2035 wird man bei Investitionen in das Elektroauto vorsichtiger und verliert wichtige Zeit. Zeit, die von chinesischen Autobauern genutzt wird, um ihre Vormachtstellung beim Elektroauto auszubauen", warnt er./ruc/DP/men

     

    Zusätzliche Unternehmensinformationen zur BMW Aktie

    Die BMW Aktie wird zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Nachricht mit einem Minus von -4,65 % und einem Kurs von 81,16 auf Tradegate (08. Oktober 2025, 13:49 Uhr) gehandelt.

    Auf 7 Tage gesehen hat sich der Kurs der BMW Aktie um - verändert. Der Gewinn auf 30 Tage beträgt -.







    dpa-AFX
    0 Follower
    Autor folgen
    Mehr anzeigen
    Die Nachrichtenagentur dpa-AFX zählt zu den führenden Anbietern von Finanz- und Wirtschaftsnachrichten in deutscher und englischer Sprache. Gestützt auf ein internationales Agentur-Netzwerk berichtet dpa-AFX unabhängig, zuverlässig und schnell von allen wichtigen Finanzstandorten der Welt.

    Die Nutzung der Inhalte in Form eines RSS-Feeds ist ausschließlich für private und nicht kommerzielle Internetangebote zulässig. Eine dauerhafte Archivierung der dpa-AFX-Nachrichten auf diesen Seiten ist nicht zulässig. Alle Rechte bleiben vorbehalten. (dpa-AFX)
    Mehr anzeigen

    Verfasst von dpa-AFX
    wallstreetONLINE bei Google bevorzugen.Sie erhalten mehr Inhalte von uns in Ihren Suchergebnissen
    VW-Tochter Skoda verdrängt BMW bei Elektroautos in Deutschland vom zweiten Platz Im deutschen Elektroautomarkt ist einiges in Bewegung gekommen. So verliert BMW seinen zweiten Platz im laufenden Jahr an Skoda, wie neue Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamtes für die ersten neun Monate zeigen. Blickt man nur auf den September, gelingt …

    Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
    Profitieren Sie von unserem Alleinstellungsmerkmal als den zentralen verlagsunabhängigen Wissens-Hub für einen aktuellen und fundierten Zugang in die Börsen- und Wirtschaftswelt, um strategische Entscheidungen zu treffen.
    • ✅ Größte Finanz-Community Deutschlands
    • ✅ über 550.000 registrierte Nutzer
    • ✅ rund 2.000 Beiträge pro Tag
    • ✅ verlagsunabhängige Partner ARIVA, FinanzNachrichten und BörsenNews
    • ✅ Jederzeit einfach handeln beim SMARTBROKER+
    • ✅ mehr als 25 Jahre Marktpräsenz
    Aktien von A - Z: # A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
    wallstreetONLINE bei X wallstreetONLINE bei Instagram wallstreetONLINE bei Facebook wallstreetONLINE bei Youtube wallstreetONLINE bei LinkedIn
    Unsere Apps: Apple App Store Icon Google Play Store Icon
    Wenn Sie Kursdaten, Widgets oder andere Finanzinformationen benötigen, hilft Ihnen ARIVA gerne. 

    Unsere User schätzen wallstreet-online.de: 4.8 von 5 Sternen ermittelt aus 285 Bewertungen bei www.kagels-trading.de
    Zeitverzögerung der Kursdaten: Deutsche Börsen +15 Min. NASDAQ +15 Min. NYSE +20 Min. AMEX +20 Min. Dow Jones +15 Min. Alle Angaben ohne Gewähr.
    Copyright © 1998-2026 Smartbroker Holding AG - Alle Rechte vorbehalten.
    Mit Unterstützung von: Ariva Smartbroker+
    Daten & Kurse von: TTMzero