Ørsted verkauft Hälfte von Hornsea 3 für 6,5 Milliarden Dollar – Ein Wendepunkt!
Der dänische Energiekonzern Ørsted hat kürzlich die Hälfte seines Hornsea 3 Windparks an die US-amerikanische Investmentgesellschaft Apollo für 6,5 Milliarden US-Dollar verkauft. Diese Transaktion ist für Ørsted von großer Bedeutung, da sie es dem Unternehmen ermöglicht, die steigenden Baukosten des Projekts zu decken. Hornsea 3, das sich 160 Kilometer vor der Küste von Yorkshire, Großbritannien, befindet, wird eine Kapazität von 2,9 Gigawatt haben und soll bis Ende 2027 fertiggestellt werden. Ørsted hat in der Vergangenheit mit Finanzierungsproblemen zu kämpfen gehabt, und die Investition von Apollo wird nicht nur Kapital, sondern auch Infrastrukturkompetenz in das Projekt einbringen.
Das Hornsea 3 Projekt hat ein Gesamtinvestitionsvolumen von etwa 9,37 Milliarden Euro und wird voraussichtlich mehr als drei Millionen britische Haushalte mit Strom versorgen. Der Abschluss des Vertrags steht noch unter dem Vorbehalt behördlicher Genehmigungen, die bis Ende des Jahres erwartet werden. Ørsted behält die Verantwortung für den Bau und Betrieb des Windparks, und die Transaktion hat keine Auswirkungen auf die EBITDA-Prognose des Unternehmens für 2025.
Im dritten Quartal 2023 meldete Ørsted einen Nettoverlust von 1,7 Milliarden Dänischen Kronen (227,7 Millionen Euro), was auf gestiegene US-Zölle und eine Stop-Work-Order für das amerikanische Projekt Revolution Wind zurückzuführen ist. Diese Rückschläge sind Teil der Herausforderungen, die Ørsted aufgrund der Energiepolitik in den USA, insbesondere unter der Trump-Administration, erlebt hat. Trotz dieser Schwierigkeiten fiel der Verlust geringer aus als von Analysten erwartet. Der Aktienkurs des Unternehmens hat seit dem Höchststand 2021 um etwa 85 Prozent abgenommen, was die anhaltenden Probleme in der Branche widerspiegelt.
Trotz der Rückschläge zeigt sich CEO Rasmus Errboe optimistisch und hebt die Fortschritte im Bauportfolio sowie die Verbesserung der Stromproduktion hervor. Ørsted plant, bis Ende 2027 rund 2.000 Stellen abzubauen und sich stärker auf den europäischen Markt zu konzentrieren. Das Unternehmen hält an seiner Jahresprognose fest, mit einem EBITDA zwischen 24 und 27 Milliarden Kronen (3,2 bis 3,6 Milliarden Euro) und Investitionen zwischen 50 und 54 Milliarden Kronen (rund 6,7 bis 7,2 Milliarden Euro). Errboe betont, dass Ørsted weiterhin eine führende Rolle im Bereich Offshore-Windenergie anstrebt.
Die Orsted Aktie wird zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Nachricht mit einem Plus von +0,47 % und einem Kurs von 15,42EUR auf Lang & Schwarz (06. November 2025, 07:41 Uhr) gehandelt.
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