Prognose gesenkt
Vistra überrascht: Massiver Umsatzrückgang trotz KI-Booms!
Das Energieunternehmen Vistra ist ein Profiteur des KI-Booms, denn es braucht Unmengen an Strom, um dem Energiehunger der KI Herr zu werden. Der Aktienkurs litt zuletzt an Gewinnmitnahmen. Wie geht es jetzt weiter?
- Vistra profitiert vom KI-Boom, hoher Strombedarf.
- Q3: GAAP-Nettoeinkommen bei 652 Mio. USD.
- Umsatzrückgang um 20,9%, Prognose für 2025 gesenkt.
- Report: Die Jahresendrallye rollt an
"Vistra schloss ein aktives drittes Quartal ab, das von diszipliniertem Wachstum und der konsequenten Ausrichtung auf die Kundenbedürfnisse in Schlüsselmärkten geprägt war und zu mehreren bedeutenden Meilensteinen führte", sagt Jim Burke, Präsident und CEO von Vistra am Donnerstag in einer Pressemitteilung.
Das Unternehmen meldet am Donnerstag vorbörslich ein GAAP-Nettoeinkommen von 652 Millionen US-Dollar und ein bereinigtes EBITDA der fortgeführten Geschäftsbereiche (Ongoing Operations Adjusted EBITDA) von 1,581 Milliarden US-Dollar.
Der Umsatz beläuft sich auf 4,971 Milliarden US-Dollar, was einen Rückgang von 20,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr darstellt. Die Prognosespanne für das bereinigte EBITDA aus dem laufenden Geschäft für 2025 wurde auf 5,7 Milliarden US-Dollar bis 5,9 Milliarden US-Dollar gesenkt.
Der Non-GAAP-Gewinn je Aktie lag bei 0,55 US-Dollar. Die Analysten hatten hier 1,40 US-Dollar erwartet.
Auch die Konsensschätzung für den Umsatz liegt weit hinter den Erwartungen: sie wurde auf 6,18 Milliarden US-Dollar taxiert.
Auf Jahressicht liegt die Aktie von Vistra gut 40 Prozent im Plus, ließ aber zuletzt Federn. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Geschäftszahlen tendiert sie nur ganz leicht im Minus.
Autor: Krischan Orth, wallstreetONLINE Redaktion
Die Vistra Aktie wird zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Nachricht mit einem Minus von -0,09 % und einem Kurs von 164,7USD auf Tradegate (06. November 2025, 13:24 Uhr) gehandelt.

