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    Steinmeier sieht 'nervöse Zuversicht' im Nahen Osten

    Für Sie zusammengefasst
    • Steinmeier sieht "nervöse Zuversicht" im Nahen Osten.
    • Hoffnung auf dauerhaften Frieden nach Waffenstillstand.
    • Ghana und Angola als wichtige Partner für Deutschland.

    KAIRO (dpa-AFX) - Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat in politischen Gesprächen in Kairo über die Lage im Nahen Osten eine "nervöse Zuversicht" ausgemacht. Es gebe die Hoffnung, dass nach dem Erreichen eines Waffenstillstandes im Gazastreifen der Friedensprozess weitergehe, sagte er in Kairo. "Aber viele unterschätzen auch die Schwierigkeiten, die noch vor uns liegen und insbesondere vor dieser Region liegen, überhaupt nicht."

    Steinmeier hatte sich in Kairo am Rande der Eröffnung des neuen Grand Egyptian Museum Libanons Regierungschef Nawaf Salam und Ägyptens Präsidenten Abdel Fattah al-Sisi zu bilateralen Gesprächen getroffen. Während der Einweihungsfeier sprach er mit weiteren Staats- und Regierungschefs.

    Vor dem Treffen mit al-Sisi sagte er: "Man hofft darauf, dass die Welt jetzt den weiteren Prozess nicht nur abwartet, sondern mithilft, dass aus dem brüchigen Waffenstillstand dauerhafte Stabilität wird." Steinmeier wies darauf hin, dass die Bundesregierung zugesagt habe, beim Wiederaufbau im Gazastreifen zu helfen.

    Ägypten hat mit neuem Museum "Großes geschaffen"

    Steinmeier zeigte sich begeistert vom neuen Großen Ägyptischen Museum in Kairo. "Es ist Großes, was die Ägypter hier in wenigen Jahren geschaffen haben", sagte er. "Man kann das in seiner Bedeutung gar nicht überschätzen." Er sei überzeugt, dass dieses Museum viele Besucher aus aller Welt anziehen werde.

    Steinmeier würdigt Ghana und Angola als regionale Player

    Hauptziele der Reise sind Ghana und Angola. Mit Ghana habe Deutschland seit vielen Jahrzehnten enge Beziehungen, sagte Steinmeier. Hier gebe es nicht nur enge wirtschaftliche Beziehungen, sondern auch eine gute Kooperation in Wissenschaft und Gesundheitswesen.

    Angola sei ein Partner, "der etwas zu Unrecht nicht im Fokus der deutschen Politik stand". Dort gebe es noch viele Menschen, die früher in der DDR studiert hätten. "Die Beziehungen entwickeln sich, sie werden enger."

    Steinmeier will nach Angaben des Bundespräsidialamts mit seinen Besuchen das Engagement Ghanas und Angolas für Stabilität und Frieden im westlichen und im südlichen Afrika würdigen. Die politische Partnerschaft mit ihnen solle gefestigt und die Zusammenarbeit in Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur ausgebaut werden.

    Steinmeier wird von einer Wirtschaftsdelegation begleitet. An der Eröffnung des Großen Ägyptischen Museums nahm auch seine Frau Elke Büdenbender teil.

    Rohstoffvorkommen machen Ghana wirtschaftlich interessant

    Ghana ist eine der größten Volkswirtschaften Westafrikas. Das Land mit seinen rund 35 Millionen Einwohnern profitiert von seinem Rohstoffreichtum. Es exportiert Öl, Gas, Kakao, Gold und Erze wie Bauxit. Das Land kämpft gegen eine hohe Staatsverschuldung und hohe Inflation an. Eine schwere Wirtschaftskrise hat Millionen Menschen in die Armut gestürzt.

    Deutschland bezieht vor allem Öl und Gas aus Angola

    Angola hat gerade den Vorsitz in der Afrikanischen Union (AU) inne, dem wichtigsten Zusammenschluss afrikanischer Staaten mit derzeit 55 Mitgliedern. Das Land verfügt über große, bisher kaum erschlossene Vorkommen an kritischen Rohstoffen, die auch die deutsche Wirtschaft benötigt. 90 Prozent der angolanischen Exporte entfallen auf Rohöl. Auch Deutschland bezieht vor allem Öl und Gas aus dem Land mit seinen rund 38 Millionen Menschen./sk/DP/he






    dpa-AFX
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    Steinmeier sieht 'nervöse Zuversicht' im Nahen Osten Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat in politischen Gesprächen in Kairo über die Lage im Nahen Osten eine "nervöse Zuversicht" ausgemacht. Es gebe die Hoffnung, dass nach dem Erreichen eines Waffenstillstandes im Gazastreifen der …

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