Märkte unter Druck

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    Die Wall Street zittert: Wie tief der S&P 500 jetzt noch fallen könnte!

    Nach einer beispiellosen Rallye warnt neben Goldman Sachs und Morgan Stanley nun auch BTIG: Der S&P 500 steht laut Analysten vor einem überfälligen Rücksetzer.

    Für Sie zusammengefasst
    • S&P 500 vor Rücksetzer: Analysten warnen vor Korrektur.
    • Goldman Sachs: Rückgang von 10-20% in 12-24 Monaten.
    • BTIG sieht riskanten Mix, Mindestziel bei 6.400 Punkten.
    • Report: Gold & Silber auf Rekordjagd
    Märkte unter Druck - Die Wall Street zittert: Wie tief der S&P 500 jetzt noch fallen könnte!

    Nach Monaten steigender Kurse an den globalen Finanzmärkten mehren sich die Stimmen, die vor einer bevorstehenden Korrektur warnen. Goldman Sachs, Morgan Stanley und nun auch das Analysehaus BTIG mahnen Anleger zur Vorsicht. Goldman-Sachs-Chef David Solomon erklärte beim Global Financial Leaders’ Investment Summit in Hongkong: "Es ist wahrscheinlich, dass es in den nächsten 12 bis 24 Monaten einen Rückgang von 10 bis 20 Prozent geben wird. Die Dinge laufen, und dann ziehen sie sich zurück." Solche Rücksetzer seien normal und Teil jeder langfristigen Hausse, betonte er. Auch Morgan-Stanley-Chef Ted Pick sieht mögliche Rückgänge von 10 bis 15 Prozent als "gesunde Marktentwicklung", sofern sie nicht durch Schocks ausgelöst werden.

    BTIG sieht "riskanten Mix" am US-Markt

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    Noch deutlicher wird Jonathan Krinsky, technischer Chefanalyst bei BTIG. In einer Analyse vom Mittwoch warnte er, der jüngste Rückgang des S&P 500 könne "noch deutlich weiterlaufen". Die Kombination aus "extremen Aufwärtsindikatoren, deutlichen Breiten-Divergenzen und sorglosem Sentiment" sei ein "sehr riskanter Mix". Laut Krinsky habe der Leitindex in diesem Jahr noch nicht einmal seine 50-Tage-Linie bei 6.654 Punkten getestet und keinen Rückgang von mehr als drei Prozent auf Schlusskursbasis erlebt – ein Zeichen überfälliger Konsolidierung.

    BTIG bezeichnet ein Absinken auf 6.400 bis 6.500 Punkte als "wahrscheinliches Mindestziel". Die aktuelle 143-Tage-Serie ohne Berührung der 50-Tage-Linie sei die drittlängste seit 1990 – nur 1995 und 2007 hielten länger durch. "Wir denken, dass die 50-Tage-Linie das minimale Abwärtsziel der laufenden Korrektur markiert", heißt es in der Analyse.

    Risiko wächst über Aktien hinaus

    Auch andere Indikatoren deuten laut BTIG auf nachlassende Marktstärke hin. Der CBOE Equity Put/Call-Index, ein Maß für Absicherungsaktivität, steigt von den Jahrestiefs an. Erst wenn er deutlich höher notiere, könne man "über eine taktische Bodenbildung nachdenken", so Krinsky.

    Darüber hinaus verweist BTIG auf Schwäche in anderen Anlageklassen: Bitcoin teste die psychologisch wichtige Marke um 100.000 Dollar, während sich im Goldpreis eine sogenannte "Bärenflagge" abzeichne. Beides signalisiere wachsenden Druck über den gesamten Anlagekomplex hinweg.

    Blick nach Asien

    Trotz zunehmender Skepsis bleibt Asien für viele Banken der Lichtblick. Goldman Sachs und Morgan Stanley sehen in China, Japan und Indien langfristige Chancen. "Es ist schwer, nicht begeistert zu sein von Hongkong, China, Japan und Indien – drei völlig unterschiedliche Geschichten, aber alle Teil einer globalen Asien-Story", sagte Pick. Besonders die Themen Künstliche Intelligenz, Elektromobilität und Biotechnologie gelten als Wachstumstreiber der Region.

    Saskia Reh, wallstreetONLINE Redaktion


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    Verfasst vonRedakteurSaskia Reh
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