OpenAI-Boss im Angriffsmodus

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    Sam Altman: "Ich wünschte, Hater könnten unsere Aktie shorten!"

    OpenAI-Chef Sam Altman will Kritiker an der Börse scheitern sehen. "Ich würde es lieben, zu sehen, wie sie sich dabei die Finger verbrennen."

    Für Sie zusammengefasst
    • Altman will Kritiker an der Börse scheitern sehen.
    • OpenAI erzielt mehr Umsatz als gemeldet, glaubt Altman.
    • Börsengang bis 2027 möglich, aber kein fester Plan.
    • Report: Renditeturbo 2026 –
    OpenAI-Boss im Angriffsmodus - Sam Altman: "Ich wünschte, Hater könnten unsere Aktie shorten!"

    Sam Altman hat genug von den Skeptikern. Im Podcast "BG2" von Altimeter-Gründer Brad Gerstner erklärte der OpenAI-Chef, er wünschte sich manchmal, sein Unternehmen wäre börsennotiert – nur damit Kritiker die Aktie shorten könnten. "Ich würde es lieben, zu sehen, wie sie sich dabei die Finger verbrennen", zitiert Fortune Altman. Die Aussage fiel, nachdem Gerstner ihn auf OpenAIs gemeldeten Umsatz von 13 Milliarden US-Dollar ansprach – eine Zahl, die Altman sofort korrigierte. "Erstens erzielen wir weitaus mehr Umsatz als das. Zweitens, Brad, wenn Sie Ihre Aktien verkaufen möchten, werde ich einen Käufer für Sie finden. Ich glaube, es gibt viele Leute, die gerne OpenAI-Aktien kaufen würden."

    Altman zeigte sich überzeugt, dass OpenAI weiter stark wachsen wird – sowohl beim Umsatz als auch mit ChatGPT und neuen Verbraucherprodukten. "Ich denke, wir könnten Ihre Aktien oder die von anderen sehr schnell an einige der Leute verkaufen, die auf Twitter am lautesten darüber diskutieren", sagte er.

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    Die Wortwahl spiegelte seine zunehmende Ungeduld mit Kritikern wider, die OpenAI eine Überbewertung oder strukturelle Risiken vorwerfen. Nach einem Sekundärverkauf von Mitarbeiteranteilen im Oktober wird das Unternehmen nun mit 500 Milliarden US-Dollar bewertet – nur ein Jahr nach einer Finanzierungsrunde, die den Wert noch auf 157 Milliarden festgesetzt hatte.

    Altman räumte ein, dass er sich nur selten einen Börsengang wünsche, aber in einem Punkt sehe er den Reiz: "Einer der seltenen Fälle, in denen es attraktiv ist, ist, wenn diese Leute diese lächerlichen Kommentare schreiben wie 'OpenAI steht kurz vor dem Aus'. Ich würde ihnen gerne sagen, dass sie die Aktie einfach shorten können."

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    Der OpenAI-CEO, der für seine konfrontative Art bekannt ist, steht derzeit auch in einem öffentlichen Schlagabtausch mit Elon Musk. Der Tesla-Chef hatte ihm vorgeworfen, er habe "eine gemeinnützige Organisation gestohlen". Altman konterte: "Ich habe dazu beigetragen, das, was Sie für tot erklärt hatten, zu der wohl größten gemeinnützigen Organisation aller Zeiten zu machen."

    Trotz aller Spekulationen um einen möglichen Börsengang betonte Altman, es gebe keinen konkreten Zeitplan. Reuters hatte berichtet, OpenAI plane eine Notierung bis 2027 mit einer Bewertung von bis zu einer Billion US-Dollar. Altman wiegelte ab: "Ich gehe davon aus, dass es irgendwann dazu kommen wird, aber wir haben noch keine Entscheidung des Boards oder ein Datum im Auge."

    Mit der jüngsten Umstrukturierung in eine gewinnorientierte gemeinnützige Gesellschaft (PBC) hat OpenAI jedoch die rechtlichen Voraussetzungen geschaffen – und Altman liefert die PR-Vorstufe: ein CEO, der seinen Kritikern offen den Kampf ansagt.

    Autorin: Gina Moesing, wallstreetONLINE Zentralredaktion



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    Verfasst vonRedakteurGina Moesing
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