Aktie zieht an

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    Rheinmetall: CEO Papperger liefert – Berlin noch nicht

    Die Bundeswehr bummelt, Papperger liefert: Der Rüstungsgigant wächst zweistellig und zielt auf ein explosives Jahresende. Die Aktie steigt.

    Für Sie zusammengefasst
    • Rheinmetall wächst zweistellig, Umsatz steigt um 13%.
    • Auftragsbestand erreicht Rekordhöhe von 64 Milliarden Euro.
    • Aktie steigt um 2%, Kursplus seit Jahresbeginn 265%.
    • Report: Renditeturbo 2026 –
    Aktie zieht an - Rheinmetall: CEO Papperger liefert – Berlin noch nicht

    Der Düsseldorfer Rüstungskonzern Rheinmetall hat im dritten Quartal erneut zweistellige Zuwächse bei Umsatz und Gewinn erzielt und seine Jahresprognose bestätigt. Zwar bremsten Verzögerungen bei Bundeswehraufträgen kurzzeitig die Dynamik, doch Vorstandschef Armin Papperger sieht das Unternehmen weiter auf Kurs für ein starkes Schlussquartal.

    Der Umsatz stieg im Jahresvergleich um 13 Prozent auf 2,78 Milliarden Euro, das operative Ergebnis kletterte um 19 Prozent auf 360 Millionen Euro. Die operative Marge verbesserte sich von 12,3 auf 12,9 Prozent. Unter dem Strich entfiel auf die Aktionäre ein Gewinn von 152 Millionen Euro nach 135 Millionen Euro im Vorjahr. Damit lag Rheinmetall im Rahmen der Erwartungen.

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    Nach neun Monaten summierte sich der Umsatz auf rund 7,5 Milliarden Euro, ein Plus von 20 Prozent. Das operative Ergebnis stieg im gleichen Zeitraum um 18 Prozent auf 835 Millionen Euro. Der Auftragsbestand erreichte mit rund 64 Milliarden Euro einen neuen Höchststand, auch wenn der Auftragseingang im dritten Quartal wegen des späten Bundeshaushalts leicht rückläufig war. Die sogenannte "Nomination" – also zugesagte, aber noch nicht beauftragte Projekte – lag mit 3,88 Milliarden Euro rund ein Drittel unter Vorjahr.

    Papperger zeigte sich dennoch optimistisch: "Wir haben uns kraftvoll entwickelt und sind mit solidem Wachstum auf gutem Kurs zur Erreichung unserer anspruchsvollen Jahresziele." Für die kommenden Monate rechnet der Vorstandschef mit großen Bundeswehraufträgen, die bereits im Haushalt hinterlegt seien. Die Nachfrage aus den NATO-Staaten bleibe hoch, was Rheinmetall weiter in die Rolle eines zentralen Profiteurs der europäischen Aufrüstung bringt.

    Das Management bestätigte die Jahresprognose eines Umsatzwachstums zwischen 25 und 30 Prozent gegenüber 2024, als 9,75 Milliarden Euro erzielt wurden. Analysten werten das als Signal, dass Spielraum nach oben bleibt – sollte sich die Beschleunigung der NATO-Beschaffungen fortsetzen.

    Im zivilen Geschäft bleibt dagegen Handlungsbedarf. Die Sparte Power Systems, die Antriebskomponenten für die Autoindustrie liefert, soll verkauft werden. Die finalen Angebote erwartet Rheinmetall im laufenden Quartal, der Abschluss ist für Anfang 2026 geplant.

    Mit Blick auf das Kerngeschäft rückt Papperger damit noch stärker den Fokus auf Rüstungstechnik und langfristige NATO-Großprogramme. Der Krieg in der Ukraine und der steigende Verteidigungsbedarf der westlichen Staaten sorgen dafür, dass Rheinmetall seinen Wachstumspfad vorerst sicher hält.

    Die Rheinmetall-Aktie steigt nach Vorlage des Zahlenwerks um über 2 Prozent. Seit Jahresbeginn summiert sich das Kursplus auf rund 265 Prozent.

    Autorin: Gina Moesing, wallstreetONLINE Redaktion

    Die Rheinmetall Aktie wird zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Nachricht mit einem Plus von +1,84 % und einem Kurs von 1.747EUR auf Tradegate (06. November 2025, 08:44 Uhr) gehandelt.



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    Verfasst vonRedakteurGina Moesing
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